Christoph - 4. Teil

Christoph

Da das Semester eh dem Ende zuging, fuhr Chris ein paar Tage später zurück nach Dortmund. Er hatte in den letzten Tagen genügend Zeit, um über alles nachzudenken. Berlin war für ihn gestorben. Ohne Rücksprache mit seinen Eltern ließ er sich an der FU exmatrikulieren. Ihm war jetzt jede andere Hochschule in Deutschland recht, selbst Bonn. Vor seiner Rückfahrt räumte er sein Zimmer aus und packte sämtliche Klamotten in den Golf. Na ja, nach einem Semester hatte sich noch nicht allzu viel an Kram angehäuft.

Er hatte zwar zu Hause keinen herzlichen Empfang erwartet, aber das, was geboten bekam, traf ihn unvorbereitet wie ein Blitz. Er war gerade zur Haustür hereingekommen, als ihn sein Vater wütend empfing: „Was suchst du eigentlich noch in deinem Elternhaus, du verkommenes schwules Schwein?“, schrie er und schlug Christoph dabei mit der flachen Hand mehrfach ins Gesicht. Christoph duckte sich vor den Schlägen und wich zurück.
„Hier, hier sind die Beweise, du perverser dreckiger Schwanzlutscher“, fuhr er fort und wedelte mit einem Packen von Fotos, die Chris von allen Seiten nackt und gefesselt in seinem Zimmer zeigten.

Chris war wie vom Donner gerührt. Woher hatte sein Alter diese Bilder? Egal, er hatte sie eben. Das war eben ein Zwangsouting der besonderen Art, fuhr es ihm durch seinen Kopf.
Aufgeschreckt durch das Gebrüll schwebte plötzlich von oben durch das Treppenhaus seine Mutter und rief: „Aufhören, aufhören, Hans-Jürgen! Du kannst doch nicht deinen erwachsenen Sohn schlagen, auch wenn er unsäg-liche und schmutzige Dinge getan hat. Und du, Christoph, bist jetzt ein lieber Junge, entschuldigst dich bei deinem Vater und gehst morgen zum Arzt, denn diese, ja wie sagt man, geschlechtliche Verirrung - mein Gott, das ist ja furcht-bar! - ist ja bekanntlich eine Krankheit, die heilbar ist, wie ich gehört habe.“

„Der Herr im Hause bin ich“, schrie Chris' Vater „und in diesem Haus dulde ich keinen Schwulen, vor allem keinen schwulen Sohn! Dass der Junge auf die schiefe Bahn gekommen ist, ist einzig und allein deine Schuld, Jutta“, wandte er sich an seine Frau. „Du hast dich ja nie um diesen Bengel gekümmert.“

Anstatt zu antworten, entschwebte Jutta beleidigt in die obere Etage. „Darüber müssen wir unbedingt noch sprechen, Hans-Jürgen“, hörte man sie noch sagen. „Und außerdem bin ich schon spät dran. Ich muss zur Charity der Rotarier im 'Römischen Kaiser'.“
Der erfolgreiche Dortmunder Staranwalt machte eine kurze Pause und brüllte Chris erneut an: „Du bist nicht mehr mein Sohn und ich will dich in meinem Hause nie mehr wieder sehen, Christoph Rademacher!“, wobei er die letzten beiden Worte besonders betonte. „Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt“, fügte er ein wenig leiser hinzu

„Sie hätten nicht so zu schreien brauchen, Herr Doktor Rademacher. Ich bin schließlich nicht taub und hätte Sie auch so verstanden“, gab Chris zurück. „Und wie ich Sie verstanden habe!“, Christoph wurde lauter, „damit Sie mit diesem missratenen Sohn keinen Ärger mehr haben, wird dieser auf der Stelle Ihr Haus verlassen, und das für immer.“ Christoph drehte sich um, ging hinaus und zog die Haustür hinter sich zu.

Er fuhr mir seinem Wagen ein paar Häuserblocks weiter, hielt an und heulte, hemmungslos wie ein Schlosshund. Er fühlte sich hundeelend, gedemütigt und verraten! Die Welt um ihn herum hatte plötzlich ihre Farbe verloren. Es war nicht der Rausschmiss aus dem Elternhaus sondern die tiefe Demütigung durch seinen Vater, die ihn zum Heulen gebracht hatte und nicht zuletzt der Verrat von einem angeblichen Freund.

Welches hinterfotzige Schwein hatte seinem Vater die Fotos zugespielt? Basti? Nein! Benni vielleicht? Auch nein! Es konnte eigentlich nur Stefan gewesen sein, aus welchem Grund auch immer. Alles Grübeln nützte nichts. Er fühlte sich leer und einsam. Sein Sommernachtstraum hatte sich in einen nicht enden wollenden Albtraum verwandelt.
Schließlich dachte er an Jan Weigand, seinen Freund aus der Schulzeit. Er tippte Jans Nummer auf sein Handy, aber es meldete sich nur dessen Mailbox. Er hasste es, auf Anrufbeantworter oder Mailboxen zu sprechen und drückte die Computerstimme weg. Weitere Freunde hatte er nicht in Dortmund. Noch nie in seinem Leben hatte er sich so allein und schutzlos gefühlt wie in diesem Augenblick.

Christoph startete wieder den Wagen und fuhr planlos kreuz und quer durch Dortmund. Irgendwann hielt er mit seinem Wagen auf dem DB-Parkplatz in Kurl. Er stieg aus, schloss den Wagen ab, betrat jedoch nicht die Haltestelle, sondern steuerte auf einen schmalen Weg zu, der parallel zur Bahntrasse Richtung Dortmund-Hauptbahnhof verlief. Er wusste, dass auf dieser Bahn-trasse nicht nur die Regional-Expresszüge verkehrten, sondern auch der ICE Köln-Berlin.

Mehrere Züge passierten den einsamen Wanderer, ohne dass dieser den einen entscheidenden Schritt auf das Gleisbett machte; irgendetwas hielt Christoph davon ab, sodass er wieder zurück Richtung Haltepunkt Dortmund-Kurl trottete. Als er aus dem Gebüsch kam, sah er zwei junge Männer in seinem Alter im Gegenlicht auf dem Bahnsteig. Beide hatten offensichtlich die Welt um sie herum vergessen, denn sie küssten sich leidenschaftlich und ohne jede Hemmungen. Es war eine berührende und zugleich zärtliche Szene, deren unfreiwilliger und stummer Zeuge Christoph wurde. Er verhielt sich still, allein um die beiden nicht zu stören. Doch diese Szene löste in ihm eine Reaktion aus. 'Warum war diesen beiden vergönnt, was ihm vorenthalten wurde', fragte er sich bitter. Allmählich bekam er ein wenig Abstand zu seinen sinistren Gedanken, die ihn nach unten gezogen hatten. Das Leben, fand er, war vielleicht doch zu schade, um einfach weggeworfen zu werden wie ein Putzlappen. Er guckte den beiden Jungs mit einer Spur Neid nach, als sie Hand in Hand den Zug bestiegen. Das Bild des schwulen Pärchens brannte sich für immer in seine Netzhaut.

Christoph setzte sich auf eine Bank und ließ seinen Gedanken freien Lauf. Dass ihn sein Vater rausgeworfen hatte, machte ihm nichts aus, denn er hatte eh kein Verhältnis zu diesem Mann, der durch eine Laune der Natur nun einmal sein biologischer Vater war, aber auch nicht mehr. Gleiches galt für seine Mutter, die sich zeitlebens einen Dreck um ihn gekümmert hatte. Er schwor sich, sein Elternhaus nie wieder zu betreten, komme was wolle.
Obwohl er Jan vorhin telefonisch nicht erreicht hatte, probierte er es noch einmal. Und tatsächlich, Jan meldete sich nach dem dritten Klingelton.

„Hallo, ich bins, Chris.“ „Chris?“ kam es ungläubig aus der Leitung, „bist Du's wirklich?“ „Ja, doch!“ „Was ist mit dir los? Du klingst so komisch. Ist was?“ „Jan, ich kann dir das nicht alles am Handy erklären“, antwortete Christoph, „zur Zeit sitze ich auf dem Bahnsteig in Kurl und mir geht’s einfach nur beschissen. Ich brauche ganz dringend deine Hilfe, bitte!“ „Bist du verletzt?“ „Wie du's nimmst. Man kann jemanden auch mit Worten verletzen.“ „Wie meinst du das?“ „Mein Alter hat mich verprügelt und mich rausgeschmissen, nur weil ich...“ „Weil du was?“ „Ich sagte es doch schon, am Handy geht das alles nicht“, antwortete Christoph etwas genervt. „Okay, okay, ist ja gut. Ich frag nur eben meinen Vater, ob er mir seine Karre pumpt. Ne halbe Stunde wird’s bei dem Verkehr allerdings dauern.“ „Danke, tschüss!“ „Bis bald!“

Nach einer guten halben Stunde, die Christoph unendlich lang erschien, schlug Jan auf, allerdings in Begleitung seines Vaters Dieter. „Mein Gott, du siehst ja aus wie ein Häufchen Elend!“ begrüßte ihn Jan. „Mir geht es auch echt scheiße, Jan. Aber warum ist dein Vater mitgekommen?“

„Ganz einfach, Christoph“, ließ sich Jans Vater vernehmen. „Als mich Jan um mein Auto bat, war er völlig durch den Wind. Das einzige, was ich aus ihm herausbekam, war , dass du in Kurl bist und es dir nicht gut geht. In dem Zustand konnte ich einfach Jan nicht alleine losschicken. Du hast doch nichts dagegen wenn ich dich wie früher duze, Christoph?“ „Nee, natürlich nicht.“ „Ich bin nicht von Neugier geplagt, Christoph, und werde deshalb 'ne Viertelstunde spazieren gehen. Ach übrigens, bist du mit deinem Auto hierher gekommen? Kurl liegt doch fast am Arm der Welt.“ „Mein Auto steht unten auf dem Parkplatz“, erwiderte Christoph. „Dann passt es ja gut, dass wir zu zweit gekommen sind, denn so wie du aussiehst kannst du einfach nicht selbst Auto fahren“, meinte Dieter Weigand und machte sich auf den Weg.

Als erstes umarmte Jan seinen Freund und drückte ihn fest an sich: „Mein Gott, Chris, was bin ich froh, dich heil in den Armen zu haben. Was ist nur los mit dir, dass du so austickst? Und außerdem, du siehst wirklich beschissen aus.“ „Los ist gar nichts. Es ist nur, dass ich,“ und damit verließ ihn der Mut, weiterzusprechen. Stattdessen fing er hemmungslos an zu heulen und sich fest an Jan zu klammern. Jan merkte, dass es nichts brachte, weiter in Chris zu dringen und versuchte deshalb, ihn zu beruhigen, indem er ihm ganz zärtlich über die Haare streichelte und ihm ins Ohr flüsterte: „Chris, lass gut sein. Du kannst mir alles, aber auch wirklich alles sagen, was dich quält.“

Allmählich kam Christoph wieder runter und beide setzten sich auf die Bank. Die Stille, die nun eintrat, fing an, unerträglich zu werden. Plötzlich begann Christoph zu reden. Schnell und explosionsartig kamen die Worte aus seinem Mund: „Selbst wenn du mich für einen perversen Riesenarsch oder etwas ähnlich ansiehst und nichts mehr mit mir zu tun haben willst, Jan, ich bin schwul, schwul und nochmal schwul. Und das nicht erst seit gestern oder seit Berlin, nein ich weiß es schon seit unserer Schulzeit.“ Christoph atmete tief aus, machte eine Pause und fuhr fort: „So, jetzt ist es endlich raus und mir geht’s besser.“ Christoph hatte sich in Rage geredet und kam nur allmählich wieder runter.

„War das alles, Chris?“ fragte Jan knapp. „Eigentlich schon. Ich wollte es dir schon immer sagen, aber ich traute mich nicht, weil ich Angst hatte, dich als Freund zu verlieren.“
Blitzartig schossen Jan die Gedanken durch den Kopf. Sein bester Freund, in den er sich schon während ihrer gemeinsamen Zeit in der Schule verknallt hatte, war schwul, genau wie er selbst. Auch er hatte sich nie getraut, sich Chris gegenüber zu offenbaren. Aber in der augenblicklichen Situation schien es ihm nicht passend, sich ihm gegenüber zu outen.

Chris wurde ungeduldig und guckte seinen Freund mit ängstlichen Augen an: „Was ist Jan, du sagst ja gar nichts?“ „Entschuldige, Chris, mir gingen eben zig Gedanken durch den Kopf. Ob du schwul oder hetero bist, ist mir völlig egal. Du bist und bleibst mein bester Freund. Aber deine Eltern haben dich doch rausgeschmissen. Macht dir das Probleme?“ „Nee, nicht die Bohne. Aber das ist eine andere Geschichte, die erzähl ich Dir später.“ „Okay, aber du brauchst trotzdem erst einmal eine Bleibe, klar? Wenn mein Vater gleich wiederkommt, fahren wir drei zu uns nach Hause. Ich bin wieder fit in der Birne und fahre deinen Schlitten, mein Vater fährt unsere Familienkutsche.“

Jan hatte gerade geendet als sein Vater um die Ecke kam. Den Blickwechsel zwischen den beiden bekam Christoph nicht mit, auch nicht, dass Vater Weigand unmerklich mit dem Kopf nickte als Jan sagte: „Chris fährt mit zu uns nach Hause und bleibt da erstmal.“

Im Auto bestand zu Beginn der Fahrt zunächst Funkstille zwischen Chris und Jan. „Sag mal, Jan, kann ich deine Einladung zu euch eigentlich annehmen? Du hast doch noch drei Geschwister, oder?“ „Das lass mal meine Sorge sein, Chris. Du weißt doch, dass Kalle, mein älterer Bruder seit ein paar Jahren seine Lehre als Heizungsbauer hinter sich hat. Vor einigen Monaten hat er in einer Firma eine Stelle angenommen, wo er voraussichtlich die Nachfolge seines Chefs antreten wird. Kalle fiel nichts besseres ein“, Jan fing an zu kichern, „als die einzige Tochter seines Chefs zu vögeln. Tja, der erste Schuss hat getroffen.“ Jan machte eine kleine Pause und fuhr fort: „In ein paar Monaten werde ich Onkel. Meine Schwester Doro ist nach ihrer Ausbildung zu ihrem Freund in die Dortmunder Gartenstadt gezogen. Und so wie ich die kenne, ist die auch in Kürze schwanger. Zu Hause sind nur noch ich und meine jüngere Schwester Jana. Ich hab übrigens jetzt ein eigenes Zimmer mit Duschbad oben unterm Dach und so mein eigenes Reich. Kalle hat es sich nehmen lassen, das Bad vor seinem Auszug tipp-topp neu zu fliesen und auch die gesamte Sanitärkeramik auf Vordermann zu bringen, und das alles für umme. Wenn du dich nicht vor mir ekelst, kannst du ja bei mir unterkriechen.“ Jan grinste.

„Muss ich jetzt Onkel Jan zu dir sagen?“ fragte Christoph auf dessen Gesicht sich ein erstes Lächeln zeigte. Jan sah dies und hielt gleich darauf auf einem Parkplatz an. „Na endlich! Ich dachte schon, dass du die Leichenbittermiene nie wieder ablegst. Lass dich drücken!“ Ehe dass Chris sich versah, hatte Jan seinen Kopf zu sich gedreht und gab ihm einen zarten Kuss auf die linke Wange. „Guten Freunden gibt man doch einen Kuss, nicht wahr?“ „Ja schon, aber...“ „Nichts aber, es war ein Kuss, und nicht mehr.“

Danach schwiegen sich beide an bis zu ihrer Ankunft in Dortmund-Hörde. Maria, Jans Mutter, hatte eine offene, zupackende Art drückte Christoph und fragte nur: „Na, alles gut, Chris?“ „Ich glaube schon, Frau Weigand. Sie, Jan und Ihr Mann haben mir sehr geholfen. Ich möchte mich ganz herzlich dafür bedanken, dass ich bei Ihnen vorerst unterkommen kann.“
„Das ist doch selbstverständlich“, hörte man Dieter Weigand sagen. „Aber“, fuhr er fort, „ich hab en Brand wie ne Piele. Hat noch jemand Lust auf 'n kaltes Pils?“ Jan holte unaufgefordert drei Flaschen Kronen-Pils aus dem Kühlschrank und Dieter Weigand stieß mit seinem Sohn und Chris an.

„Das hat anständig gezischt“, meinte Vater Weigand, wischte sich den Schaum von den Lippen und wandte sich an Christoph: „Aus dem, was Jan mir erzählt hat, bin ich nicht recht schlau geworden, Chris. Kannst du ganz kurz erklären, was passiert ist?“ „Natürlich. Jan hab ichs schon gesagt: Ich bin schwul und das nicht erst seit gestern. Ich weiß nicht, ob Sie oder Ihre Frau etwas dagegen haben.“ „Was sollten wir dagegen haben? Ich kenne einige schwule Männer und komme mit denen gut zurecht. Du doch auch Maria?“ Dass er dabei seinem Sohn kurz ein Auge kniff, bemerkte Christoph nicht. „ Aber mein Vater kommt damit überhaupt nicht zurecht“, fuhr Christoph fort, „und hat mich nicht nur geprügelt wie einen jungen Hund, sondern mich auch derartig gedemütigt, was ich ihm niemals verzeihen kann. Eins hab ich mir geschwo-ren,“ Christoph wurde immer lauter, „nämlich, dass ich mein Elternhaus in diesem Leben nie wieder betreten werde.“

„Das sind recht harte Worte, Christoph“, meinte Vater Weigand, „denn man sollte im Leben niemals nie sagen.“ „Ich weiß“, entgegnete Christoph, „aber das, was ich erlebt habe, war einfach zuviel. Es ist zwar mein Elternhaus, aus dem ich geflogen bin, aber wohlgefühlt habe ich mich darin nie.“ „Eher bei Ihnen“, fügte er nach einer kleinen Pause hinzu, wobei er Mühe hatte die Tränen zu unterdrücken.

Dieter Weigand nahm den Gesprächsfaden wieder auf: „Ich nehme an, du weißt, was du tust, Chris, bist ja schließlich alt genug. Mich wundert allerdings, dass sich Kollege Rademacher so aufführt. So, so, der feine Herr Doktor, der bei jeder Gelegenheit den Toleranten und Verständnisvollen raushängen lässt, verprügelt seinen Sohn, weil dieser schwul ist!“ „Wieso Kollege?“ fragte Christoph verwundert. „Ganz einfach,“ Dieter Weigand grinste. „Vor einem halben Jahr“, fuhr er fort, „bin ich auf der Nachrückerliste meiner Partei Mitglied des Rates der Stadt Dortmund geworden und somit Kollege von deinem Vater. Wie er bin auch ich Mitglied im Rechtsausschuss der Stadt. Damit solls auch gut sein. Jetzt zum praktischen Teil, okay?“

Er wartete keine Reaktion ab, sondern fuhr ungerührt fort: „ In dieser Familie gibt’s eine Regel, die ich dich, Jan, bitte einzuhalten. Keine Bange, ist nicht viel verlangt. Jeder von uns respektiert den anderen ohne wenn und aber. Da du jetzt, wenn auch wohl nur auf Zeit, Mitglied dieser Bande bist, gilt das auch für dich. Außerdem bin ich für dich ab sofort nicht mehr 'Herr Rademacher', sondern ganz einfach Dieter und Maria ist eben Maria. Ist das für dich in Ordnung, Chris?“ „Ja, ja, s-s-s-sicher doch,“ stotterte Christoph zurück. Nachdem alle die Schnittchen, die Maria in der Zwischenzeit gemacht hatte, verputzt hatten, verzogen sich Jan und Chris nach oben in Jans Reich.

Mit Schwung öffnete Jan die Türe zu seinem Appartement: „Voilà! Hoffentlich gefällts dir, Jan.“ Das Zimmer war hell und freundlich, gut fünfundzwanzig Quadratmeter, hatte ein einladendes, extra-breites Bett, einen Schreibtisch mit aufgeklapptem Laptop, ein Regal und einen Kleiderschrank. Eine Türe führte zum Bad, bei dessen Besichtigung Chris die Kinnlade herunterfiel. „Vornehm, vornehm, der Herr“, kommentierte er. Neben Waschbecken und WC befand sich ein Bidet und eine mehr als geräumige Dusche. „Sag mal, Jan, wofür brauchst du denn das Bidet?“ „Wofür wohl, he? Nicht um Socken einzuweichen, sondern für die Rosette, falls dir das was sagt. Ich halts eben mit der Reinlichkeit am Arsch.“

Jan klang etwas angepisst, was Chris nicht entging. „Sei nicht so empfindlich, Jan. Ich find auch ein Bidet super-praktisch, aber in einer Studentenbude habe ich noch keins gesichtet, selbst nicht in meinem Luxusappartement in Berlin. Trotzdem, das hat schon was: 'Student im dritten Informatiksemester mit Bidet sucht'... “ Weiter kam er nicht, denn Jan boxte ihm zwischen die Rippen so, dass Chris auf das Bett fiel und japste. „Du bist und bleibst doch der Alte, du elender Zerglappen!“ Und erneut drehte er Chris' Kopf zu sich und gab ihm wieder einen Kuss. Chris gelang es eben, zu verbergen, dass er den erneuten Kuss genoss.

Mit einem Ruck erhob sich Chris, streckte sich, gähnte und meinte, er müsse ins Bett, da er todmüde sei. Vorher wolle er eber noch duschen. Mit dem Badetuch um die Hüften kam er aus der Dusche und bat Jan um einen Schlafanzug. Jan lachte nur: „Schlafanzug? Da bist du bei mir an falschen Adresse. Ich bin bekennender Nacktschläfer.“ „Ich eigentlich auch“, brummelte Chris, „aber ich wollte...“ „Red keinen Stuss, trockne dich ab und danach in die Falle. Ich komme nach meiner Duschorgie nach“, entgegnete Jan, „keine Angst, ich habe nicht vor, dich zu vergewaltigen.“ „Wäre mir auch egal. Mir ist heute eh alles egal“, nuschelte Chris schläfrig, der sich einkringelte und schon schlief als Jan aus dem Bad kam.

Jan hatte bisher seinen Freund noch nie komplett nackt gesehen. Er konnte daher nicht widerstehen, Chris von allen Seiten zu betrachten, wie er, eingerollt in eine Art Embryonalstellung, in seinem Bett lag. Chris strahlte neben einer enormen Anziehungskraft gleichzeitig eine Verletzlichkeit aus. Aber dagegen, dass sich sein eigener Schwanz meldete, war er machtlos. Es half alles nichts, der Lümmel blieb steif, sodass er zurück ins Bad ging, sich schnell einen runterholte und damit seine Triebe wieder unter Kontrolle hatte. In Löffelchenstellung schliefen dann beide durch bis zum nächsten Morgen.
Sowohl Jan als auch Chris waren beide keine Morgenmuffel. Beide standen fröhlich gegen acht auf und gingen nach unten zu Maria, wo das Frühstück schon auf sie wartete.

„Guten Morgen ihr beiden Hübschen! Habt ihr gut geschlafen?“, schallte es ihnen von Maria entgegen. „Wie die Steine haben wir gepennt“, antwortete Christoph. „Du siehst auch wesentlich besser aus als gestern, Chris“ stellte Maria fest. „Mir geht’s auch besser, Maria. Ich gucke nicht mehr zurück, sondern nur nach vorne.“ „Und die Einstellung zu Deinen Eltern hat sich auch über Nacht nicht geändert, Chris?“ „Nein, hat sich nicht. Maria, bitte sei mir nicht böse, wenn ich Dich bitte, zumindest in der nächsten Zeit dies es Thema nicht anzuschneiden.“ „Ist schon gut, mein Junge.“ Christoph zuckte bei diesen Worten etwas zusammen. 'Mein Junge' hatte allenfalls Anna Adomeit zu ihm gesagt, von seinen Eltern hatte er das noch nie gehört.

„Und was habt ihr vor?“, fragte Maria. „Das Semester ist zwar vorbei, aber ich habe heute morgen noch einen Termin im Institutsbeirat und werde vor dem Nachmittag nicht zurück sein“, anwortete Jan. „Ich bin“, sagte Chris, "erst einmal bei der Bank, um ein paar Kröten abzuholen und dann wollte ich auf einen Sprung mal in Bochum in der Juristischen Fakultät vorbeischauen. Nach Berlin geh ich nicht wieder zurück. Und Jura kann man ebenso gut hier in Bochum studieren. Ich nehme an, dass ich vor vor heute Nachmittag nicht zurück sein werde.“ „Aber zum Abendessen seid ihr beide doch wieder da?“, wollte Maria wissen. „Natürlich!“, antworteten beide unisono und machten sich auf den Weg.

Nach einer mehr als erfreulichen Besprechung im Institut war Jan schon gegen halb drei wieder zu Hause, verzog sich auf sein Zimmer, fläzte sich auf sein Bett und wollte ein Ründchen pennen. Es gelang ihm nicht, denn ständig schob sich das Bild des nackten Chris vor seine Augen. 'Mein Gott', dachte er, 'irgendwann muss ich Chris gegenüber Klartext reden'. Ihm gingen tausend Gedanken durch den Kopf, aber es fiel ihm nichts Besseres ein als im Bad zu verschwinden, um sich eine Spülung zu machen. Er hatte sich extra einen Duschaufsatz gekauft, den er allerdings hütete wie einen Augapfel und von dessen Existenz seine Eltern nichts wussten. Er genoss diese Art von Wasserspielen; insbesondere wenn der Enddarm schon so gut wie sauber war, ließ er genüsslich das lauwarme Wasser noch noch einmal bis zum Anschlag einlaufen und kniff seine Rosette zu. Das machte ihn jedesmal geil und sein bestes Stück quittierte dies regelmäßig mit einem veritablen Ständer. Meist schüttelte er sich danach einen von der Palme oder setzte den Vibrator in Gang, heute jedoch ließ er nur das Wasser ab, trocknete sich sorgfältig ab, zog seinen neuen Jock an, darüber ein paar Jeans und ein T-Shirt, ein paar Spritzer After-Shave und legte sich auf sein Bett. Nach nur wenigen Minuten war er eingeschlafen und schnarchte ganz leise vor sich hin.

Eine halbe Stunde später betrat Chris das Zimmer. Um den schlafenden Jan nicht aufzuwecken, schlich er sich leise ins Bad, um zu pinkeln. Sein Blick fiel auf den Duschaufsatz und bei Chris klingelte es förmlich im Kopf. Genau so leise wie er gekommen war, verließ er das Bad, stellte sich an das Kopfende des Bettes und bedeckte mit seinen Händen Jans Augen. Als sich Jan nicht rührte, drückte er fester und schrie aus Leibeskräften: „Uuaah, ich bin der Bogeyman!“ Wie von der Tarantel gestochen, setzte sich Jan auf. „Mein Gott, wo bin ich? Was ist hier los?“, schrie er und bemerkte anfangs Chris nicht, der hinter ihm stand und in ein schallendes Gelächter ausbrach. „Nun krieg dich mal ein, Jan. Ich bins nur, Chris. Den Bogeyman hab ich draußen gelassen. Aber es war einfach nur süß, wie du da lagst: völlig tiefenentspannt aber aufgestylt als wenn du Model bei einem Fotoshooting für ein Männermagazin wärst.“

Jan war offenbar noch nicht bei sich: „Fototermin?, Magazin?, Männermodel?“, brachte er zusammenhanglos hervor. Chris schüttelte Jan kräftig, der sich allmählich sortierte: „Ich war nur im Bad und hab mich frisch gemacht“, stammelte er leise, „und dabei bin ich wohl eingeschlafen.“ „Du bist nicht nur ein begnadeter Schläfer, sondern auch enorm vergesslich, Jan!“ „Wie meinst du das?“

Chris war bewusst, dass er sich auf dünnem Eis bewegte und legte sich deshalb seine Worte genau zurecht: “Du, Jan, glaub mir, ich bin kein Schnüffler.“ „Was soll denn dieser Driss, Chris?“ „Ich fang noch mal von vorne an: Ich bin eben reingekommen und musste schiffen wie ein Elch. Ab ins Bad zum Strullen und was seh ich da mitten in der Bidetschüssel, was wohl?“ Jans Gesichtsfarbe wechselte ins dunkelste Rot: „Du meinst den Duschaufsatz, Chris, oder?“ „Erzähl mir nur nicht, dass du damit versucht hast das verstopfte Bidet zu säubern“, antwortete Chris und lachte dreckig. „Ich, ich, ich...“, weiter kam Jan nicht. Er schlug die Hände vors Gesicht und fing an zu schluchzen.

Chris schüttelte seinen Freund: „Nun ist es aber gut, Jan! Weißt du, was wir beide sind? Wenn nicht, dann sag ichs dir: Wir beide sind zwei schwule junge Männer, die nicht die Eier in der Hose haben, uns dies auch gegenseitig einzugestehen. Hab ich da recht?“

Anstatt zu antworten nickte Jan nur stumm. Chris packte den Kopf seines Freundes zwischen seine Hände und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen. Als er sich zurückziehen wollte, zog ihn Jan an sich und wollte mehr als nur einen einfachen Kuss. Er ließ seine Zunge spielen und kurz danach begann der Tanz der Zungen. Nach einer gefühlten Ewigkeit ließen beide voneinander los und plumpsten auf das Bett. Sie lagen still nebeneinander und es war Chris, der das Schweigen unterbrach: „Jan, darf ich dich fragen, wer der Glückliche ist, mit dem du in die Kiste gehst?“ Jan blieb stumm. „Hab ich dich was Dummes gefragt oder dich beleidigt, Jan? Wenns so ist, dann sag es, kotz es einfach aus!“

Jan erhob sich plötzlich und fixierte Chris mit seinem Blick: „Du hast mich weder beleidigt, noch war es dumm was du gefragt hast, Chris. Ich habe keinen festen Freund, jedenfalls bis jetzt nicht. Ich habe bis heute weder einen fremden Schwanz geblasen, mir auch keinen blasen lassen und ein echter Männerschwanz hat sich auch noch nicht in mein Loch geschlichen.“ Seine Stimme wurde allmählich fester und lauter: “Du, Chris, bist es, in den ich verknallt bin und das nicht erst seit gestern. Nein, ich bin nicht verknallt, ich liebe dich, Chris!“ „Waas? Sag das nochmal, Jan!“ „Was soll ich nochmal sagen Chris. Du hast es gehört und es ist halt so wie es ist. Wenn dich das stört, dann...“ Weiter kam Jan nicht, denn Chris unterbrach ihn: „Mich stört nichts, aber auch gar nichts daran, Jan. Schon bei unserem ersten Zusammentreffen in der Schule hat es auch bei mir gefunkt. Ich kann dir gar nicht sagen, wie oft du durch meine geilen Träume gehüpft bist.“ „Mein Gott, da haben wir mehr als zwei Jahre lang einen Eiertanz aufgeführt und uns benommen wie zwei Klemmschwestern, wenn du weißt, was das ist“, kommentierte Jan die Situation. „Stimmt haargenau, und damit ist jetzt Schluss!“, ergänzte er noch.

„Rosamund Pilcher in schwul ist nichts gegen uns beide“, sagte Chris lachend und setzte sich plötzlich auf, ergriff die Initiative indem er Jan dessen T-Shirt über den Kopf zog, sich auch selbst seines entledigte, Jan fest an sich drückte und das Spiel der Zungen erneut startete. Jans Nippel wurden dabei hart, und als Chris sie dann auch zwirbelte, fing Jan an zu stöhnen: „Chris, mein Chris, ich halte das nicht mehr aus!“

Doch Chris ließ sich nicht beirren, sondern machte einfach weiter, strich zärtlich mit seinen Fingerkuppen über Jans Brust und den Bauch und begann Jans Jeans aufzuknöpfen. Mit einem Rutsch zog er sie Jan vom Körper und blickte einigermaßen fassungslos auf Jans Jock, der sich allmählich mit Leben füllte. „Boah ey, das sieht ja endgeil aus! Mit meinen Retros komme ich mir dagegen richtig poplig vor!“ Jan lachte: „Das wird sich zeigen“, und zog seinerseits Chris die Jeans vom Leib. Nach einem festen Griff in den Schritt knetete er Chris' Kronjuwelen durch, der laut aufjaulte. „Da ist noch Leben drin!“, feixte Jan und leckte sich die Lippen. „Hast du Lust?“, fragte er. „Was meinst du damit?“ gab Chris den Unschuldigen, guckte dabei aber kurz auf seine Uhr und meinte: „Du, Jan, ich glaube, wir sollten besser langsam nach unten zum Abendessen gehen. Ich fänds nicht so prickelnd, wenn uns dein Vater von hier oben abholt.“ „Stimmt, aber keine Bange, meiner ganzen Familie gegenüber bin ich geoutet.“ „Und das etwa ohne Theater und Trallala?“ „Genau!“ „Mein Gott, was bist du nur für ein Glückspilz!“

Beim gemeinsamen Abendessen rückte Jan mit einer Neuigkeit heraus: „Die Besprechung heute im Institut fand zusammen mit Leuten der Geschäftsführung der Firma Immatrix statt, die Softwarefirma, mit der unser Institut zusammenarbeitet. Dabei hat man mir neben dem Studium einen zunächst auf ein Jahr befristeten Arbeitsvertrag für monatlich dreihundert Euronen angeboten.“ „Und warum?“, fragte Dieter. „Na ja, für die bisherigen Ergebnisse meiner Studiengruppe, deren Vormann ich bin.“ „Leck mich in de Söck!“, ließ Dieter raus und zeigte damit, dass er eigentlich aus dem rheinischen Teil des Reviers stammte. „Damit kann ich das Familienbudget etwas entlasten“, meinte Jan. Dieter stand auf und drückte seinen Sohn fest und ohne etwas zu sagen. Mama Maria gab ihrem Sohn einen dicken Kuss und Chris drückte Jan ebenfalls, allerdings eine Spur länger als Dieter. „Na, die beiden scheinen sich offenbar ganz gut miteinander zu vertragen“, sagte Maria. „Sieht ganz danach aus“, meinte Dieter und kniff seinem Sohn ein Auge, was Chris eben noch mitbekam.

Nach dem Abendessen verkrümelten sich Chris und Jan wieder auf ihr Zimmer. „Sag mal, Jan, irre ich mich oder besteht in deiner Familie eine bestimmte Art der non-verbalen Kommunikation?“ „Prima, so kann sich nur ein Jurist ausdrücken. Aber im Ernst, du hast recht, Chris.“ „Dann haben deine Eltern also eine Ahnung davon, dass wir beide…?“ „Ich glaube schon“, antwortete Jan, „aber von mir wissen sie nichts, jedenfalls nichts Genaues.“ „Wie meinst du das?“ „Ganz kurz, Chris. Du erinnerst dich doch noch an den Tag, als wir uns in der Stadt trafen und du zwei Tage später nach Berlin fuhrst, oder?“ „Ja, natürlich.“ „Als wir uns gegenseitig verabschiedeten, hätte es nur einer Kleinigkeit bedurft und ich hätte mich dir gegenüber völlig geöffnet. Aber ich Schisser habe mich nicht getraut. Ein paar Tage später habe ich mich allerdings meinem Vater gegenüber geoutet und wohl auch gesagt, dass ich dich unheimlich gern hab. Das wars. Den Rest hat mein Vater sich zusammen-gereimt, was ja in den letzten Tagen nicht wirklich schwer war.“

„Ich glaube“, begann Chris nach einer Weile des Schweigens, „dass wir uns noch einiges zu erzählen haben.“
„Das soll wohl so sein, Chris. Ich fang mal an, denn bei mir gibts nicht viel zu berichten. Schon bevor wir beiden uns trafen, wusste ich, dass ich schwul war. Über unsere gemeinsame Zeit in der Schule muss ich dir nichts erzählen. Eine Beziehung während meiner bisherigen Unizeit hatte ich nicht, aber ich war einmal in einem Gay-Schuppen in der Stadt. Ich dachte, ich wär im falschen Film. Es fühlte sich für mich so an, als wäre ich auf einem Tuntenball. Ich hab nix gegen Tunten, aber ich kann nun mal mit denen überhaupt nichts anfangen. Also hab ich mir den Alleinunterhalter gegeben. Nachdem ich in mein neues Zimmer einzog, besorgte ich mir einen Vibrator, ein, zwei Dildos, Gleitgel und ein Fläschchen mit Aromaparfüm. Dass es sich dabei um Poppers handelte, habe ich nach dem ersten Mal gemerkt. Ich dachte, mir platzt die Birne, als ich daran geschnüffelt habe und war froh, als der Spuk wieder vorbei war. Ach ja, den Jock, den du so angestarrt hast, hab ich mir letzte Woche gegönnt. Den Rest habe wir beide gemeinsam erlebt. Ich glaub, ich geh mal eben nach unten und hol ein paar Flaschen Bier. Durch das Gelaber hab ich ne ganz trockene Strötte.“

Das Bier zischte nur so und Chris erzählte. Zunächst ausführlich über sein Erlebnis in dem Gay-Kino hinter dem Hauptbahnhof. Jan machte runde Augen: „Das ist ja rattenscharf! Setzt sich ein junger Bengel in ein versifftes Kino und lässt sich einen blasen! Ich glaub, das hätte ich mich niemals getraut.“ Über die Affäre und deren Ende sowie über den Rausschmiss aus dem Elternhaus und dem Austicken seines Vaters berichtete Chris in aller Ausführlichkeit.
„Das mit Peter und deinen Eltern war wirklich ein Scheißspiel! Aber einen Unterschied gibt’s noch zusätzlich zwischen uns“, meinte Jan zu Chris' Bericht. „Und der wäre?“ „Im Gegensatz zu dir, Chris, bin ich noch Jungfrau, oder sagt man Jungmann?“ „Ach nee, und was ist mit Dildo, Vibi, Poppers und sonstigen kleinen Ferkeleien?“ „Alles nur Kunst. Was zählt, ist nur ein richtiger Schwanz!“ „Sagte der Graf und verführte den Pagen“, witzelte Chris und fuhr fort: „Haben Euer Gnaden spezielle Vorstellungen von dem Glied, welchem er Einlass in seinen Paradiesgarten gewähren wird?“ „Sag mal, geht’s noch, Chris? Ein mitteleuropäischer Normalschwanz mit ausgeprägter Härte und Stehvermögen tuts bei mir allemal“, entgegnete Jan und lachte sich fast scheckig.

„Das hast du nicht umsonst gesagt“, kam es von Chris, der aufsprang und Jan in Windeseile von seinen Klamotten bis auf den Jock befreite. „So, und jetzt bist du dran“, fuhr er fort. „Du ziehst mich auf der Stelle aus, aber bitte schön langsam und zärtlich, verstanden?“ „Jawohl, der Herr! Sag mal, Chris, ist das so etwas wie ein Rollenspiel?“ „Liebe machen ist immer eine Art Rollenspiel. Sex alleine ist eben nur Sex, manchmal leider so wenig erregend wie Druck abzulassen beim Pinkeln. Aber Liebe machen ist für mich Sex in Verbindung mit Liebe. Klar?“ „Ja doch, aber geh bitte vorsichtig mit mir, um es ist wirklich mein erstes Mal.“ „Ich verspreche dir, Jan, du sollst dich an dein erstes Mal stets nur gerne erinnern. So, jetzt entspann dich und lass dich fallen, ich fang dich schon auf. Außerdem Schluss mit dem Gelaber! Noch eins: Wir machen uns beide frisch, wenn du weißt, was ich meine.“ „Beide?“ „Ja, beide, denn man weiß nie, was der Abend uns bringt.“

Beide lagen nach den Aktionen im Bad danach auf dem Bett, trocken, aber natürlich ohne einen Faden am Leib. Chris, der sich bewusst war, dass auch nur eine falsche Bemerkung oder Geste das Ende für die gerade eben beginnende Beziehung zwischen Jan und ihm bedeuten würde, merkte Jan dessen zunehmende Körperspannung an und begann daher behutsam mit dem uralten Spiel der mann-männlichen Liebe.

Sachte schob sich seine Zunge zwischen Jans Lippen und eröffnete das Spiel mit dem Tanz der Zungen. Chris merkte, wie Jan anfing , sich zu entspannen. „Leg dich auf den Rücken und atme langsam aus und ein“, forderte er seinen Freund auf, der dies auch brav tat. Danach setzte sich Chris auf Jans Bauch so, dass er mit beiden Unterschenkeln Jan regelrecht in der Zange hatte. Chris' Zunge ging danach auf Wanderschaft; mit ihr und seinen Zähnen bearbeite er Jans hart gewordene Nippel. Jan fing leise an zu stöhnen und sich genüsslich zu rekeln.

„Wenn dich irgendetwas, stört, mein Engel“, flüsterte Chris ihm ins Ohr, „dann sag einfach Stopp! Und gut is. Okay?“ Jan nickte nur und Chris strich mit seinen Fingerkuppen zärtlich an Jans Brustkorb auf und ab. Jan hatte in der Zwischenzeit seine Augen geschlossen und stöhnte nur noch leise vor sich hin: „Chris, oh Chris, ich werde noch wahnsinnig, wenn du so weitermachst.“ „So schnell verliert man seinen Verstand nicht, Schatz“, entgegnete Chris und schob mit seinem Hintern langsam weiter nach unten in Richtung Jans Füße. „Was ist das denn?“, tat er erstaunt, als plötzlich neben seinem eigenen Schwanz, der schon die ganze Zeit steil nach oben zeigte, plötzlich Jans Schwanz aufploppte. „Ein Wunder!“ rief er, „ein Wunder! Mir ist ein zweiter Schwanz gewachsen!“ „Du bist ein geiler, gemeiner Teufel“, hörte er Jan sagen, „machst mich bewegungsunfähig, noch scharf dazu und dann noch über mich lustig!“ „Hab dich nicht so, ich zeig dir nur wie Liebe machen geht!“ Sprach's, ließ im gleichen Augenblick Jan frei, legte sich zwischen dessen Oberschenkel, schob sich Jans Schwanz zurecht und hatte im gleichen Augenblick dessen Eichel in seinem Mund. Während seine Zungenspitze das Vorhautbändchen und die Kranzfurche umspielte kraulten seine Finger Sack und Eier seines Freundes. Jan dankte ihm das mit einem: „Oh, mein Gott, wie tut das gut, oh, oh. Bitte hör nicht auf!“ Chris spürte, dass er Jan endgültig am Haken hatte. Ohne seine Stellung zu verändern, griff er durch Jans Beine und strich mit seinem rechten Zeigefinger über dessen Sacknaht, um an der Rosette Halt zu machen.

Jan kam allmählich auf Betriebstemperatur, begann sich zu winden wie ein Aal und zeigte einen leichten Schweißfilm auf seiner Haut. Chris erhöhte den Druck auf Chris' Hintereingang. „Tiefer, fester,“ bettelte Jan ihn an. Doch Chris zog seinen Finger zurück, packte Jan blitzschnell an dessen Hüften und legte ihn aufs Kreuz. „Zieh bitte die Oberschenkel zur Brust, damit ich deine Paradiespforte besser sehen kann.“ Jan tat dies nur zu gerne, da er sich denken konnte, was nun passierte.

„Ah, eine wunderschöne jungmännliche Rosette!“ rief Chris aus. Sie war tatsächlich wunderschön. Glatt und seidig-rosa schimmernd, passte sie perfekt zu Jans hellem Teint. „Wenn du auf das Tischchen greifst, findest du eine Tube mit Gleitgel“, hörte er Jan sagen. Routiniert wie ein alter Kassenarzt schmierte Chris seinen Finger dick mit Gel ein und führte ihn rasch durch die Pforte in das Innere von Jans Lustgrotte. „Ich komm mir hier vor wie beim Urologen“, nörgelte Jan. „Sei schön brav, mein Engel, vor dem ersten Anstich muss ich erst die Gegend erkunden.“ Während er dies von sich gab, suchte sein Finger Jans Lustzwiebel. Er wurde bald fündig, und fing an, diese Knolle zu massieren.

„Wenn du so weitermachst, kann ich für nichts garantieren. Ich glaube, ich komme baaaald!“ „Dann sperr dich nicht dagegen, lass es einfach kommen“, antwortete Chris, nahm Jans Schwanz wieder in den Mund und nach einigen festen Drückern auf Jans Lustzwiebel bäumte dieser sich auf und schoss seine Sahne in Schüben in Chris Mund, der jeden Tropfen zügig schluckte. Am Ende fiel Jan erschöpft, aber glücklich auf das Bett; sein Schwanz hatte wieder Normalgröße erreicht und lag schlaff auf seinem Bauch. Er umarmte Chris so fest wie er nur konnte und flüsterte ihm ins Ohr: „Danke, danke! Das war der geilste Orgasmus, den ich bisher hatte!“

„Du musst dich nicht dafür bei mir bedanken, Jan. Ich hatte auch meinen Spaß, auch wenns mir nicht gekommen ist. Das war übrigens nur der Anfang“, grinste er. „Ich kenne da noch Steigerungen. Aber vorher muss ich unbedingt noch was trinken. Ich fühle mich wie ausgedörrt.“ Jan hatte vorgesorgt und beide genossen ihr Bier. Auch keiner von beiden sprach ein Wort, denn das, was zu sagen war, war bereits gesagt.

Nach einer Weile der Stille fing Jan an: „Du, Chris, kann ich dich was fragen?“ „Ja, selbstverständlich. Warum denn nicht?“ „Also, also“, stotterte Jan. „Was gibt’s, das dir die Sprache verschlägt? Ich dachte, wir hätten alle Missverständnisse geklärt.“ „Es ist auch nur ne Frage.“ „Frag mich, erschüttern kann mich eh kaum noch was.“ „Seit wann rasierst du dir deinen Schwanz, deine Eier und dein Loch. Allein wenn ich hingucke, werde ich schon rattig.“ „Wenn das alles ist: Pit, du weißt schon, der aus Berlin, hat mir die Geheimnisse der Intimfrise vermittelt.“ „Und du machst das ganz allein?“ „Jo, im Anfang blieben oft noch Stoppeln stehen, aber jetzt beherrsche ich die Technik“, antwortete Chris und grinste. „Das kann man wohl sagen. Kann ich deinen Schwanz mal anfassen?“ „Och Jan, frag doch nicht so blöd. Tu's einfach!“

Jan ließ sich das nicht zweimal sagen, nahm Chris' Schwanz in die Hand, wichste ihn ein paarmal und ließ ihn dann zur Hälfte in seinem Mund verschwinden. Die Behandlung durch seine Zunge gefiel Chris. „Willst du mir einen blasen, Jan?“ „Nee, nicht, oder besser jetzt noch nicht. Aber...“ „Aber was?“ „Deine Schwanzhaut ist glatt wie Samt und Seide.“ „Wird ja auch gepflegt, Jan. Tägliche Nassrasur und danach einreiben mit Aloe-Vera-Gel.“ „Macht das spitz?“ „Nee, aber die Haut glatt. Ich nehms auch fürs Gesicht. Was für den Schwanz gut ist, kann dem Gesicht nicht schaden“, kicherte Chris. „Sag mal“, fuhr er fort, „Warum löcherst du mich eigentlich so wegen meines rasierten Schwanzes, he? Bist du etwa selbst scharf drauf, Jan?“ Jan wurde rot wie eine reife Tomate. „Süß, wenn mein Jan rot wird“, meine Chris, zog seinen Freund zu sich und gab ihm einen gefühlvollen Zungenkuss. „Das ist überhaupt nicht süß, das ist mir oft unangenehm“, maulte Jan. „Nicht rumeiern. Soll ich dir ne schöne Intimfrise verpassen oder nicht? Für mich ist das ne Kleinigkeit.“ „Wenn dir das nichts ausmacht. Aber pass bei meinem Schwanz auf. Nicht, dass du mir den abschneidest.“ „Wenns passiert, kommt er eben in die Wurst. Etwas Schwund ist halt immer.“ „Grobian!“

Chris holte sich rasch aus dem Bad die notwendigen Utensilien. Als er Jans Schwanz in die Hand nahm, war dieser schon steif und hart. „Okay, beste Voraussetzungen für ein ordentliches Ergebnis“, brummelte Chris. „Sack, Eier, Damm und Rosette auch“, bat Jan. „Sonst noch Wünsche?“ „Ja, mach mir bitte auch dieses Bärtchen oberhalb der Schwanzwurzel, so wie bei dir.“ „Ansprüche hat die Kundschaft heute! Macht aber dreifuffzig extra.“ „Geht in Ordnung, dann darfst mich dreieinhalb-mal extra vögeln.“ „Immer diese ordinäre Ausdrucksweise!“

Nach einer Viertelstunde war alles geschehen. Jan betrachtete sich im Spiegel und drehte sich nach allen Seiten. „Hattu dut demacht!“ „Jan, sei nicht albern, es ist nicht zu übersehen, dass du scharf wie der Spitz aufs Gehackte bist. Aber mir geht’s nicht anders. Lust auf die zweite Runde?“ „Ja doch!“ „Dann knie dich bitte aufs Bett, damit ich freie Aussicht auf deine frisch rasierte Paradiespforte habe!“

Jan fragte nicht lange und hockte sich aufs Bett. „Etwas höher, die Kiste, bitte.“ Chris beugte sich nach vorn und fing an, Jans Rosette zart mit seiner Zungenspitze zu umkreisen. Dessen Reaktion ließ nicht lange auf sich warte: „Ich dreh gleich durch vor Geilheit“, schrie er. „Nun man langsam!“ Chris spitzte seine Zunge und versuchte in den Lustkanal einzudringen, was Jan mit anhaltendem Stöhnen quittierte. Schließlich nahm er zwei Finger zu Hilfe und dehnte ganz vorsichtig Jans Ringmuskel. Anstatt Jans Gleitgel benutzte Chris seine geschätzte Aloe-Vera und rieb damit ordentlich seinen Schwanz ein. Wie vorhin packte er Jan wieder an den Hüften und warf ihn auf den Rücken. „So, jetzt noch deine Beine über meine Schultern und dann wirst du deinen ersten richtigen Fick erleben. Ich bin so vorsichtig wie es eben geht, aber etwas weh wird’s schon tun.“ „Komm, Chris, laber mich nicht voll. Fick mich, bitte, bitte fick mich!“

Chris setzte seinen Schwanz an und baute den Druck nur sehr vorsichtig auf bis er auf den ihm bekannten elastischen Widerstand von Jans Ringmuskel stieß. Er verstärkte den Druck, der plötzlich nachließ und sein Schwanz glitt geschmeidig in Jans jungmännliche Grotte. Jan stöhnte laut auf. „Ist was, Jan?“ „Ja, es ist ein wahnsinniges Gefühl, deinen Schwanz in mir zu spüren. Ich fühl mich so richtig ausgefüllt. Es ist einfach nur schön. Mach bitte weiter!“

Chris' Schwanz hatte rasch Jans Lustzentrum erwischt, das nun bearbeitet wurde. Nach einigen festen Stößen wechselte Chris zu einer gemächlicheren Gangart, um danach wieder schneller und energischer seinen Prügel in Jans gierige Höhle zu schieben. Mehrmals zog Chris seinen Schwanz langsam aus Jans Grotte heraus, um kurz danach um so schneller wieder hineinzustoßen. Jan war ein gelehriger Schüler. Er merkte, dass Chris den Tempowechsel dazu nutzte, um ihren ersten gemeinsamen Fick so weit wie möglich in die Länge zu schieben. Jan hob sein Becken ein wenig an und Chris konnte so seinen Schwanz bis hart an den Anschlag versenken. Sie machten das perfekte Tier mit den zwei Rücken, keuchten und stöhnten dabei vor Lust um die Wette. Dabei rann ihnen nicht nur der Schweiß in Strömen vom Körper, auch hatte sich mittlerweile derartig viel an Vorsaft gebildet, sodass es bei jedem Stoß von Chris nur so schmatzte, gluckste und gurgelte. Hinzu kam das rhythmisch klatschende Geräusch, wenn Chris Sack gegen Jans Damm schlug. Jans Stöhnen war allmählich in eine Mischung aus lautem Brummen und Grunzen übergegangen. Er war nur noch ein Bündel von Lust, das auf seine Erlösung wartete. Alles in allem hatte ihre Vereinigung etwas Animalisches, etwas Archaisches an sich.

Als Chris kurz vor dem Ende noch einmal alle Kraft zusammennahm, stieß er mit unbändiger Kraft auf den Lustpunkt von Jan, der dadurch für einen kurzen Augenblick das Gefühl hatte als ob er schwebe. Aber irgendwann hatten beide den point of no return erreicht und kamen fast gleichzeitig. Während Chris seine Sahne in Jans Grotte pumpte, verließ dessen Saft schubweise seinen Schwanz, und spritzte sich und seinen Freund damit voll. Danach klappten beide zusammen wie ein Taschenmesser und blieben noch ausgepumpt und erschöpft eine Weile aufeinander liegen. Beide konnten sich später nicht mehr daran erinnern, wie lange ihr erster Sex gedauert hatte.

Irgendwann fingen beide an zu frösteln. „Komm, Jan, mach dich hoch. Wir gehen gemeinsam unter die Dusche und spülen uns ab!“ Nachdem sie sich gegenseitig abgetrocknet hatten, verschwanden beide unter der Bettdecke und kuschelten sich fest aneinander. Jan zog Chris zu sich, griff seinen Kopf und gab ihm einen langen Kuss, ohne den Zungentanz zu wiederholen. „Es war einfach nur wunderschön, Chris“, sagte er leise. „Ich danke dir dafür, dass du mein erstes Mal richtig mit mir gefeiert hast.“

„Du musst dich nicht bedanken, Jan. Auch für mich war es wunderschön. Es hat mehr als nur Spaß gemacht.“ „Während wir Liebe machten, wünschte ich mir, es sollte ewig so weiter gehen“, sagte Jan. „Nun mach mal halblang, Jänneken, komm mir hier nicht mit dem dem ollen Faust um die Ecke. Wir waren beide geil bis in die Haar- und andere Körperspitzen und haben diese Geilheit bis zum Anschlag ausgelebt, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Aber jetzt fühl ich mich total ausgelaugt und müde. Komm, gib mir noch 'nen Kuss. Ich bin total platt.“ Kurz danach waren beide eingeschlafen.

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Hauke Folkerts

Kommentare

Pascal: Na wie wird das weitergehen? Ich lese gleich weiter. Du bist ein super geiler Texter!!!!!!!
Pascal: Na wie wird das weitergehen? Ich lese gleich weiter. Du bist ein super geiler Texter!!!!!!!

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