Das Wagnis der ersten Liebe

Zuerst war er nur ein anderer einsamer Junge, der nach Freundschaft oder Spaß suchte. Er flirtete mit anderen schwulen Jungs in der anonymen Leere des Cyberspace. Doch als ich diese Nacht ausloggte, wusste ich, dass ich mehr über ihn erfahren wollte. Tief in meinem Herzen hatte sich etwas verändert. Zum ersten Mal hatte ich einen kompletten Menschen gefunden. War es diesmal anders als alle Tage vorher?

Das war ich: Eine Art blonder Internet-Surfer-Junge. Blutjung, normal gebaut, durchschnittliche Größe und Gewicht, eben ein durchschnittlicher Junge. Ich hatte begonnen, mein Haar wachsen zu lassen, hatte ein wenig den Look eines Emo. Mein Vater dachte, ich sähe ungepflegt aus. Aber was wissen Väter darüber, was im Moment angesagt ist?

Meine Mutter mochte es. Sie küsste mich auf die Wange:
„Du siehst wie ein echter Süßer aus.“
Gut, ich hatte blaue Augen, ein gutes Aussehen, eine schöne Brust, gerade Zähne und ein gewinnendes Lächeln.
„Du siehst gar nicht so schlecht aus“, sagte ich zu mir selbst. „Irgendjemand wirst du schon auffallen. Irgendwann.“

„Ich wette, du musst die Weiber abwehren“, sagten die Kumpel in der Schule nicht ohne Neid zu mir. Gut, das wäre vielleicht so, wenn ich mich mit Mädchen beschäftigen würde, aber meine Freunde sind hundert pro männlich. Zudem war ich auf einer reinen Jungenschule.

Versteht mich nicht falsch. Ich habe nichts gegen Mädchen. Sie können dir helfen, ein schönes Hemd auszusuchen, wissen, wo man die coolsten Klamotten einkauft. Und machen den Kumpeln klar, dass sie es sind, die mir eine Latte herzaubern. Das ist eine wunderbare Tarnung für schwule Jungs wie mich. Einige von ihnen glauben sogar einen schwulen Jungen auf hundert Meter Entfernung erkennen zu können.
„Meine Güte, der sieht so schwuuul aus...“

Aber mal ehrlich, ihre Titten und Ärsche machten mich nicht an. Ich wusste schon früh, dass ich anders war. Liebe ist echt eine komische Sache.

Wir schwulen Jungs suchen öfter mal für ein paar Minuten ein wenig optischen, sexuellen Reiz. Vielleicht der flüchtige Blick auf etwas sehr Privates und Verstecktes durch eine Webcam bei Skype. Die nächste Minute kriegst du kaum mehr Luft, dein Herz rast, wenn sie offline sind . Du kannst nicht essen, nicht mehr richtig denken und nicht mehr schlafen. Du kannst gar nicht glauben, dass gerade dir das passiert.

Dann springt der Herz in Stücke, wenn sie off gegangen sind. Du träumst von ihnen. Du zählst die Stunden und Minuten, bis es soweit ist und die nächste gefühlsgeladene Cyber-Begegnung stattfindet. Wir sind wieder gleichzeitig online, ausgesaugt von dieser Sexspinne in ihrem klebrigen Internet, zusammen geworfen in einer blutleeren Umarmung. Wir sind im selben Raum, aber es ist nur ein imaginärer Raum. Wir sind nicht wirklich da.

Klar, online chatten hat seine Minuspunkte. Man wartet Stunden auf jemand, mit dem man sich unterhalten kann. Aber alle Erwartungen werden zerschlagen. Deine Hoffnungen zerplatzen wie Seifenblasen, wenn dir klar wird, dass der anonyme Chatter nur erzählt haben will, wie weit du beim Sex gegangen bist. Das ist wie ein Blowjob eines Mitschülers im Schulscheißhaus..

Ein kurzer Moment der Geilheit, ein ordnendes Hochziehen deiner Boxershorts, dann erzählst du die Story hundert verdammte Mal. Du vergeudest deine Lebenszeit wider besseres Wissen in erotischer Hoffnung. Dann logst du aus und versprichst: „BRB, bin gleich wieder da...“
Aber sie kommen nie zurück...

Dann weißt du, sie sind nicht wie du. Sie suchen nicht nach jemand Speziellem. Du ahnst auch, das war wahrscheinlich ein trauriger dreißig-, vierzig-, fünfzigjähriger, kleiner Angestellter, der nach einer billigen Wichsvorlage in seiner sonst langweiligen Existenz sucht. Er sitzt vor seinem Vorstadt-Notebook, pumpt seinen nicht mehr richtig steifen Pimmel und träumt davon, wie es war und wie es hätte sein können. Jedes Mal, wenn man seine Angel im unsichtbaren Wasser des WWW auswirft, weiß man nicht, wer anbeißt. Ein interessanter Mensch, der Interesse an dir hat, hoffst du vergeblich jedes Mal, wenn du das bekannte ‚Ping’ hörst und das Fenster sich öffnet.
„Hi....“
Ist es diesmal jemand, der anders als die anderen ist?

Es ist Montag. Dieselbe Routine wie gewöhnlich.
„Hi...“
„Hey!“
„Möchtest du chatten?“
„K- Alles klar.“
„ASL?“
Verdammt! Da war er wieder, der alte Trott. Wieder eine Nullnummer. Age, Sex, Location- same procedure as usual.
„16 M Köln U?“
Köln ist geschwindelt. Ich wohne in einem kleinen Dorf am Rand der Ville. Aber was soll’s?
„15 M Brühl“
„Cool“

Plötzlich gibt es keinen doofen Netzjargon mehr. Es wird Klartext geschrieben.
„Was machst du?“
„Ich chill' nur was und hänge ab. Du?“
„Dasselbe. Langweilig!“
„Ja LOL.“

Wie kommt man weiter als dieses Geplänkel und die Routine, nach Informationen zu fischen, ohne all zu viel von sich selbst Preis zu geben? Keine Ahnung. Aber irgendwie muss und das gelungen sein, weil wir zuerst stundenlang chatten, und dann kommt eine andersartige Message hinter dem blinkenden Cursor.
„Skype?“
„Hab’ ich“
Eine Minute später habe ich seine Adresse.
„HornyGayBoy15. Add me!“

Nachdem ich ihm meine gegeben habe, füge ich ihn zu meinen Kontakten hinzu und warte diese nervenzermürbenden Sekunden, in denen man hofft, dass der andere einen nicht verarscht hat. Dieser schwierige Moment, wenn man sich vor seiner Webcam positioniert, auf den anderen wartet und dann herausfindet, ob er ein Freak, ein alter Sack oder ein süßer Junge in deinem Alter ist.

Ich zögere einen Moment, bevor ich meine Adresse sende. Werde ich auch diesmal enttäuscht wie gewöhnlich?
Ein Bild beginnt vor meinen Augen zu entstehen. Das binkende WLAN kündigt mir die Ankunft an. ‚Das sieht viel versprechend aus’, denke ich.
Dann lächle ich. Mein Herz schlägt schneller. Es kribbelt in meinem Bauch. Ich zieh Luft durch die Nase ein.
„Oh, mein Gott...“

Warum ich so lächele? Warum ich es im ganzen Körper fühle? Ich liebe sein Foto. Ich liebe ihn mit Haut und Haaren. Schlagartig weiß ich: Es ist absolut anders als die anderen.
Er war es. Der, von dem ich erzählen will. Jonas.

Wir chatten und lachen, kichern und träumen. Ich starte jeden Tag und träume von seiner Liebe. Jede Nacht endet damit, dass wir chatten, bis der Schlaf uns den gesunden Menschenverstand und die Fähigkeit, zu tippen raubt. Mit jedem weiteren Tag rücken wir gefühlsmäßig näher zusammen, bis ich ihn schließlich zu mir eingeladen habe. Und Jonas hat es nicht abgeschlagen.

Der Morgen seiner Ankunft kommt so langsam wie das Weihnachten, an dem wir uns treffen wollen. Ich sauge, putze und wienere mein Zimmer. Alles ist bereit für seinen Besuch.: Mein Zimmer, der Weihnachtsbaum, mein Körper und die Geschenke. Mit militärischer Präzision plane ich, was wir tun würden, von der Ankunft mit dem Bus bis zum Zeigen meines Zimmers. Ich studiere jede Geste und jedes Wort ein. Nichts wird dem Zufall überlassen. Meine Familie wird beauftragt, mir zu helfen, Jonas willkommen zu heißen

Die Zeiger meiner Uhr bewegen sich langsam in Richtung der schicksalhaften Stunde, wenn wir in Richtung Busbahnhof aufbrechen würden. Jede Sekunde, jede Minute, Stunde für Stunde, aber jede Zeigerbewegung bringt ihn näher an mein Herz. Bei jedem Blick auf die Uhr schlägt es schneller, bis mein Kopf zu platzen droht. Ich muss mich hinlegen und das Zimmer verdunkeln. Dort weine ich in Angst und Hoffnung. Jede Faser meines Körpers verlangt nach Erregung und Freude.

„Wir müssen jetzt fahren, Liebes...oder wir verspäten uns“, ruft meine Mutter aus dem Erdgeschoss.

Ein letzter Blick in den Spiegel, ein ganz winziger Tropfen meines Lieblingsparfums, noch einmal meine Kleidung abbürsten, dann bin ich bereit.
Die Weihnachtsgans ist im Ofen, der Pudding gekocht, der Tisch eingedeckt. Es ist hohe Zeit für den Weihnachtsengel, der mit dem Bus kommt.

Wie kann ich die Fahrt zum Busbahnhof beschreiben, an diesem Morgen, wo ich ihn treffen will? Ist das die letzte Etappe unserer Suche nach dem anderen? Die Route ist mir seit langem bekannt, aber heute hat sie eine besondere Bedeutung. Sie ist nicht länger die Routine meines Schulwegs. Nein, sie ist die Freiheit eines Outings mit einem Jungen oder der Beginn eines Weihnachtsferien-Abenteuers.

Auf der anderen Seite ist dieser Beginn eine Reise mit unbekanntem Ziel mitten in mein Herz. Jeder Meter, jeder Kilometer bringt uns näher zusammen und verstärkt meine Hoffnungen, was immer zwischen uns sein wird.

Wir kommen an und sehen den Bus wegfahren. Einen Moment lang bin ich besorgt, dass ich ihn verpasst und für immer verloren habe. Doch jetzt wird ein zweiter Bus angesagt, weil der erste voll mit Fußballfans war. Eine Mischung von Erleichterung und Anspannung .Nur noch drei Minuten, dann wird er hier sein.

Ich höre eine tiefe Hupe, bevor der Bus um die Kurve fährt und seine Fahrt verlangsamt. Seine Scheinwerfer sind wie Augen, die mich anziehen, optische Signale, die mir ihn ankündigen. Meine Mutter drückt meinen Arm. Sie erinnert mich, dass sie noch da ist.

Endlich ist er da. Er steigt aus dem Bus. Mein Mund wird trocken, als er auf mich zu kommt. Noch ein letzter Meter. Dann treffen wir uns und sind unsicher, was wir tun oder sagen sollen. Ich biete ihm meine Hand an. Unsicher schüttelt er sie und weiß nicht, was er als nächstes tun soll.
„Gute Reise gehabt?“ frage ich und vergesse alles, was ich geplant habe.
„Ja“, lächelt er schüchtern. „Ich bin froh, dass ich hier bin.“

Eine Stimme von hinten bricht den Bann unserer Schüchternheit.
„Hallo, ich bin Margret. Schön, dich endlich zu treffen, Jonas.“
Meine Mutter küsst ihn auf die Wange. Damit führt sie Jonas in mein Leben.

Ich kann mich nicht erinnern, was ich mit ihm während der Rückfahrt geredet habe. Vermutlich habe ich ihm endlos unseren Wohnort erklärt. Das ist meine Heimat und ich will, dass er sie ebenso liebt. Ich will meine Vertrautheit und meine Sicherheit an diesem Ort mit ihm teilen.

In der Küche bekommen wir Kaffee und Kuchen. Unsere Augen treffen sich konspirativ quer über den Tisch, bevor wir schüchtern in eine andere Richtung sehen, um dann wieder ineinander zu versinken. So viele Träume. So viele Pläne. So viel verborgene Erregung. Zeit vergeudet mit Konventionen und Pflichten. Unsere Zeit würde kommen. Aber zuerst kommen die Nettigkeiten der Familie, die Gastfreundschaft und das Willkommen: Höfliche Konversation und irrelevantes Geschwätz.

Aber dann sind wir frei und allein gelassen, um uns zu erforschen. Wir steigen die Treppe hinauf, und ich führe ihn in mein privates Paradies, dieser Ort meiner Träume, meiner Hoffnungen und meines Verlangens. Jetzt ist Jonas hier. Ich kann es immer noch nicht glauben.

Wir schließen die Tür und umarmen uns zum ersten Mal mit Gefühl. Das ist nicht die plumpe Umarmung zweier Männer, nicht das Klatschen auf Schultern, sondern die sinnlich intime Umschlingung von Liebenden und engen Freunden.

Seine atemberaubende Schönheit ist hinreißender, als ich mir vorgestellt habe. Seine schwarzen Haare glänzen als ob sie voll Licht wären. Seine blauen Augen glitzern klar und hell in der Weiße hinter ihnen. Sein frisches Gesicht ist voll pulsierender Farbe. Ich kann seinen äußeren Liebreiz nicht fassen und berühre seine Wange mit dem Finger.

In Gedanken habe ich mir jede Linie und jede Rundung seines Gesichts vorgestellt. Aber es jetzt in Person zum ersten Mal zu sehen und zu berühren nimmt mir den Atem. Ich kann kaum glauben, wie beschenkt ich bin, diesen Adonis jetzt in den Armen zu halten.

Alles, was wir tun können ist einander anzusehen. Er in meinem Zimmer mit mir mit dem Rücken zur Tür, als wolle er mich vor der verrückt gewordenen Welt draußen beschützen. Mein Herz nagelt wie der Dieselmotor des Busses, der ihn erst vor kurzer Zeit zu mir gebracht hat.

Er schlingt seine Arme um mich und zieht mich näher an sein Herz. Meine Tränen sind eine komplexe Mischung aus Liebe und Schmerz und Freude und Erleichterung und Hoffnung und Sicherheit. Sie schmieren die Distanz zwischen uns, als ich mich in seine Arme begebe und fühle, wie er es auch tut.

Wie kann das nicht richtig sein? Wenn etwas so Schönes lebenswert ist, dass ist es sicherlich auch wert, dafür zu sterben. Aber kann das Liebe sein, wenn man es nicht wagt, seinen Namen auszusprechen? Jetzt erforschen auch seine Hände mein Gesicht. Die Sanftheit seiner Berührung an meiner Wange sendet eine Nachricht der taktilen Glückseligkeit. Sie wandert durch meinen Körper. Rätselhafte Signale rauschen durch das Netzwerk meiner Seele. Dieser Moment, obwohl ich ihn mir nie vorgestellt hatte, ist der Augenblick, auf den ich mein ganzes Leben gewartet habe.

Schweigend gelobe ich, diesen Moment nie aus meinem Herzen zu lassen. Ich werde ihn ewig dort aufbewahren. Es ist etwas, das man in Ehren halten muss, sich daran erinnern und wieder erleben. Er soll der erste Gedanke am Morgen und die letzte Erinnerung am Abend sein.

Er ruft mich in seine Realität zurück. Ich fühle seinen warmen Atem an meiner Wange. Ich kann seine Gedanken lesen und lösche seine unausgesprochenen Ängste aus, indem ich das Lächeln von tausend erfüllten Träumen lächele.

Jetzt fordern uns unsere jugendlichen Instinkte auf, endlich zur Sache zu kommen. Er hebt zögernd seine Arme, damit ich sein Hemd abstreifen kann. Er hilft mir, es ihm über den Kopf zu ziehen. Es fällt auf den Boden.

Sein haarloser, schlanker Torso mit der olivbraunen Haut ist perfekt für sein Alter. Starke, feste Schultern und Brust verjüngen sich zu einer schmalen Taille. Sein Bauch ist so glatt und so stark, obwohl man das Waschbrett erkennt. Man erkennt sein Training im Fußballverein. ich kann einfach nicht glauben, dass so ein herrlicher Junge hier bei mir ist, sich auszieht und meine lustvolle Stimmung hebt.

Er hilft mir, auch mein Hemd auszuziehen. Kühle Luft streicht an meiner Haut vorbei. Sie schafft es nicht, die Temperatur unserer Liebe zu mindern. Reißverschlüsse werden nach unten gezogen, Gürtel werden geöffnet, und seine Jeans sinken auf den Boden gefolgt von meinen. Wir steigen aus ihnen und pressen unsere Hüften zum ersten Mal gegeneinander.

Nur durch dünne Baumwollschichten getrennt presst sich seine erigierte und pulsierende Männlichkeit gegen meine. Eine Sekunde lang befürchte ich, dass die Berührung dieser ersten Vereinigung so intensiv ist, dass sie nicht lange dauern wird.

Als ob er meine Ängste spürt zieht er sich zurück. Er sieht mir direkt ins Gesicht. Seine Augen erzählen mir, dass ich ihm alles nachmachen soll. Er legt seine Finger an den Bund meiner Boxershorts und wartet auf mich, dasselbe zu tun. Mit jeder Sekunde schlägt mein Herz schneller und schneller. Mit einer gemeinsamen Bewegung nach unten entfernen wir die letzte Hülle, die letzten Überbleibsel unserer Befangenheit. Jetzt beginnt unausweichlich der letzte Akt meiner Träume.

Endlich sind wir splitternackt, voll erigiert und stolz darauf. Einen kurzen Moment verlassen meine Augen sein Gesicht, um zu sehen, was er vorher vor mir verborgen hatte, dieses Mysterium der Liebe. Ich bemerke, dass er das Gleiche tut. Wie ein Model auf dem Laufsteg ist er stolz darauf, mich zu beeindrucken. Er wedelt und kreist mit seiner Männlichkeit. Nichts bleibt mir verborgen. Ich spreche jetzt die scheue Sprache unschuldiger Liebe und zeige ihm meine Ausstattung. Seine Augen spenden stillen Applaus, und er keucht leise beim Anblick meiner steifen Waffe.

Ich zittere, als er meine Hand nimm und mich in die Sicherheit meines Betts führt, dieser Platz, wo meine einsamen Phantasien meine Liebe so oft haben verströmen lassen. Wir liegen da Seite an Seite. Der Augenblick ist zu wertvoll, um zu hasten, zu kostbar, ihn zu vergeuden.

Ohne den Grund zu kennen, glaube ich, dass die Natur uns auf diesen Moment vorbereitet hat. Unsere Leidenschaften übernehmen die Regie. Verstand und Anlass bleibt auf der Strecke. Das ist unser Geben und Nehmen.

Ich erstarre, als seine Schwanzspitze sich an mein Kinn legt. Die Eichel ist halb aus der Vorhaut gekrochen, und ich spüre die Feuchtigkeit an ihr an meiner erhitzten Haut. Ich sehe ihn an, ernte ein ermutigendes Lächeln, süß und befreiend. Das beruhigt mich ein wenig. Nun bin ich wirklich neugierig darauf zu erfahren, wie seine Lusttropfen schmecken, welches Aroma sein Sperma haben würde und wie sein harter Schwanz sich auf meiner Zunge anfühlen würde. Wäre es so, wie in meinen Phantasien? Es gibt nur einen Weg, es herauszufinden. Ich nehme zögernd den blutwarmen Schaft in die Hand und streiche meine Zunge versuchsweise über die entblößte Eichel.

Ich bin nicht sicher, was ich zu erwarten habe. Neben einem leicht süßlichen Touch seiner Vortropfen, schmeckt sie fast wie jeder andere Teil von seiner Haut. Ich nehme die Schwanzspitze zwischen meine Lippen und sauge ein wenig an ihr. Seine Hüften zucken, und ein kurzer, überraschter Laut kommt aus seinem Mund. Ich nehme das als gutes Zeichen, gleite ein wenig tiefer. Ich bin unsicher darüber, wie weit ich den herrlichen Schwanz nehmen kann ohne Würgen zu müssen.

„Nimm ruhig auch die Hand dazu“, beruhigt er mich.
Seine Stimme lässt mich wieder in sein Gesicht schauen. Seine Wangen haben sich gerötet, und seine Augen blitzen.
„Du musst nicht versuchen, ihn komplett zu nehmen. Das ist nicht nötig.“
Ich nicke ansatzweise und kümmere mich wieder um die Hauptsache. Es ist eine kleine Herausforderung, aber nach einiger Zeit bekomme ich es heraus was ihm am besten gefällt. Ich wechsele in einem langsamen Rhythmus zwischen Lecken und Saugen an seiner Eichel und benutze meine Hand, um den harten Schaft zu streicheln. Manchmal werde ich langsamer, um den Erfolg in seiner Miene zu überprüfen. Seine Hand kommt näher und streichelt meine Wange.
„Das ist wunderbar...Mach‘ weiter so.“

Ich schließe meine Augen und summe zustimmend, ermutigt durch das Lob und die fühlbaren Schauder, die durch seinen Körper wandern. Eines Tages würde ich gerne erleben, ihn absolut wild zu machen. Das ist nur eine Frage der Zeit, so stelle ich es mir vor.

Natürlich sind es auch mein Lippen und meine Zunge. Ich lecke über die Eichel, schmecke seine Vortropfen und stöhne leise, weil ich jede Sekunde genieße. Das steigert die Intensität von ‚nur mal eben so’ zu himmlisch, und als ich ein wenig kühner werde, seinen Penis an der Basis packe und ihn mit einem mutwilligen Lächeln gegen meine Zunge schnellen lasse…ist es schließlich endgültig so weit. Ich bin am Ziel meiner Träume. Schluss mit dem Genuss. Game over. Erledigt, abgehakt. Finito.

Ein letztes Mal erregt meine Zunge die Nervenbahnen seiner Eichel. Elektrische Signale werden von dort fast sichtbar in sein Hirn geleitet, das seinen Körper mit Hormonen überflutet. Er kreist unter meinen Händen und Lippen mit den Hüften und unterstützt ihre Bewegungen. Sein Mund steht halb offen. Sein Atem geht in schnellen Stößen. Die Muskeln seines Körpers zucken ekstatisch, was mir fast Angst macht. Dennoch weiß ich, dass es kein Zurück mehr gibt.

Ich biege seinen Schwanz nach unten in Richtung seiner Beine, ziehe die Vorhaut komplett zurück. Das Zucken verrät es mir: Seine Lustdrüse pumpt, seine Eier kochen über. Er versucht noch einmal, es zurück zu halten. Vergeblich. Ich und sein Orgasmus bleiben Sieger.

Selbst bei mir löst der Orgasmus seines sich aufbäumenden, jungen Körpers eine große Gefühls- und Lustwelle aus. Ströme seines Spermas bahnen sich ihren Weg durch seinen Unterleib, um dann im hohen Bogen aus dem zuckenden Freudenspender gepresst zu werden. Er wird von seinem Höhepunkt gebeutelt und kann das fortwährende, zuckende Verkrampfen seines Körpers nicht steuern. Er zwängt eine Welle nach der anderen durch den Samenleiter. Ein Erguss folgt dem nächsten, scheinbar endlos. Jetzt erst fasse ich den Mut, seine Eichel zwischen meine Lippen zu nehmen und seinen Samen zu trinken, aber es war zum Glück immer noch überreichlich.

Er braucht lang, bis sich mein Herzschlag wieder verringert, und er wieder sprechen kann.
„Das war toll. Der Wahnsinn. So hätte ich mir das nie träumen lassen“, sind seine ersten Worte seit langem. Der noch immer pralle und nachzuckende Schwanz legt sich langsam auf meiner Wange ab. Er streicht mit seiner Hand über meine Brust und betastet die verhärteten Brustwarzen. Ich habe seinen Samen auf der Zunge. Zum ersten Mal. Erst schmecken, dann schlucken, dann treffen sich unsere Zungen und tauschen das Aroma.

„Du bist wunderbar. Du bist so ein guter Lover. Ich habe noch nie so was gefühlt, Du bist...“
Ich lehne mich zu ihm herüber und stoppe den Wortschwall mit meinen Lippen. Er scheint nicht überrascht. Fast habe ich den Eindruck, er hat darauf gewartet. Er öffnet seinen Mund schon bei der ersten Berührung und lässt meine Zunge seine betasten, erforschen und daran entlang gleiten. Er schmeckt nach Kaffee und dem Nusskuchen meiner Mutter. Das könnte meine neue bevorzugte Aromenmischung werden. Echt.

Seine Fingerspitzen streichen über meinen Nacken, wandern dann die Mitte meines Rückens hinunter. Dann liege ich plötzlich auf ihm, ohne, dass mir klar wird, wie das passiert ist. ich bin eingeklemmt zwischen seinen schlanken Oberschenkeln. Seine Finger sind vergraben in meinen Haaren, während der nächste Kuss sich langsam von honigsüß über glühend heiß zu außer Kontrolle verwandelt.

Völlig davon eingenommen, wimmere ich geradezu in seinen Mund und reibe meine Körpermitte an seiner. Schlagartig fällt mir ein, dass ich im Eifer der Vorbereitung vergessen habe, Gleitgel bereit zu legen. Irgendwie würde es schon gehen. Heute soll, muss es passieren, der intensivste meiner Tagträume soll wahr werden.. Mir erscheint es unglaublich erregend, im sicheren Hafen meines Bettes, unseres Liebesnestes, meine Unschuld zu verlieren. Inständig hoffe ich, dass er nach seinem Orgasmus bald dazu wieder fähig ist.

Aber Jonas scheint wohl eigene Pläne zu haben. Seine Hände verlassen meine Haare und bewegen sich zu meine Hoden. Daran zupft er, bis ich gezwungen bin, den Kuss abzubrechen. Ich stöhne auf. Unsere Lippen treffen sich wieder, Verlangen und Lust in jeder zarten Berührung, bei jedem zärtlichen Knabbern, während sein Arm zwischen unsere Körper dringt und sich mit meiner Erektion beschäftigt.

Ich halte den Kuss, bis er unsere beiden Schwänze gemeinsam in die Faust nimmt und begann, sie aus dem Handgelenk zu wichsen. Ich vergrabe meine Lippen in der Kurve zwischen seinem Hals und seiner Schulter.
„Ohhhhh....“

Meine Hüften stoßen vorwärts, fast schamlos reibe ich mich an der samtigen Härte seiner neu erstandenen Erektion. Ein rauer, kehliger Laut dringt aus meinem Hals. Gut ist es. So unglaublich gut und erregend geil. Es kommt mir vor, nein, ich bin sicher, dass ich noch nie so etwas gefühlt habe.

Als mein Geliebter ein schnelleres Tempo anschlägt und mich eine kleine Drehung bei jeder Abwärtsbewegung fühlen lässt, ist es ganz vorbei. Meine Zähne bohren sich in seine Schulter, um meine Schreie zu dämpfen. Ja. Zur Hölle, ja! Es muss ihm weh tun, aber er scheint es seltsamerweise zu genießen, vielleicht mehr als alles andere, was wir bisher gemacht haben, von den Küssen mal abgesehen. Die sind nahe daran, unseren Verstand auszulöschen, zumindest das Wenige, was wir noch besitzen.

Ich hebe meinen Kopf und begrabe seinen Mund unter meinem. Er macht ein Geräusch, das ich nicht beschreiben kann: Ein Stöhnen, eine Fürbitte oder sogar ein Gebet. Plötzlich fühlen sich die schnellen, fordernden Wichsbewegungen von seiner Hand wärmer, feuchter und sinnlich gleitender an, denn sein reichlich ausgestoßener Vorsaft dient nun als Schmiermittel. Das bringt auch mich über die Schwelle. Das Gefühl seines zweitem Spermas an meinem Schwanz, die Schlüpfrigkeit des festen Griffs an meinem pulsierenden Schaft.... ich spritze, küsse ihn dabei so brutal, dass ich erstaunt bin, unsere Lippen nicht verletzt zu haben. Es ist so, als hätte ich vorher monatelang keinen Orgasmus gehabt, so intensiv, ergiebig und lang anhaltend.

Als unsere Liebe den Höhepunkt erreicht, rufe ich seinen Namen aus, als wäre es das erste Mal: „ Jonas!“ Ich bin fast schockiert, so wunderbar klingt er.

Die Lust ist so schmerzhaft, dass ich mich selbst weinend vorfinde, voll Furcht. Ich kann mir ein Leben ohne seine ewig liebende Anwesenheit nicht vorstellen. Ist unser Orgasmus so Furcht erregend, dass ich es nicht wage, ihn zu fragen, wie er sich fühlt? Fühlt er dasselbe wie ich? Ist das auch der Moment seines Leben?

Zärtlich nimmt er mich in die Arme und tröstet mich, als ob er meine Ängste fühlt.
„He, sei nicht so aufgewühlt“, beruhigt er mich.
Jetzt bezwingt mich die Liebe und nichts spielt mehr eine Rolle außer ihm. Er trocknet meine Tränen und entlässt das Monster aus meiner Seele, das dort nur wenig Platz für meine Liebe gelassen hatte. Gemeinsam gleiten wir auf den Platz in uns, den nur wir betreten dürfen.

Wir säubern uns gegenseitig mit Handtüchern. Ich schmiege mich an seine Seite, zufrieden damit, nur schweigend neben ihm zu liegen. Ich erinnere mich nicht daran, die Augen geschlossen zu haben, aber ich muss eingenickt sein. Ich schlafe den Frieden von 1001 Träumen, eingelullt in seine süße Leidenschaft, das Streichen seines Odems über meine Wange und die Zartheit seiner Hand in meiner. Mein Körper und mein Geist beginnen zu heilen. Er lässt mich wissen, dass es so sein soll. Die leise Stimme in mir spricht nicht mehr länger von Angst und Dunkelheit, sondern von Licht, Freude, Liebe und Hoffnung. Und von ihm. Wir schlafen in den Morgen. Gestern ist für immer vorbei.

Als ich erwache liegt er schlafend da. Ich sehe die Wahrheit in seinem Gesicht und weiß, es gibt keinen Besseren für mich, gleichgültig, was Morgen ist. Ängste haben keinen Platz mehr in meinem Leben. Ich zweifele nicht mehr und sehe den Silberstreif am Horizont.

Er erwacht und öffnet die tiefblauen Augen. Er lächelt mich an. Unsere Augen treffen sich, dann schweifen sie über seine Brust, seinen Bauch hinunter auf seine morgendliche Erektion
„Bitte, nimm mich. Ich will es schon so lange“, flehe ich ihn an.

Er legt sich hinter mich und dreht meinen Körper, um sich an meinen zu schmiegen. Ich fühle seine Männlichkeit und stöhne auf, als sie mich penetriert. Ich sehe Sterne. Da ist er in mir, und unsere Vereinigung ist endlich komplett. Er hat mir meine Unschuld genommen, und ich vermisse sie nicht.

Als unser Liebe machen endet, so anders und so intensiver als am Abend, stehen wir unter der Dusche und entfernen die Spuren unserer Vereinigung. Wir lachen, berühren und küssen uns, schmecken, fühlen und sehen. Viel zu schnell fühle ich, dass die Zeit gegen uns ist. Er schlingt ein Handtuch um mich, umarmt mich, und ich frage mich, ob wir das jemals so wieder erleben werden.

Ein Klopfen an der Tür und eine Stimme, die ich nicht hören will, erinnert uns, dass wir bald fahren müssen. Wir sind schnell angezogen. Eine kurze Umarmung, dann öffne ich die Tür und bereite mich widerwillig innerlich darauf vor, ihn gehen zu lassen.

Wir verlassen die Intimität unserer Liebe und kehren in die kalte Welt zurück. Die Fahrt zum Busbahnhof erscheint mir kürzer als die Hinfahrt. Schnell sind wir wieder an der stelle unseres ersten Treffens. Als ob er meine Gedanken lesen könnte, nimmt er meine Hand in seine und legt sie gemeinsam an eine uneinsehbare Stelle des Sitzes. Seine Berührung und sein süßes Lächeln trösten mich.

Jetzt wünsche ich, ich hätte die Stärke meinen Eltern unsere Liebe zu bekennen. Ich habe den Eindruck, sie fühlen die Bedeutung der Fahrt für mich, denn sie schweigen. Ich will uns aufhalten, damit ER bleibt.

Als wir den Busbahnhof erreichen, steht der Bus schon abfahrtbereit. Das ist jetzt nicht die Zeit für lange Reden, sondern für Gefühle. Er legt seien Arme um mich. Die letzte Umarmung. Ich rieche den Duft unseres Duschbades und erinnere mich an die Seligkeit dieses Moments, während ich den Horror des Abschieds fühle. Ich schließe die Augen, fühle einen flüchtigen Kuss auf meine Lippen. Die Tür des Busses fällt ins Schloss. Das Geräusch des Motors wird lauter und dann wieder leiser. Als ich meine Augen öffne, ist er weg gefahren. Ich sehe den Bus in der Kurve, wie er IHN von mir nimmt.

Ich drehe mich um und sehe meine Eltern einige Meter entfernt stehen. Sie fühlen meinen Schmerz und haben respektvoll Abstand gehalten. Jetzt umarmt mich meine Mutter, aber ich und sie wissen, was immer sie auch tut, wie immer sie mich auch tröstet, sie kann es für mich niemals besser machen. Kein Kuss, kein Streicheln, keine Umarmung kann meine seelische Wunde heilen. Ich fühle, sie weiß es. Wir verstehen die Hilflosigkeit einer unbedingten Liebe, ich für IHN und sie für MICH.

Trotzdem ist er noch bei mir. Die Zartheit seiner Berührung, das Aroma seines Schweißes, der Geschmack seiner Küsse und seines Samens, sein Parfum, die Sprache seiner Liebe, der Klang seiner Stimme und die Leidenschaft seines Eindringens in mich, das vereinigt sich zu einer Erinnerung seines kompletten Wesens.

Was soll das? Heute weiß ich, der Grund ist so schmerzhaft einfach: Das ist Teil des Heranwachsens, wenn man die Geheimnisse der ersten Liebe kennen lernt. Es ist wie eine schmerzliche Reise an ein unbekanntes Ziel. Alle Anfänge und Enden sind unterschiedlich.
Bei jeder Person, die wir kennen lernen, riskieren wir etwas.: Jeder Augeblick, den wir miteinander teilen, jede Geschichte, die wir schreiben oder erzählen, jedes Lächeln, das wir an jemanden richten, jede Zärtlichkeit, die wir empfangen und jede Liebe, die wir machen. Manchmal muss man nur jemand gehen lassen, um den Segen der Liebe zu fühlen.

Es gibt eine Zeit für alles, eine Zeit für jeden. Eine Zeit zu suchen und zu verlieren.

Ich fühle mich gesegnet, zufällig auf ihn gestoßen zu sein, an diesem Abend vor noch nicht so langer Zeit. Ich bin so glücklich die Chance zu lieben und geliebt zu werden erfahren zu haben. Auch glücklich, weil ich eine Familie habe, die mir Halt geben kann, wenn ich den Knopf der Selbstzerstörung drücke, der unsere Teenagerliebe ist. Dann wartet sie auf mich, bis ich zurück in dem Kerker bin, den wir aus unseren Herzen machen.

In meinen Träumen ist ER der Junge nach dem wir suchen. In der Realität habe ich Angst. Ich fürchte für uns beide, dass Liebe und Schmerz zwischen uns kommt und uns für ewig trennt.

Aber das ist meine Geschichte und nicht seine. Ihr habt gelesen, wie ICH mich fühle und denke und träume, nicht ER. Ich sende ihm diesen Text, damit er ihn ebenfalls lesen kann. Ich hoffe, er begreift, was ich für ihn sein will, und hoffe, dass er es auch für mich sein kann.

Ich bin bereit, das Risiko einzugehen...immer noch habe ich Angst, dass er den Traum mit mir nicht träumen will. Ich höre den Ping, als die Nachricht auf dem Computerbildschirm erscheint.

Jemand hat sich gerade eingeloggt.

„Hi?“ sagt der Bildschirm.

„Hey“, tippe ich als Antwort.

Das Herz geht mir auf. Es ist ER...Jonas...

Mehr von
Calvinboy

Kommentare

Roger s.: Eine süsse Geschichte, einfühlsam geschrieben. R.S.
Seb: Eine wirklich schön geschriebene Geschichte!
Marco: WOW WOW WOW
Piet: eine sehr schön, einfühlsam geschriebene Love-story; bitte mehr davon !
Dy: Omg... Das ist mit das geilste was ich je gelesen hab, und vertraut mir ich les jede woche ein neues buch XD
Moustique: sehr geil, ich erfahre ,was ich verpasst habe.
Alter Loewe: Eine sehr zarte und gefühlvoll geschriebene Geschichte über zwei junge Boys die sich das erste mal sicher nicht so schön vorgestellt haben

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