Bolero

Es war an einem Sonntag Anfang Oktober, aber der Herbst zeigte sich in diesem Jahr von seiner besten Seite. Es war noch richtig warm, als Jasper Schütze und David Kamphausen am Nachmittag auf ihrem Balkon saßen und einem von David gebackenen Käsekuchen zu Leibe rückten. Jasper und Dave waren ein schwules Paar Ende Zwanzig und lebten seit einem Jahr gemeinsam in einer schnuckeligen Dreizimmer-Wohnung.

„Dein Käsekuchen ist Spitze, Dave!"

„Nicht nur mein Käsekuchen, Jas. Ich hab auch noch andere guten Eigenschaften."

„Ach nee, hätt ich so nicht von dir gedacht. Und was wären diese guten Eigenschaften?"

„Lass dich überraschen!"

„Okay. Aber was machen wir mit dem angebrochenen Nachmittag?"

„Was hältst du von dem beliebtesten Spiel in ganz Deutschland?"

„Und das wäre?"

„Was, du kennt nicht POBISKRIKO?"

„Was soll den das?"

„Das ist 'ne Abkürzung, genauer gesagt ein Akronym, wenn du weißt, was das bedeutet. Das Spiel wird von der Mehrzahl aller Paare in der Bundesrepublik jeden Sonntag nach der Sportschau gespielt."

„Natürlich weiß ich, was ein Akronym ist du Nase. Sag endlich, was dieses POBIS... bedeutet, Dave!"

„Ganz einfach. Nach der Sportschau ist meist tote Hose in der Kiste. Also spielt man ‚Poppen, bis der Krimi kommt!', kurz POBISKRIKO!"

„Toll! Der Scherzkeks von Bahlsen hat eben gesprochen. Außerdem hört sich das irgendwie spießig an."

„Ist es auch, Jas. Jeden Sonntag gleiche Nummer, gleiche Stelle, gleiche Welle. Deshalb hab ich eine Überraschung für dich."

„Waas?"

„Ich hab's doch schon gesagt: Lass dich überraschen! Und sei vor allem nicht so ungeduldig."

Gegen kurz vor sieben ging die Sonne allmählich unter. David und Jasper nahmen das Kaffeegeschirr vom Balkon, trugen es in die Küche und teilten sich den Abwasch.

„Irgendwie fühle ich mich verschwitzt, Jas. Ich geh rasch unter die Dusche, mach mich frisch und spüle anschließend."

„Was willst du denn spülen, Dave? Wir haben doch eben erst den Abwasch gemacht."

„Was will ich wohl spülen? Mich natürlich, wenn du verstehst, was ich meine!", antwortete David und grinste breit. „Ich fände es auch nicht schlecht, wenn du ebenfalls dasselbe machst."

„Hat das was mit der Überraschung zu tun, Dave?"

Anstatt zu antworten, grinste David nur, leckze sich lasziv die Lippen und verschwand im Bad, um nach einer Viertelstunde frisch geduscht und gespült wieder zu erscheinen. „Ey, Jas, nun mach mal hinne!" rief er Jasper zu, der ein wenig verloren im Wohnzimmer saß. „Und vergiss nicht, dich zu spülen, okay?"

Während Jasper sich einer gründlichen Körperreinigung widmete, richtete David im Schlafzimmer mit ein paar Handgriffen das Bett her, stellte drei dicke Kerzen auf, legte die Tube mit dem Gleitgel neben das Bett und schleppte den Plattenspieler mit zwei kleinen Boxen und einer LP aus dem Wohnzimmer herbei. Auf der LP war als einziges Stück, der Boléro von Maurice Ravel in einer Aufnahme des London Symphony Orchestra unter der Leitung von Sergiu Celibidache aus dem Jahr 1971. Der Boléro sollte das Kernstück seiner geplanten Überraschung werden.
Jasper war noch im Bad und dabei, sich trocken zu reiben, als David hinter ihn trat und seinen Brustkorb umfasste. Es dauerte nicht lange und Jaspers Nippel wurden durch Davids emsige Finger hart.

„Ahh, das tut gut!", stöhnte Jasper und drehte sich langsam um. „Was hast du denn da in der Hand, Dave?", fragte er und zeigte auf ein schwarzes Etwas in Davids rechter Hand.

„Das ist eine Schlafmaske. Habe ich noch von meinem letzten Amerikaflug. Und dieses schmucke Teil binde ich dir vor deine Augen, damit die Überraschung auch gelingt."

„Du willst doch nicht etwa eine SM-Nummer mit mir abziehen, Dave?" Jaspers Stimme klang ein wenig ängstlich.

„Wo denkst du hin, Jas? Du brauchst keine Angst zu haben. Ist auch nur für einen kurzen Moment."
Jasper ließ sich danach die Schlafmaske widerstandslos umlegen. Beide gingen gemeinsam in das angrenzende Schlafzimmer, wo David Jasper auf das Bett dirigierte, sodass dieser in voller Schönheit vor ihm lag. Natürlich hatte keiner der beiden mehr einen Faden am Leib.

„Ach, sieh mal an, der kleine Jas ist auch aufgewacht", feixte David und nahm Jaspers ausgefahrene Latte in die Hand. „Ich muss das gute Stück erst mal gebührend begrüßen", sagte er, beugte sich über Jasper und nahm dessen Schwanzspitze in den Mund.

„Wann nimmst du mir endlich diese verdammte Maske weg?", quengelte Jasper.

„Schon passiert", antwortete David, indem er Jasper die Maske vom Gesicht zog.

„Oh mein Gott, was hast du aus unserem schönen Schlafzimmer gemacht, Dave? Dieses geschmackvolle Zimmer ist zu einer Lasterhöhle verkommen!" jammerte Jasper.

„Nun halt mal die Luft an, Jas. Diese drei Kerzen machen noch keinen Sündenpfuhl aus unserem Schlafzimmer."

„Außerdem müffelt es hier so komisch, Dave? Welches Puffbenzin hast du denn hier versprüht?"

„Nun werd nicht unverschämt, mein Schatz! Es müffelt hier nicht, sondern es duftet ganz dezent. Außerdem ist es kein Puffbenzin, wie du dich mal wieder ordinär ausdrückst, sondert Marbert Man. Entspann dich erst aber mal."

„Na gut, ich probier's."

Es war mittlerweile dunkel geworden. Da die Wohnung im obersten Stockwerk lag und darüber hinaus von außen nicht einzusehen war, hatte Jasper auf Gardinen verzichtet, sodass man unmittelbar durch die Fenster in die Dunkelheit der Nacht sah. Lediglich die drei Kerzen spendeten ihr flackerndes Licht. David hatte sich mittlerweile auf Jaspers Oberschenkeln niedergelassen, berührte nur ganz sachte dessen Brustwarzen und strich mit seinen Fingerspitzen sachte über den Brustkorb und die Bauchdecken bis hin zu den Leisten, ohne allerdings Jaspers Schwanz zu nahe zu kommen.

„Jas, mach bitte mal für ein paar Minuten die Augen zu!", sagte David mit leiser, fast flüsternder Stimme, „Entspanne dich so weit du kannst. Am besten atmest du dabei ganz langsam aus und ein. Lass dich einfach fallen."

Und Jasper ließ sich fallen. Nach einiger Zeit öffnete er wieder seine Augen, sah David verliebt an, der ihn unverändert streichelte, und sagte leise: „Dave, du hast recht, es ist wunderschön, ich kann es nicht beschreiben. Aber guck mal an die Wand! Siehst du wie unsere Schatten im Kerzenlicht flackern und zucken? Es sieht so aus, als ob wir beide miteinander verwachsen wären."

„Na ja, ich weiß nicht, Jas. Es sieht eher aus als ob zwei geile Teufel es miteinander treiben", antwortete David lachend. „Komm, rutsch du jetzt mal mit deinem Fahrgestell bis an die Bettkante, ich schieb dir dann ein Kissen unter den Hintern und du umfasst mit denen Händen deine Oberschenkel und ziehst die hoch."

„Ja, mach ich, aber was soll das?"

„Abwarten, Jas, du wirst es gleich erfahren."

Während Jasper tat wie ihm geheißen, rutschte David aus dem Bett, kniete sich vor Jasper auf den Fußboden und platzierte ein Kissen unter dessen Hintern.

„Was soll das werden, wenn's fertig ist?" Jasper quengelte schon wieder.

„Leg dich zurück und entspann dich doch endlich, Jas!"

David guckte genau auf Jaspers Rosette, die im Kerzenschein klein und rosa schimmerte. Mit dem Speichel, den er in seinem Mund gesammelt hatte, benetzte er seine Zunge und leckte zart und vorsichtig Jaspers Pforte. Jasper stöhnte nur genüsslich, sodass David seine Zunge spitz machte und Jaspers Rosettenkanal regelrecht ausleckte.

„Dave, mein Dave, was machst du nur mit mir? Ich werd verrückt!", schrie Jasper.

„So schnell wird man nicht verrückt, mein Schatz. Beruhige dich!"
So tief, wie er eben konnte, drang Davids Zunge in Jasper ein, der allmählich anfing, mit seinem Becken zu zucken und dabei vor Geilheit unartikulierte, stöhnende Laute von sich gab.

„Dave, wenn du so weiter machst, komme ich noch, bevor du richtig in mir drin bist."

„Vom Lecken allein ist noch keiner gekommen, Jas", erwiderte David ungerührt und setzte das Spiel weiter fort. Jaspers Lust schien ins Unermessliche zu wachsen, denn seine Laute wurden immer heftiger, bis er schrie: „Dave, mach endlich, ich will dich richtig in mir spüren!"

Jasper war abgelenkt und merkte nicht, wie David den Plattenspieler in Betrieb setzte. Während das Stück fast unhörbar leise mit einem Ostinato-Rhythmus auf einer kleinen Trommel begann, schmierte David rasch seinen harten Schwanz mit einer tüchtigen Portion Gel ein und glitt elegant in Jasper hinein, der dies mit einer Mischung aus lautem Stöhnen und behaglichem Grunzen quittierte. Jasper nahm anfänglich die Musik gar nicht wahr. Erst als Oboe, Querflöte und Trompete gemeinsam die Melodie aufnahmen, bemerkte Jasper die Musik. Keiner von beiden sprach ein Wort, während David Jasper im Rhythmus der Grundmelodie anfänglich sanft durchpflügte. Seine harte Lanze war der Bogen und Jasper das Instrument, das er zum Klingen brachte.
David spürte, dass Jasper Wachs in seinen Händen war, so wie er selbst vor fünf Jahren Wachs in den Händen seines amerikanischen Gastbruders war, in einer Hütte in den Rockys, in der er seine Unschuld verlor . Einen Wimpernschlag lang sah er diese Nacht wieder vor sich.

Mit dem allmählich sich entwickelnden Crescendo der Musik wurde Davids Stöße immer heftiger. Jasper verspürte inzwischen nur noch pure Lust und wand sich vor lauter Geilheit.
„Dave!", keuchte er, „Dave! Tiefer, fester!"
Je lauter die Musik wurde und je mehr Instrumente in die sich ständig wiederholende Melodie einfielen, um so fester stieß David dann auch zu. Aber plötzlich zog er seinen Schwanz aus Jaspers Höhle. „Nein, nein, bleib doch!", schrie Jasper. „Was machst du nur, Dave?"

Obwohl David Jaspers Enttäuschung wahrnahm, ließ sich nicht beirren. Er legte sich selbst auf den Rücken, hob Jasper an den Hüften hoch und spießte ihn mit seinem harten, pulsierenden Schwanz auf. Dieser Stellungswechsel erfolgte fließend und dauerte nur wenige Augenblicke.
„Jas, komm, reite mich.", sagte er mit rauer Stimme, „reite mich so lange, bis du nicht mehr kannst!" Und Jasper ritt David, wobei die anschwellende Musik den Takt vorgab. Beiden jungen Männern lief der Schweiß inzwischen am Körper herunter und sammelte sich dort, wo beide Körper ineinander übergingen.

Die dadurch entstehenden Schmatzgeräusche, die immer lauter werdende aufpeitschende Musik, der intensive Geruch nach Mann und nicht zuletzt die an den Zimmerwänden tanzenden Schatten der beiden schufen eine Atmosphäre, in der Jasper die Kontrolle über sich fast verlor. Er schrie jedes Mal auf, wenn David mit seinem harten Schwanz seine Lustdrüse traf. Aber auch David keuchte und stöhnte mehr und mehr vor Lust und Geilheit. Während die Musik lauter und schneller wurde, ihre Bewegungen und ihr lustvolles Stöhnen an Intensität zunahmen, spürten beide, dass sie sich unaufhaltsam dem gemeinsamen Höhepunkt näherten.

Nach knapp zwanzig Minuten, kurz vor Ende des Stückes, spielte das gesamte Orchester laute Glissandi und endete abrupt mit einem hohen dissonanten Akkord. Unmittelbar danach kamen Jasper und David. Sie schrien ihre Lust ungehemmt aus sich heraus. Während Jaspers Sahne wie eine Fontäne in mehreren Schüben aus ihm herausschoss, pumpte David seinen Saft ebenso kraftvoll in Jaspers Höhle. Jasper schaffte es eben noch, seinen Saft auf Davids Brust und Bauch zu verreiben, um anschließend wie gefällt über David zusammenzuknicken.

Sie trennten sich erst, nachdem Davids Schwanz mit einem leisen Plopp Jaspers Höhle verließ. Danach lagen beide erschöpft, ausgepumpt und verschwitzt still nebeneinander. Beide küssten sich. Es war ein langer, zärtlicher Kuss, der keine Forderungen in sich trug. Jasper schloss seine Augen.
„Man müsste die Zeit anhalten, um …", sagte er leise in die Stille, „… diesen Moment des Glücks unendlich lange festhalten können."

„Und danach den Löffel abgeben", antwortete David nach einer Weile mit einem eben vernehmbaren spöttischen Unterton. Ohne es zu wollen, hatte er mit dieser Bemerkung den Zauber ihres Liebesaktes gebrochen. Beide waren wieder in der Realität angekommen.

Jasper setzte sich plötzlich auf und holte tief Luft: „Werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch, du bist so schön! Dann magst du mich in Fesseln schlagen, dann will ich gern zugrunde gehen." Er lachte leise.

Auch David setzte sich auf, reckte sich ein wenig, lehnte sich mit seinem Oberkörper an Jasper und klatschte in die Hände: „Bravo, Herr Schütze, Bravo! Das waren eben aus Goethes Faust, Teil 1, die Zeilen 1700 und folgende!"
„Stimmt, Dave. Das sind die Eingangszeilen des Teufelspaktes zwischen Faust und Mephisto."

„Na ja, so ganz passt das ja nicht, Jas. Ich sehe in unserem Zimmer keinen Teufel und es riecht auch nicht nach Schwefel. Es riecht hier nach Schweiß, einem dezenten Aftershave und nach reichlich Männersaft. Außerdem waren weder Faust noch Mephisto nackt, als sie miteinander den Pakt schlossen."

„Du hast ja sowas von Recht, Dave. Der Geheimrat aus Weimar war sich stets zu fein für solche Art von Schweinkram. Und außerdem stand er nicht auf kleine Jungs wie dich."

„Das war alles andere als Schweinkram, was mir beide miteinander machten!", empörte sich David, „Liebe machen, nennt man das! 'Abbiamo fatto l'amore' würde das auf Italienisch heißen. Klingt viel poetischer als das manchmal doch harte Deutsch."

„Ich hab's ja nicht so gemeint. Es war der kleine Zergeteufel, der mich gerade geritten hat.", antwortete Jasper, lachte leise und küsste David.

Danach lagen sie noch eine Weile auf dem Bett, ohne miteinander zu sprechen. Jeder hing seinen Gedanken nach. Endlich gingen beide ins Bad, duschten, kuschelten sich aneinander und schliefen fest und traumlos bis sie am kommenden Morgen durch den Wecker aus dem Bett geworfen wurden.

E N D E

Mehr von
Hauke Folkerts

Kommentare

Lothar: Toll geschrieben.
Roman: Sehr schön hat richtig Spass gemacht Zu lesen Danke
Rainer Prangenberg: Liest sich sehr schön. Von Anfang bis Ende steht mein Ständer und geht dann wie die Musik in den Höhepunkt in einen fantastischen Ausstoß von Sperma über. Gayle Geschichte, bravo.

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