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Gay Geschichten

Eine schicksalhafte Begegnung - Teil 4

Geschrieben von devpass
Diese Story ist der 4. Teil der Reihe Eine schicksalhafte Begegnung

Diese Story wurde mit dem Reality-Tag getaggt. Das heißt, es kann sein, dass es hier ziemlich emotional und tiefsinnig werden kann und die Story möglicherweise nicht ideal zum schnellen Abspritzen geeignet ist.

Eine schicksalhafte Begegnung Teil 4

Gegen vier Uhr morgens kehren wir zurück zur Wohnung. Gut gelaunt und berauscht von dem tollen Abend machen wir es uns im Wohnzimmer gemütlich. Max hat eine Flasche Wein geöffnet und reicht mir ein bauchiges Glas mit dem dunkelroten Getränk. Er setzt sich neben mir auf dem Sofa und legt seinen Arm um meine Schultern. Danach stoßen wir an und der Wein schmeckt hervorragend. Es scheint ein edler Tropfen zu sein, der garantiert nicht billig war.

„Du siehst glücklich aus, dann kann ich wohl annehmen, das der Abend dir gefallen hat.“

„Und ob er das hat ... nun kann ich sogar tanzen ... dank dir.“

Max hat noch immer seinen Arm auf meinen Schultern liegen, er dreht sich etwas zu mir herüber, um besser in die Augen schauen zu können. Die andere Hand von ihm streichelt sanft meinen Oberschenkel. Unsere Blicke treffen sich und lange schauen wir uns einfach nur wortlos an. Dabei wird mir klar, wenn Max in mich verliebt ist, wird er über kurz oder lang mehr von mir wollen als nur kuscheln. Auch ich empfinde etwas für ihn, nur kann ich es nicht einordnen. Ein Außenstehender könnte bestimmt meinen, dass das was ich für Max empfinde, darauf beruft, dass er mich aus dem Dreck heraus gezogen, bei sich aufgenommen hat und das er mich nun aushält. Natürlich bin ich ihn dafür dankbar, aber da ist noch mehr, dass mich zu ihm hinzieht. Etwas was ich tief in mir spüre, aber nicht zuordnen kann, weil einfach zu viele neue Gefühle die ich bislang nicht kannte, mich nun innerlich aufwühlen. Doch in einem bin ich mir schon sicher, Max zieht mich auch körperlich an und wenn es einen Mann gibt, mit dem ich Sex haben möchte, dann ist es Max und kein anderer.

Mit einer Hand greife ich Max ins Genick und ziehe sanft seinen Kopf näher zu mir heran. Unsere Lippen vereinen sich zu einem zaghaften Kuss, der kurz darauf innig und intensiv wird. Auch ich streichel mit der freien Hand seinen Oberschenkel, doch danach wandert sie zwischen seine Beine und massiert leicht die Beule, die sich dort deutlich in seine Hose bildet. Max quittiert meine Aktion leicht aufstöhnend und schaut mich verwundert an, als ich ihn anspreche.

„Lass uns nach oben gehen und schauen, was die Nacht noch bringt.“

„Ich muss gestehen, du überrascht mich und es gefällt mir sogar.“

„Was meinst du ... das ich mit dir nach oben ins Bett möchte?“

„Ja das natürlich auch, was ich aber eigentlich meinte, ist ... dass du die Initiative übernimmst. Das bin ich nicht gewohnt, aber es gefällt mir und es ist auch gut so, gib ruhig das Tempo an. Dann kannst du selbst die Zeit bestimmen, die du brauchst, um deine Gefühle zu sortieren. Ich möchte, dass du weißt, dass du von mir alle Zeit bekommst, die du benötigst.“

Mit einem zärtlichen Kuss hauche ich ihm noch folgendes entgegen.

„Max du bist ein wunderbarer Mensch.“

Oben im Schlafzimmer stehen wir vor dem Bett, küssend, engumschlungen und ziehen uns gegenseitig stück für stück die Kleidung aus. Bis wir nackt uns umarmen und langsam auf das Bett sinken. Auf dem Bett liegend streicheln wir uns gegenseitig und lassen keine Stelle am Körper des anderen aus. Während wir uns leidenschaftlich küssen, reiben sich die Unterkörper aneinander, bis bald darauf jeder in den Armen des anderen zum Orgasmus kommt. Glücklich und zufrieden schlafen wir nach einer langen und wunderbaren Nacht endlich ein und verschlafen fast den halben Sonntag.

Den Rest von dem Tag verbringen wir auf gleicherweise nackt im Bett. Nur einmal muss Max sich Shirt und Jogginghose anziehen, er hatte für uns etwas beim Italiener bestellt und musste das Essen von dem Boten in empfang nehmen. Danach zieht er sich wieder aus und wir sitzen uns nackt in der Küche gegenüber und essen gemeinsam. Dazu trinken wir den Wein, von der Flasche, die er am Vorabend öffnete. Sich ohne Kleidung in der Wohnung aufzuhalten hat nicht nur einen sexuellen Reiz, sondern auch das Gefühl von Freiheit, das wir gemeinsam genießen. Die Idee das wir nackt uns in der Wohnung bewegen sollten, kam von Max, er meinte, das es mir hilft lockerer zu werden und ein besseres Gefühl zu bekommen sowie selbstbewusster meinen eigenen Körper zu empfinden. Damit hat er recht, denn bereits nach kurzer Zeit macht es mir nichts mehr aus und ich fühle mich wohl dabei, als wäre es das Normalste auf der Welt ohne Kleidung zu sein. Zumal ich auf dieser Weise auch seinen nackten Körper ungeniert bewundern kann.

Nach dem Essen lässt Max uns Wasser in der Badewanne ein und wir steigen gemeinsam in die Wanne. Der Badezusatz richt toll und ich schmiege mich mit dem Rücken an seiner Brust an. Er bekommt eine harte Latte und deutlich spüre ich, wie sie gegen meinen Steiß drückt. Max umarmt mich von hinten, streichelt zärtlich meinen Körper und küsst mich im Nacken. Seine Liebkosungen und auch das warme Wasser lassen auch meinen Schwanz anschwellen. Als ich meinen Kopf drehe um ihn küssen zu können, erwidert er nicht nur den Kuss, sondern seine Hand wandert zwischen meine Beine und er wichst langsam und gefühlvoll meinen Schwanz. Das macht mich geil und ich möchte auch ihn wichsen. Doch er verhindert es, indem er meinen Körper ganz nah an sich heranzieht und ich somit nicht an seinen Schwanz heran komme. Unsere Haut fühlt sich cremig durch den Badezusatz an, als wenn sich ein seifiger Film darauf abgelegt hätte. Dieser Umstand macht das Gefühl noch intensiver, während er meinen Schwanz massiert und wichst.

Wie er die Vorhaut zurückzieht und nur die Eichel massiert, stöhne ich heftig von dem intensiven Gefühl und es braucht nicht mehr lang bis ich komme. Doch plötzlich hört er auf und als ich selbst nach meinem Schwanz greifen will, um sein Werk zu beenden, hält er sanft meine Hände fest und mich davon ab.

„Was ist los, warum hörst du auf, bevor ich komme?“

„Ich wollte dich nur anheizen und möchte, das du später im Bett kommst.“

„Warum das denn?“

„Weil dein Sack jetzt schön voll und prall ist und du später eine größere Ladung abschießen wirst. Oben im Schlafzimmer möchte ich dir gern etwas anderes zeigen.“

„Oh ... du machst mich neugierig. Was hast du vor mit mir?“

„Lass dich überraschen, es wird dir gefallen.“

Nun kann ich es kaum erwarten nach oben zu kommen und kurz darauf lassen wir das Wasser ab. Gegenseitig trocknen wir unsere nassen Körper und mit harten Schwänzen geht es die Treppe hoch nach oben. Im Bett bugsiert mich Max herum, das ich auf den Rücken liege. Er selbst legt sich auf mich und wir küssen uns innig. Dann lösen sich seine Lippen von meinen und stattdessen bewegt er sich meinen Oberkörper noch immer küssend, abwärts. Bei meinen Nippeln lässt er sich Zeit und saugt ausgiebig sowie knabbernd an ihnen. Das macht mich richtig geil und mein Schwanz wird steinhart. Dann arbeitet er sich weiter nach unten und seine Zungenspitze erforscht meinen Bauchnabel. Bald darauf spüre ich seinen Atem an meinem Schwanz, der sich zuckend ihm entgegen reckt.

Seine Zunge gleitet von der Eichelspitze am Schaft herunter zu den Hoden, die er nun ausgiebig küsst und nacheinander abwechselnd in seinen Mund saugt. Das Gefühl dabei ist unbeschreiblich und bringt mich heftig zum Stöhnen. Fast glaube ich, dass er mir die Eier auslutscht, doch dann lässt er von dem Sack ab und widmet sich dem Schwanz. Zuerst gleitet die Eichel in seinem Mund, woran er kräftig saugt, als wollte er meinen Saft haben, ohne das ich vorher gekommen bin. Dann verschwindet mein Schwanz bis zum Anschlag und er beginnt ihn in gesamter Länge zu lutschen und saugen. Immer wieder und wieder gleitet er vollständig in seinem Mund, wobei die Lippen den Schaft eng umschließen.

Etwas ähnlich Intensives in dieser Art habe ich noch nie erlebt und ich glaube, der Verstand verabschiedet sich. Max hält mit den Händen meine Hüften und mit demselben Rhythmus, wie er meinen Schwanz bläst, hebt und sengt sich mein Becken ihm entgegen. Heftig stöhnend winde ich mich in seinem Griff und meine Hände vergraben sich in seinem Kopfhaar. Möglichst lange versuche ich, den Orgasmus zurückzuhalten, um das herrliche Gefühl auszukosten. Bis ich es nicht mehr aushalte, und bin kurz davor abzuspritzen.

„Max pass auf ... ich komme ...“

Bekomme ich noch hervorgestöhnt, um ihn vermeintlich zu warnen, da ich ihm sonst alles in den Mund spritze. Doch anstatt von mir abzulassen, intensiviert er seine Aktion. Nun kann ich mich absolut nicht mehr zurückhalten und bekomme einen mächtigen Orgasmus, heftig wie noch nie. Mein Schwanz ist bis zum Anschlag in seinen Mund und ich spritze ihm mit mehreren Schüben, die Sahne tief in den Hals. Bis auf den letzten Tropfen saugt er meinen Schwanz leer und schluck alles herunter. Schwer atmend liege ich da und kann kaum glauben, was ich gerade erlebt habe. Zärtlich nimmt er mich im Arm.

„Boah Max ... das war richtig geil. So hätte ich mir das nie vorgestellt.“

„Na dann, habe ich dir nicht zu viel versprochen.“

„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, das du so etwas Schönes mit mir machst. Gern möchte ich das auch für dich machen, aber deiner ist größer und ich könnte das gar nicht so hinbekommen. Und dann ist da noch eine schlimme Erfahrung ... die mir angst macht.“

„Was für eine Erfahrung ... was macht dir angst?“

Ich erzähle ihm von dem Kerl im Park, der meine Notsituation ausnutzte, mich oral vergewaltigte, und das ich dabei fast erstickt wäre.

„Verdammt, was für ein Schwein. Mensch Kai ... dir ist aber auch wirklich nichts erspart geblieben. Es tut mir in der Seele weh, das du solch eine schlimme Erfahrung hast machen müssen.“

Seine Umarmung wird noch enger und tröstend streichelt er meinen Rücken. Dabei wirkt er nachdenklich, als wenn ihm etwas bestimmtes durch den Kopf geht.

„Erkennst du ihn wieder, wenn du ihn siehst?“

„Mit Sicherheit ... das Gesicht vergesse ich nie wieder. Außerdem war da noch etwas ... er hatte zwischen Bauchnabel und Schwanz ein ziemlich großes Muttermal. Etwa in Größe einer Euro Münze. Das weiß ich genau, schließlich hatte ich es die ganze Zeit vor Augen, während er mir seinen Schwanz in den Hals hämmerte.“

„Das was dir der Kerl angetan hat, ist wirklich schlimm und er soll zu Gott beten, das ich ihn nicht in die Finger bekomme.“ (Wie war das noch gleich ... besser man legt sich nicht mit Max Bauman an? Es sei denn, man hegt exotische Hobbys wie zum Beispiel, freundschaftliche Ringkämpfe mit freilaufenden, Tigern in der Wildnis oder Ähnliches.)

„Als ich unter der Dusche deine Eichel im Mund hatte, war das Ok für mich, aber so wie du es gerade bei mir gemacht hast, das schaffe ich nicht, obwohl ich dich gerne auf der gleichen Art verwöhnen möchte.“

„Das weiß ich sehr zu schätzen und ich möchte dir gern helfen, das du die Angst die durch diese scheiß Erfahrung, ausgelöst wird zu überwinden.“

„Nun reden wir die ganze Zeit über meine Probleme und du selbst bist noch gar nicht zum Zug gekommen. Das werde ich jetzt ändern.“

Spielerisch, als wäre ich ihm körperlich überlegen, drücke ich Max mit den Handflächen gegen die Schultern, damit er auf den Rücken zu liegen kommt. Lächelnd lässt er mich gewähren und ergibt sich sprichwörtlich, in derselben spielerischen Art. Ich möchte es ihm gleich machen und ihn genauso verwöhnen, wie er es vorhin bei mir machte. Dann bin ich über ihn, in ganzer Körperlänge liege ich auf seinem Bauch und küsse ihn mehr als nur leidenschaftlich. Ich Küsse ihn mit einer Leidenschaft, die ihm begreiflich machen soll, dass ich ihn begehre, und meine Zunge fordert unmissverständlich einlass. Dem kommt er gern nach und seine Hände streicheln meinen Körper mindestens genauso leidenschaftlich.

In der Nachtischschublade auf meiner Bettseite befindet sich eine Tube mit Gleitcreme. Diese fische ich blindlings, aus der Schublade währen, wir uns küssen. Die Tube lege ich erstmal neben uns auf dem Bett ab und anschließend beginne ich seinen Oberkörper eher herb und fordernd zu massieren. Das alles passiert, ohne das sich unsere Lippen trennen. Max muss es gefallen, denn er stöhnt leise unter mir und auch seine Hände massieren meinen Körper recht leidenschaftlich. Bald darauf öffne ich die Tube und gebe etwas von der Creme in meiner Hand, sorgfältig benetze ich seinem Schwanz und den Rest verteile ich in meiner Arschritze. Dann hocke ich mich auf seinem Becken und sein Schwanz findet platz zwischen meinen Arschbacken. Ich beuge mich zurück und stütze mich auf seinen Oberschenkeln ab und beginne mein Becken kreisend auf seinem Schwanz zu bewegen.

Das muss für Max richtig geil sein, denn er beginnt heftig zu stöhnen und seine Hände ruhen seitlich an meinem Becken. Nun beginne ich mit meiner Arschritze seinen Schwanz zu wichsen und Max wird unter mir richtig wild und leidenschaftlich. Zurückgelehnt stütze ich mich auf seinen Oberschenkeln ab und mein Kopf liegt im Nacken. Auch mich macht es geil seinen Schwanz an meinem Schließmuskel reibend zu spüren. Meiner wird erneut hart und reckt sich ihm entgegen. Er greift nach der Latte und beginnt sie zu wichsen. Diese Aktion heizt uns beide gleichsam auf und es dauert nicht lange bis wir gemeinsam uns zum Höhepunkt aufschaukeln. Fast gleichzeitig kommen wir und unsere Säfte verteilen sich auf Max seinem Bauch. Er ist völlig eingeschleimt und ich nehme aus dem Schlafzimmerschrank ein Handtuch, damit er sich zumindest grob säubern kann. Anschließend liegen wir uns mal wieder in den Armen.

„Kai mein Schatz ... du überrascht mich immer wieder aus neuem.“

„Ich hoffe, das ich dich angenehm überrasche.“

„Allerdings ... für jemanden, der von sich sagt, dass er hetero sei, handelst du recht schwul.“

Max lächelt mich an, während er mich streichelt und dann weiter spricht.

„Wenn du mit mir intim wirst, hast du dann in Gedanken eine Frau vor dir? Zum Beispiel, wo ich dir einen geblasen hatte, hattest du die Augen geschlossen. Hast du dir in deiner Phantasie vorgestellt, eine Frau bläst gerade deinen Schwanz?“

„Nein keine Frau. Es überrascht mich selbst, du bist es, den ich vor mir sehe, auch wenn meine Augen geschlossen sind. Eigentlich denke ich in deiner Gegenwart, überhaupt nicht daran es mit einer Frau zu machen. Ich vermisse es auch nicht, du reichst mir vollkommen aus. Außerdem empfinde ich es als schön, was wir bislang miteinander machen. Glaubst du, das ist nicht normal?“

„Natürlich ist das normal, was aber viel wichtiger ist und mir viel bedeutet, ist die Tatsache, das deine Gefühle mir gegenüber als Mann, ehrlich sind.“

„Hetero, homo oder bi, wenn ich darüber nachdenke, verwirrt mich das alles. Wenn ich ehrlich bin, kann ich dir gar nicht genau sagen, wie ich zur Zeit fühle. Irgendwie vermischt sich das alles, aber in einem bin ich mir sicher ... Max du bedeutest mir viel.“

Wir kuscheln noch eine weile, bis uns die Müdigkeit übermannt und wir selig einschlafen. Am nächsten Morgen wachen wir gemeinsam auf und Max macht sich fertig für die Arbeit.

„Ich werde heute etwas früher nach Hause kommen. Dann fahren wir in die Stadt und beantragen für dich im Einwohnermeldeamt neue Ausweispapiere. Dann essen wir auch in der Stadt und mal schauen, was wir noch veranstalten, wenn wir schon mal dort sind.“

„Einen Ausweis ... gute Idee. Aber steht dann da nicht die alte Adresse von meiner Mutter und diesem Martin drin? Nein das möchte ich nicht, lieber möchte ich keinen Ausweis haben, schließlich bin ich bis jetzt auch ohne ausgekommen. Ich will kein amtliches Dokument, was mich ständig an sie erinnert.“

„Da kann ich dich gut verstehen, aber gleichzeitig wollte ich auch einen Reisepass für dich beantragen. Solche Dokumente sind wichtig, vor allem wenn man volljährig und erwachsen ist.“

„Reisepass ...? Na du machst Späße, wohin soll ich denn schon verreisen?“

„Na ja ... da kann man nie wissen, wann man einen Pass braucht?“ (Doch, das weiß Max sehr wohl.)

Max überlegt einen Moment, ehe er weiter spricht.

„Wenn du eine andere Meldeadresse hättest, wäre das Problem gelöst.“

„Und wo soll ich die hernehmen?“

„Ganz einfach ... zum Beispiel diese hier von meiner Wohnung.“

„Von deiner Wohnung? Ja aber ...“

„Natürlich nur wenn du möchtest, hier zusammen mit mir diese Wohnung teilen.“

„Heißt das etwa ...“

„Also was mich anbelangt, ich wäre echt glücklich darüber, wenn du zu mir ziehst.“

Eine Antwort darauf bringe ich nicht zustande, alles was ich hinbekomme, ist es ihm zu umarmen. Mir ist es nicht möglich, mich zu beherrschen, und ich kann nicht anders als bitterlich loszuheulen. Es bricht förmlich aus mir heraus und ich habe keine Change es zu kontrollieren. Als wäre mir eine tonnenschwere Last von den Schultern genommen worden, heule ich mir den Frust über die Entbehrungen meines jungen, erbärmlichen Lebens von der Seele. All die Jahre seid meiner jüngsten Kindheit hat er sich angesammelt und aufgestaut. Ohne es selbst wahrzunehmen, hat sich das Leid, welches ich ertragen musste stück für stück angehäuft. Nun kommt es ungebremst, im vollen Umfang zum Vorschein und es dauert lange, bis ich die Fassung zurückerlange. Die ganze Zeit während ich in Max Armen mir den Frust heraus heule, hält er mich fest, und versucht mich zu trösten. Aus der Hosentasche holt er ein Taschentuch hervor, das er mir reicht, als ich mich ein wenig beruhigt habe. Sein Hemd ist auf der Brust nass und durchtränkt von meinen Tränen und Rotz.

„Geht es dir etwas besser?“

„Ja danke ... es geht wieder. Aber ich glaube, ... du must dir, ein neues Hemd anziehen.“

„Ich bin mir nicht sicher, ob ich heute zur Arbeit gehen soll und dich allein lassen.“

„Nein schon gut, ich bin ok. Das Gerade war nur ... ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Max du kannst dir nicht vorstellen, was das für mich bedeutet. Ich bin dir unendlich dankbar, für einfach alles. Ich ... ich kann das gar nicht in Worten ausdrücken.“

„Brauchst du auch nicht, ich weiß was du meinst und ich kann dich gut verstehen. Vor allem ist es gut, dass du es raus lassen konntest. Das gerade war ein riesen Befreiungsschlag deiner Psyche. Da hatte sich wohl mächtig etwas angesammelt und zeugt davon, was du bislang hast durchmachen müssen. Und du bist dir sicher, dass du zurechtkommst, bis ich zurück bin?“

„Mach dir keine Sorgen, mir geht es wieder gut. Ich werde hier sein, wenn du zurückkommst. Vielleicht ist es auch ganz gut, wenn ich erstmal für mich das alles gedanklich ordnen kann?“

„Das ist keine schlechte Idee, dann werde ich mir wohl doch erstmal ein frisches Hemd anziehen.“

Doch bevor er hoch zum Schlafzimmer geht, sehen wir uns noch in die Augen und es folgt ein langer, äußerst intensiver Kuss. Danach zieht Max sich um und verlässt die Wohnung. Ich bleibe zurück und mache mir meine Gedanken. Mir wird sofort klar, dass das, was Max für mich tut, nicht selbstverständlich ist. Max schenkt mir seine Liebe, die so groß ist, dass er mich bei sich aufnimmt. Er ist bereit für mich ein großes Opfer zu bringen und das ist weit mehr, als ich je zu hoffen wagte, geschweige denn erwarten könnte. Das Einzige, was ich besitze und ihm zurückgeben könnte, ist meine Liebe zu ihm. Ich mag Max sehr, mehr als jemals jemanden zuvor. Ich mag auch, wenn wir uns körperlich näher kommen und ich kann mir auch gut vorstellen, richtigen Sex mit ihm zu haben, als das, was wir bislang zusammen machen.

Doch reicht das aus? Wenn ich ihn meine echte Liebe schenken soll, so wie er es verdient und auch von mir bekommen soll, müsste ich schwul sein. Bin ich wirklich schwul genug, um das ermöglichen zu können? Bin ich überhaupt schwul oder ist das, was ich mit ihm bislang sexuell erlebt habe nur die Auswirkung meiner sexuellen Selbstentdeckung? Um Antworten auf meine Fragen zu finden, gehe ich ins Wohnzimmer und lege einen der Pornos in den Player. Letztendlich schaue ich mir alle drei Filme an und stelle fest, dass was ich dort sehe, gefällt mir. In einer Szene war ein Kerl mit einem riesen Schwanz, der selbst den von Max weit übertraf. Als er dann sich einem hübschen, aber zierlichen Mann von hinten näherte, dachte ich, das kann gar nicht gehen, ohne das er ihn ernsthaft verletzen wird. Doch in Nahaufnahme konnte ich sehen, wie sich dieser riesen Schwanz in den zierlichen Arsch des anderen bohrt und ihn lustvoll zum Stöhnen bringt. Dann fickt er ihn mit seinem riesen Teil hart und ausdauernd, dass der zierliche Kerl in völliger Ektase sich ihm hingibt.

Als auch der dritte Film zu ende ist, bin ich mir sicher, das nichts was ich zusehen bekam abstoßend oder eklig war. Die ganze Zeit über, als ich mir die Filme ansah, hatte ich quasi einen Dauerständer und habe mir sogar in meiner Phantasie vorgestellt, Max und ich wären in der einen oder anderen Szene selbst dort in Aktion. Doch einen runtergeholt habe ich mir nicht und will mir es aufsparen, bis Max zurück ist. Die Szene in der sich der zierliche Typ von dem Riesenschwanz hat ficken lassen, gefiel mir besonders. Sie gibt mir den Mut und die Zuversicht, das Max sein Teil doch nicht zu groß für mich ist und in meiner Phantasie, stelle ich mir vor, wie ich von Max gefickt werde. Allerdings ist mir auch klar, dass ich mich dafür erst vorbereiten und meinen Schließmuskel dehnen muss. In einer anderen Szene war ein junger Mann, der es sich mit einem beachtlich großen Dildo selbst besorgte. Zuerst hatte er diesen Dildo ausgiebig geblasen, als wäre es ein richtiger Schwanz. Anschließend hat er sich das dicke Ding voller Genuss hinten reingeschoben und sich ausgiebig damit gefickt. Das bringt mich auf die Idee, mich mit so einem Teil das in etwa der Größe von Max seinem Schwanz entspricht vorzubereiten, um ihn dann später zu überraschen.

Aber ich will langsam schritt für schritt vorgehen und zuerst das Blasen üben. Vor allem muss ich meine Angst überwinden, die ich seit dem Vorfall im Park habe. Da ich aber keinen Dildo habe, müsste es etwas ähnliches sein, wie zum Beispiel eine Schlangengurke. Die wäre günstig Zuerstehen, unauffällig und erfüllt denselben Zweck. Da ich in der Küche keine vorfinde, nehme ich mir das Kleingeld aus der Wohnzimmerschublade und mache mich auf dem Weg zum nächsten Supermarkt.

Entsprechend groß ist die Auswahl dort und die passende, die in etwa der Größe von Max seinem besten Stück entspricht, ist schnell gefunden. Auf dem Weg zurück zur Wohnung, treffe ich auf Frau Kowalski, sie kommt selbst vom Einkaufen und müht sich, zwei schwer aussehende Taschen heim zutragen.

„Guten Morgen Frau Kowalski.“

„Guten Morgen ... ach sie sind doch der neue Freund von Herrn Baumann.“

„Stimmt ... kann ich ihnen bei den Taschen helfen, schließlich haben wir denselben Weg.“

„Oh ... das ist aber nett von ihnen, im Alter wird es doch immer schwerer mit den Einkäufen.“

„Ich heiße übrigens Kai, Frau Kowalski.“

„Kai ... das ist ein schöner Name. Da hat der Herr Baumann mit dir aber einen netten, jungen Mann kennen gelernt. Das gönne ich ihm, nach dem was er mit seinem Exfreund hat durch machen müssen.“

„Sie kennen seinen Exfreund?“

„Ob ich Sven kenne ... allerdings und auf diese Bekanntschaft hätte ich auch gut verzichten können.“

„Können sie mir etwas über Sven erzählen?“

„Natürlich kann ich das. Wenn wir zuhause sind, koche ich uns einen Tee und dann kannst du, insofern du Zeit hast, einer alten, einsamen Frau etwas Gesellschaft leisten. Da gibt es einiges, was ich dir erzählen könnte. Zumal ich Herrn Baumann schon lange kenne, da war er noch ein kleiner Junge und zusammen mit seinem Vater hier.“

„Das mache ich gern, außerdem haben sie mich neugierig gemacht Frau Kowalski.“

Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht ahnte, man hat uns beobachtet. Aus einem geparkten Auto heraus und in unauffälliger Entfernung, machte jemand mit einer Digitalkamera und großen Objektiv, Fotos von uns. Wobei sein Interesse nicht der alten Frau galt.

Schon bald sind wir in der Wohnung von Frau Kowalski angekommen. Die Wohnung ist viel kleiner als die von Max und eingerichtet, wie man es sich bei einer älteren Dame in seiner Phantasie vorstellt. Die gesamte Einrichtung der Wohnung macht auf mich den Eindruck, als wäre die Zeit hier irgendwann vor Jahrzehnten stehen geblieben. Alles ist sauber und aufgeräumt, doch es wirkt antik, wohin man auch schaut. Die Wände sind vollgehangen mit Bildern und sämtliche Anrichten sowie Schränke vollgestellt mit kleinen Porzellanfiguren und eingerahmten Fotos. Sie bittet mich, im Wohnzimmer platz zu nehmen, während sie den Tee kocht. Verschieden große Kissen, die anscheinend handbestickt sind, zieren die Sitzlandschaft. Bald darauf kommt sie mit einem Tablet ins Wohnzimmer und schenkt uns aus einer Porzellankanne, in zierlichen Tassen Tee ein. Dazu hat sie noch eine runde Metalldose mit verschiedenen Sorten Keksen bereitgestellt.

„Nun Kai was möchtest du wissen, wo soll ich anfangen zu erzählen?“

„Am besten von Anfang an, woher kennen sie Max und seinen Vater?“

„Gut ... aber da muss ich weit ausholen, denn das liegt schon viele Jahre zurück. Dazu musst du wissen, diese Siedlung mit all den Häusern hier, ist eine ehemalige Arbeitersiedlung. Die zur damaligen Zeit errichtet worden ist, um nahen Wohnraum für die Arbeiter von der Kohlenmine die schon lange geschlossen ist zu schaffen. Ich lebe in dieser Siedlung, seit meiner Kindheit. Mein Vater und auch mein verstorbener Mann haben damals dort gearbeitet. Nachdem das Bergwerk geschlossen worden ist, hat sich niemand mehr um diese Siedlung gekümmert und sie ist in den Jahren darauf ziemlich heruntergekommnen, das es eigentlich kein schönes Wohnen mehr hier war. Bald darauf stand die ganze Siedlung mit immerhin 115 Häusern alle so groß wie dieses zum Verkauf an. Mann wollte sich von der schäbigen Altlast trennen, um nicht investieren zu müssen.“

„Aber was hat das alles mit Max und seinem Vater zu tun?“

„Gute Frage und genau das ist der springende Punkt bei der Geschichte. Denn der alte Herr Baumann, stand plötzlich auf der Matte und machte ein Angebot, und zwar für alle 115 Häuser gleichzeitig. Die gesamte Siedlung wollte er aufkaufen und anschließend sanieren.“

„Im ernst ... das muss doch ein riesen Vermögen kosten?“

„Genau ... und das haben sich die zuständigen Behörden auch gedacht und Nachforschung betrieben. Wobei man herausfand, das ein Großteil seiner Geschäfte und sein Vermögen ursprünglich aus Italien stammen. Dann kam ein schrecklicher Verdacht auf.“

„Was für ein Verdacht?“

„Das in Wirklichkeit die Mafia dahintersteckt und das ganze zu keinen anderen Zweck dient, um illegales Geld im großen Stiel rein zu waschen. Und der alte Herr Baumann kein geringerer ist, als der Pate selbst.“

„Die Mafia ... also Frau Kowalski, sind sie sich sicher, das sie nicht einfach nur zu viele Krimis im Fernsehen schauen?“

„Ich bin zwar eine alte Frau, aber noch nicht tüdelig. Zumal damals auch die Polizei ermittelt hatte. Doch so viel ich weiß, konnten sie nichts beweisen und letztendlich hat der alte Herr Baumann die Siedlung gekauft und anschließend sanieren lassen. Oft habe ich ihn hier gesehen, wie er die Arbeiten an den Häusern kontrolliert hatte. An seiner Seite immer sein Sohn, der damals noch zur Grundschule ging.“

„Das heißt ja dann, das die ganzen Häuser hier Max seinem Vater gehören?“

„Genau so ist es. Da ist allerdings noch etwas recht Merkwürdiges. Vor etwa 5 Jahren hatte der alte Herr Baumann einen mysteriösen Autounfall, dessen Umstände wohl nie geklärt werden konnten. Seitdem leitet sein Sohn Max also dein Freund die Geschäfte und wenn das mit der Mafia stimmen sollte, wäre dein Freund jetzt der Pate. Oder anders herum ausgedrückt, der Boss dieser zweifelhaften Organisation.“

„Und woher wissen sie das alles Frau Kowalski?“

„Na aus der Zeitung ... du glaubst gar nicht, was das damals für einen Wirbel gegeben hat. Überleg mal ... die Mafia hier bei uns in der Siedlung ... natürlich war das ein riesen Aufhänger für die lokale Presse. Wie gesagt, das alles war nur ein Gerücht. Aber wie heißt es noch so schön ... an jedem Gerücht hängt immer ein wenig Wahrheit dran. Auch wenn man es nicht beweisen kann. Aber ... ich habe noch die alten Zeitungsausschnitte von damals ... die habe ich aufgehoben. Warte einen Moment ich hole sie, dann kannst du es selbst lesen.“

Sie verlässt das Wohnzimmer und ich kann sie aus dem Nebenzimmer in irgendetwas kramen hören. Kurz darauf kommt sie zurück, in den Händen, hält sie eine hölzerne und alt aussehende Zigarrenkiste.

„Mein verstorbener Mann Karl ... Gott habe ihn selig ... hat am Sonntag immer eine Zigarre geraucht. In eine dieser Kisten habe ich die Zeitungsausschnitte von damals gesammelt und aufbewahrt. Ja so war das früher, da hat man so schnell nichts weggeschmissen.“

Die Zeitungsausschnitte in der Kiste sind stark vergilbt, aber noch gut lesbar. Einen nach dem anderen reicht sie mir an und ich lese sie alle aufmerksam. Sie sind über zwanzig Jahre alt und stammen somit aus einer Zeit vor meiner Geburt. Die Presse damaliger Zeit hat in vielen dingen spekuliert, doch irgendwie scheint tatsächlich einiges recht logisch zu sein. Letztendlich aber muss auch die Zeitung damals eingestehen, dass nichts davon beweisbar ist. Nachdem ich ihr den letzten Ausschnitt zurückgegeben habe, schließt sie die Zigarrenkiste sorgfältig und schaut mich fragend an.

„Nun Frau Kowalski ... ich weiß auch nicht, was ich davon halten soll. Das Ganze klingt schon ziemlich abenteuerlich. Max ist ein liebenswerter Mensch und ich kann mir nicht vorstellen, dass an der Geschichte etwas wahres sein soll.“

„Das stimmt, die Familie Baumann hat was diese Siedlung anbelangt, letztendlich viel Gutes getan. Wenn eine andere Gesellschaft diese Siedlung gekauft hätte, wären die Mieten garantiert explodiert, nachdem sie hier alles saniert hätten. Das haben aber weder Max sein Vater noch er selbst jemals veranlasst. In Anbetracht dessen Wohnen alle Mieter recht günstig hier. Klar gab es die eine oder andere Anpassung, aber alles im Verhältnis und nachvollziehbar. Also kann man im Nachhinein sagen, das zumindest ihre Absichten ehrenwert sind, was ich ihnen auch hoch anrechne. Mafia hin oder her, sie haben eine verfallenen Siedlung in neuem Glanz erstrahlen lassen und das Leben hier ist wieder lebenswert. Dazu muss ich auch noch erwähnen, damals als der alte Herr Baumann die Arbeiten hier kontrollierte, habe ich mich auch das eine oder andere mal mit ihm kurz unterhalten.“

Frau Kowalski macht eine kurze Pause um Tee nachzuschenken, ehe sie fortfährt.

„Natürlich nie über die Vorwürfe, die in der Zeitung standen, das hätte ich mich nicht getraut. Dabei muss ich sagen, dass der alte Herr Baumann ein sehr freundlicher und auch höflicher Mensch ist. Er hatte immer ein offenes Ohr für die Mieter der Siedlung, sich immer korrekt und anständig verhalten. Sein Sohn ... also dein Freund Max ist genauso wie sein Vater, immer freundlich und anständig. Das muss man ihnen einfach lassen, egal welche Gerüchte über sie im Umlauf sind.“

Zu dem Tee lasse ich mir einen der Kekse schmecken, ehe ich mit einer weiteren Frage mich an Frau Kowalski wende.

„Da ist aber noch etwas, was mich interessiert Frau Kowalski. Was ist denn mit Max seinem Exfreund ... Sven?“

„Ach ja ... stimmt, das ist aber eine ganz andere Geschichte. Vor etwas mehr als zweieinhalb Jahren hat Herr Baumann ihn wohl kennen gelernt. Und dann ist dieser Sven auch bald hier eingezogen. Wenn Herr Baumann hier im Haus war, waren sie ein Herz und eine Seele. Und eines weiß ich ganz bestimmt, Max also Herr Baumann war schwer verliebt in Sven. Doch sobald Herr Baumann aus dem Haus war, war hier Schluss mit ruhig. Ständig die laute Musik und die vielen fremden Männer die dann plötzlich sich fast die Klinke in die Hand gaben. Dann kam die Zeit, zu der Herr Baumann viel auf reisen war, geschäftlich im Ausland wie er selbst mal sagte. Wenn er sich da mal nicht mit seinen Mafiabrüdern getroffen hat ... aber das habe ich jetzt nicht gesagt.“

Sie schenkt uns nochmal Tee nach, ehe sie weiter spricht.

„Jedenfalls immer wenn Herr Baumann auf reisen war, war über mir Party angesagt und das tagelang am Stück. Einen Mordsspektakel und Dreck haben die gemacht. So ging das monatelang. Bis eines Tages Herr Baumann wohl früher als geplant nach Hause kam. Schätze das er etwas geahnt hatte oder so ... denn er kam nicht allein. Mindestens zehn richtig übel aussehende Männer hatte er dabei. Wie die aussahen ... kann ich dir sagen ... wie so Schlägertypen von der Mafia halt aussehen. Jedenfalls ist es plötzlich richtig laut geworden dort über mir, als wenn die die Wohnung abreißen, und dann war es unheimlich still. Aber nur für kurze Zeit, denn die haben die gesamte Partygesellschaft samt Sven aus der Wohnung geprügelt. Danach habe ich ihn nie wieder gesehen. Das muss Herrn Baumann wohl ziemlich nahe gegangen sein, denn es war sehr still um ihn. Nun bist du da und ich kann sehen, dass er wie ausgewechselt ist.“

Mit dem Blick auf die Uhr stelle ich fest, dass doch schon recht spät ist und Max bald nach Hause kommen wird.

„Nun muss ich aber doch aufbrechen Frau Kowalski. Vielen Dank für Tee und Gebäck, und vor allem, das sie sich die Zeit genommen haben, mir das alles zu erzählen.“

„Ach Kai ... du brauchst mir nicht danken, eine alte Frau wie ich hat Zeit genug und ist froh Gesellschaft zu haben. Wenn du magst, kannst du immer mal vorbei schauen auf einen Tee.“

„Das werde ich gern machen Frau Kowalski und vielen Dank nochmal.“

Zusammen mit der Schlangengurke verlasse ich die Wohnung von Frau Kowalski und gehe ein Stockwerk nach oben. Da ich Max bald zurückerwarte, lege ich die Gurke in den Kühlschrank. Jetzt damit zu üben lohnt nicht mehr, schließlich will ich mit dem Ergebnis Max angenehm überraschen. Allerdings mache ich mir, über das, was mir die alte Frau erzählt hatte und ich selbst in den Zeitungsausschnitten lesen konnte, meine Gedanken.

Kann es wirklich sein, dass Max der Boss einer kriminellen Organisation ist? Ein paar Ungereimtheiten sind da schon, zumindest verschweigt er mir einiges. Wenn ich allein an den Club denke, den er betreibt. Da sind schon einige zwielichtige Typen die er dort beschäftigt. So ein Club ist bestimmt auch hervorragend geeignet, um Geld zu waschen. Dann der Wahnsinns Sportwagen, den er fährt, der war bestimmt auch nicht günstig. In den Krimis fahren die Ganoven auch immer solche Nobelautos. Wie sagte Jovani noch gleich, er kennt Max aus Palermo in Sizilien? Ist das nicht der Hauptsitz der Mafia in Italien? Nein das kann unmöglich sein, Max ist viel zu zärtlich und rücksichtsvoll, als das er ein Schwerverbrecher sein könnte.

Und das er nicht ganz ehrlich zu mir ist, kann ich durchaus verstehen, nachdem was er mit Sven durchgemacht hat. Doch was mich anbelangt, meine Zuneigung gegenüber Max gilt einzig und allein ihm als Mensch. Meine Gefühle zu ihm wären die gleichen, auch wenn er wirklich nur ein kleiner Angestellter wäre. Doch das konnte Max im Vorfeld ja nicht wissen und daher verstehe ich auch seine Vorsicht mir gegenüber. Die Gedanken verwerfe ich und kurz darauf kommt Max tatsächlich nach Hause. Er hat ein kleines Päckchen dabei.

„Hallo mein Schatz ich bin wieder zurück. Wie geht es dir?“

„Mir geht es gut keine Sorge. Ich freue mich, dass du zurück bist.“

Wir umarmen uns zur Begrüßung und es folgt ein langer Kuss. Danach schaut mich Max ein wenig verwundert an.

„Habe ich etwas verpasst mein Schatz, du grinst so hintergründig.“

Tatsächlich kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen.

„Du nennst mich Schatz ... daran muss ich mich erst noch gewöhnen. Es macht mir nichts aus, doch es ist neu und ungewohnt. Wenn man die Liebe zu einem Mann gerade erst entdeckt hat.“

Nun muss auch Max grinsen und gibt mir noch einmal einen kurzen Kuss.

„Daran kannst du sehen, dass die Liebe keine Grenzen oder Geschlechter kennt. Ich habe dir übrigens etwas mitgebracht.“

Er reicht mir das kleine Paket und zum Vorschein kommt ein Handy, als ich es auspacke.

„Ein Handy, warum gibst du so viel Geld für mich aus? Ich habe noch nie eines besessen und wäre auch bestimmt weiterhin ohne ausgekommen. Das beschämt mich sogar.“

„Kai mein Schatz, dafür brauchst du dich ganz bestimmt nicht schämen. Ich finde es sogar nötig, dass du eins hast, damit wir uns erreichen können, wenn mal etwas Wichtiges ist. Schau mal in der Nacht wo du solange unterwegs warst, wegen einem dummen Missverständnis, saß ich hier und hatte mir sorgen gemacht. Hättest du eines schon gehabt, dann hätten wir telefonieren und dieses Missverständnis sofort aus der Welt schaffen können. Meine Nummer ist bereits schon gespeichert.“

„Stimmt ... da hast du recht, es wäre wirklich einfacher gewesen. Danke Max ... mein Schatz.“

Nun müssen wir beide lachen und küssen uns sehr intensiv.

„Schnapp dir deine Jacke, wir gehen noch etwas Essen und anschließend zum Amt. Außerdem brauchst du auch noch Passfotos, die lassen wir in der Stadt machen.“

Auf dem Weg zu einem italienischen Restaurant kommen wir noch an einem Fotogeschäft vorbei, in dem wir Passfotos von mir machen lassen. Die Fotos sind toll geworden und eines davon gebe ich Max während wir im Restaurant essen. Er steckt es ins Portmonee hinter einem Sichtfenster für Fotos. Währenddessen mache ich mir Gedanken, ob es einen Zusammenhang gibt, für die Vorliebe von Max für italienisches Essen und dem, was mir Frau Kowalski erzählt hatte. Ich kann mich an einen Film erinnern, der über die Mafia handelte und dort hatten sie auch eine Liebe für die italienische Küche. Doch den Gedanken verwerfe ich wieder und glaube, dass alles nur zufall ist.

Nach dem guten Essen geht es zum Einwohnermeldeamt. Das Amt erweist sich als ein Großraum Büro mit zahlreichen Schreibtischen für die Sachbearbeiter. Am Eingang müssen wir eine Wartenummer aus einem Automaten ziehen. Zum Glück ist dort nicht viel los um diese Uhrzeit und wir bekommen zügig einen freien Mitarbeiter zugewiesen. Es ist eine Frau mittleren Alters, die uns recht schnippisch und mit einer herablassenden Art mustert, als wir vor ihren Schreibtisch auf den Stühlen platz nehmen. Max berichtet ihr, weshalb wir auf dem Amt sind und schnellstmöglich Ausweispapiere für mich brauchen, und dann legt sie los.

„Also wenn bis jetzt kein amtliches Ausweisdokument für Herrn Kai Sander ausgestellt worden ist, brauche ich mindestens die Geburtsurkunde, besser noch das Familienbuch seiner Mutter. Da könnte ja sonst jeder kommen und behaupten er sei der und der ... bla ... bla ... bla. Und danach müssen Sie Formular hast du nicht gesehen ... bla ... bla ... um Antrag sowieso ... bla ... bla das dauert dann mindestens 6 bis 8 Wochen ... bla ... bla. Bevor wir dann die Eingabe ... bla ... bla ... Sie müssen dann aber auch noch ... bla ... bla... daher rechnen sie eher mit 10 bis 12 Wochen bla ... bla ...“

In dem Moment, wo ich glaube, dass ich niemals einen richtigen Ausweis bekommen werde, steht Max einfach auf und lässt sie weiterreden. Er deutet mir an sitzen zubleiben, geht ein paar Schritte abseits, nimmt sein Handy aus der Tasche und führt darauf ein kurzes Gespräch. Dann kommt er zurück zu uns und hält der Sachbearbeiterin sein Handy entgegen.

„Hier ist jemand, der sie gern sprechen möchte.“

„Ach ja und wer soll das sein?“

„Der Bürgermeister ... ihr oberster Dienstherr.“

Verdutzt nimmt sie das Telefon entgegen und beginnt dann das Gespräch.

„Ja Herr Bürgermeister ... selbstverständlich Herr Bürgermeister ... auf gar keinen Fall Herr Bürgermeister ... natürlich Herr Bürgermeister ... wird umgehend erledigt Herr Bürgermeister ... wünsche ich ihnen auch Herr Bürgermeister.“

Völlig verdattert gibt sie Max das Telefon zurück.

„Äh ... ja ... also ... dann können sie die gewünschten Papiere in ... äh vier Tagen abholen.“

Danach verlassen wir das Amt, Max wollte noch ein wenig Shoppen und am Ende sind wir mal wieder bepackt, mit reichlich Einkaufstüten in denen ausschließlich Kleidung für mich ist. Dann fahren wir nach Hause, um uns noch einen gemütlichen Abend zu machen. Als wir vor dem Haus aus dem Auto aussteigen, sehe ich mal wieder Frau Kowalski hinter der Gardine am Fenster stehen. Irgendwie mag ich sie ja und sie erinnert mich ein wenig an die Oma, die ich als Kind gern gehabt hätte, aber leider nie hatte.

Allerdings frage ich mich, ob ihre Neugierde nicht mittlerweile nervig wird. Ohne zu ahnen, dass genau diese Neugierde mir schon bald das Leben retten wird.

Fortsetzung folgt ...
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Kommentare

Pascal: Ich kann mich nur wiederholen und den Kommentar von helgrid1 voll anschließen. Super tolle Geschichte. Ich fühle extrem mit. Momentan geht es mir kaum um den Sex sondern um die Liebe der beiden.
Danke

Bitte lasse bald den nächsten Teil folgen.

helgrind 1: Super Story so wie die anderen davor. Finde es sehr gut solch eine Geschichte hier lesen zu können.Es gibt leider zu wenig davon. Macht Lust auf mehr !! Bitte schnell eine Fortsetzung .
PS! Sie ist sehr emotional und auch super Geil.Durch Deine Zusatzbemerkungen ziehst du den Leser in Deinen Bann und du schaffst es erneut ein Verlangen auf MEHR !!
Super Schreibstil !!!!
Binn sehr gespannt was noch kommt !!
PS!! Lass mich/uns nicht zu lange warten !

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Super Schreibstil !!!!
Binn sehr gespannt was noch kommt !!
PS!! Lass mich/uns nicht zu lange warten !

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Super Schreibstil !!!!
Binn sehr gespannt was noch kommt !!
PS!! Lass mich/uns nicht zu lange warten !

Erikson: hi, einfac hammergeile story - bitte mach schnellstens weiter

Waldi : Hie, geile Geschichte, die ich gern schnell weiter lesen würde. Es lässt sich ja noch einiges erwarten,obwohl das Getaene mich schon heftig geil gemacht hat.Musste mir schon kräftig die Palme wedeln . Also schnell weiter schreiben.

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