Die Chancen sind gleich NULL

Ich bin in einer recht kleinen Stadt am Niederrhein zwischen recht altmodischen Leuten aufgewachsen. Die hatten natürlich auch altmodische Werte und Moralvorstellungen.

In der Sekundarstufe I, als alle Teenager-Hormone verrückt spielten, schien ich anders als alle anderen Jungs in der Klasse zu sein. Ich hatte damals keinen so hohen Sexualtrieb. Einige Mädchen interessierten sich für mich, aber ich hatte es nicht eilig, mit ihnen ins Bett zu hüpfen. So liebte ich es, entspannt und abwartend. Bis ich achtzehn war, hatte ich ein paarmal Sex. Das fühlte sich recht gut an, aber ich war kein Weiberheld. Echt nicht.

Seit einer Woche habe ich den Führerschein und mein Vater hat mir sein abgelegtes Auto überlassen. Natürlich gebe ich damit bei meinen Freunden an, mit denen ich gelegentlich abhänge. Die sehe ich alle als gut aussehend an. Alle meine Freunde sind so. Das ist nicht bi oder schwul, ich kann gutes Aussehen bei beiden Geschlechtern erkennen. Das habe ich vorsichtshalber niemand erzählt, denn ich bin gewarnt. Im elften Schuljahr war ein Gerücht aufgekommen, dass ein Mitschüler schwul wäre. Dieser Gefahr will ich mich nicht aussetzen, nur weil ich in Bezug auf Aussehen erkennen ‚erleuchtet’ bin. Bis vor einem Jahr habe ich noch nicht einmal schwule Jungs gekannt, obwohl ich manchmal insgeheim frage, wie wohl Sex mit einem Jungen sich anfühlt. Doch macht das nicht jeder?

Ich bin jetzt kurz vor dem Abitur, habe ein eigenes Auto und einige gute Freunde. Was will ich mehr? An diesem Freitagnachmittag bin ich unterwegs zu Sven. Sven hatte mich zu meinem achtzehnten Geburtstag zum Essen eingeladen. Heute will ich mich zur Feier meines bestandenen Führerscheins und meines neuen, alten Wagens bei ihm revanchieren. Sven ist etwas älter als ich, studiert im ersten Semester und hat eine eigene Bude. Anfangs bin ich etwas überrascht, dass er die einzige offen schwule Person ist, die ich kenne. Sven ist das, was ich ziemlich gut aussehend nenne. Er hat strohblondes Haar, wunderbar blaue Augen und eine gute Figur. Und nun beginnt die eigentliche Geschichte.

Ich treffe ihn an der verabredeten Stelle nicht weit von seiner Wohnung.
„Hi. Können wir fahren?“
„Bereit“, antwortet er. „Alles senkrecht?“
Er besteigt den Wagen, und ich fahre los.
„Wohin willst du ausgeführt werden, Sven?“ frage ich ihn mit einem ironischen Lächeln auf den Lippen.
„Ich habe da eine Idee. Jetzt rechts abbiegen...“

Mir wird schnell klar, wo er essen will.
„Ich denke, ich kenne den Laden“, sage ich. „Diese neue Hamwürger-Filiale mit ihre Ufos da im Westviertel.“
„Ufos?“ fragt Sven.
„Unbekannte Fleisch-Objekte“, grinse ich.
Sven nickt.
„Und? Sind die Ufos da gut?“
Sven zuckt die Achseln.
„Meine Schwester mag sie...aber du weißt schon, Weiber...“

Nun sind wir auf der Umgehungsstraße. Natürlich ist die erste der zwei Ampeln da rot.
„Oh, Mann. Eine von denen ist immer rot“, beschwere ich mich. „Wir hätten besser den Weg durch die Ortsmitte genommen.“
„Rolf, hast du damit Probleme? Magst du keine Verkehrsampeln?“ fragt er mich und zieht dabei den rechten Mundwinkel nach oben.
„Nicht diese“, antworte ich, als das Licht auf Grün schaltet. „Ich muss immer bei mindestens einer der zwei anhalten. Schon in der Fahrschule haben die mich genervt. Grüne Welle geht anders.“
„Okay, zumindest wissen wir jetzt, dass du gerne übertreibst“, grient Sven.

„Nein, das meine ich ernst“, murre ich. „Noch nie bin ich über die Umgehungsstraße gefahren ohne an wenigstens einer der Ampeln stoppen zu müssen. Nur an diesen Scheiß Ampeln. Die, an der wir gerade halten mussten und die nächste. Jedes beschissene Mal. Das macht mich wahnsinnig!“
„Vielleicht ist das deine Fahrweise“, sagt Sven altklug. „Wenn du zu schnell fährst, hast du niemals Grüne Welle. Natürlich spielt auch der Verkehr eine Rolle.“
„Ach, erzähl’ keinen Stuss“, protestiere ich. „So einfach ist die Lösung nicht.“
„Du würdest dich wundern“, kontert er. „Du suchst nach einer zu komplexen Erklärung. Manchmal ist die Lösung ganz einfach.“

„Guck’ mal!“ sage ich und zeige auf die Ampel, der wir uns jetzt nähern. „Sie wird genau in diesem Moment gelb und dann rot. „Siehst du? Wieder Rot! Scheiße, was? Ja, richtig, manchmal ist das sooo einfach“, spotte ich.
Sven lacht nur.
„Ich mag Zyniker, weißt du das?“

Wir erreichen den Hamburgerladen. Das Essen ist wirklich nicht schlecht. Am Ende zahle ich, und wir sitzen wieder in meinem Wagen. Natürlich wähle ich für die Rückfahrt eine Route quer durch die Stadt. Das würde etwas länger dauern, aber ohne die besagten hinderlichen Ampeln.

„Wie zum Teufel fährst du?“ fragt Sven.
„Ich fahre einen anderen Weg, wo die Ampeln nicht nerven.“
„Nein...nein...nein´!“, protestiert Sven. „Bitte wenden und dann den Weg über die Umgehungsstraße. Und diesmal machen wir es interessant.“
„Wie, interessant?“ runzele ich die Brauen.
„Nur eine Wette“, lächelt Sven.
„Eine Wette? Weißt du, ich Wette um jeden Einsatz, dass wir diesmal auch nicht ohne Halt durchkommen!“

Sven schweigt. Ich sehe hinüber zu ihm. Unsere Blicke treffen sich. Sven hat ein leises Grinsen auf den Lippen und hebt eine Augenbraue.
„Du wettest echt um alles mit mir?“ fragt er mit einem amüsierten Klang in seiner Stimme.
„Spinner“, antworte ich lachend und schüttele den Kopf.
„Nur wenn ich dazu verleitet werde...“, grinst er.
Ich lache nun lauthals.

„Ich sag’ dir was“, antwortet Sven. „Wenn du Recht hast und wir müssen an einer der Ampeln anhalten, dann zahle ich dir die nächste Tankfüllung. Wenn aber nicht...“
Ich sehe ihn kurz an. Sven denkt nach. Ich werde ein wenig unsicher, denn ich sehe den immer deutlicher werdenden Ausdruck von Unheil in seinem Gesicht.
„Was?“ frage ich.

Sven denkt noch einige hundert Meter nach. Die nächste Ampel kommt in zwei oder drei Minuten. Dann höre ich wieder seine Stimme.
„...wenn wir durch beide Ampeln ohne Anhalten kommen, dann schuldest du mir eine heiße Nacht in meiner Bude.“

Ich bin überrascht und starre ihn ungläubig an.
„Was?!“ rufe ich aus.
Ich hätte niemals erwartet, das Sven das zu mir sagt. Gut, wenn er eine private Strip-Show verlangt hätte oder so was, das hätte ich erwartet. Er hatte mich oft fühlen lassen, dass er sich von mir angezogen fühlt, aber ich hätte nie geglaubt, dass Sven so weit gehen würde.

Sven zeigt nach vorn.
„Augen auf die Straße, bitte. ich will nicht mit dir im Graben landen.“
Trotzdem sehe ich ihn an. Ob er es ernst meint? Er sieht ziemlich ernst aus, aber Sven macht oft Späße.
„Du verarschst mich, Sven! Richtig?“
Er schüttelt langsam den Kopf. Ich beginne darüber nachzudenken. Da ist faktisch keine Chance, dass ich verlieren könnte. Ich kenne diese dämlichen Ampeln, sie sind nie so aufeinander abgestimmt, dass man durch beide bei Grün fahren kann. Einige meiner Bekannten behaupten dasselbe. Ich zucke die Achseln und lache.
„Du bist bescheuert und hast wohl zu viel Geld - Okay, abgemacht!“

Sven ist unbeeindruckt von meiner Frechheit.
„Es gibt immer eine Chance, dass ich gewinne. Sie mag gering sein, aber es gibt sie. Ich warne dich schon mal vor, bevor du die Herausforderung annimmst und verstehst, worauf du dich einlässt. Du könntest verlieren und musst bereit sein, als Loser das Verlangte durchzumachen. Wenn du also einen Rückzieher machen willst, jetzt wäre noch Gelegenheit dafür. Wenn ich gewinne, dann hole ich mir meinen Gewinn. Das schwöre ich dir. Danach keinen Rückzieher mehr.“

Ich denke kurz alles durch.
„Gut. Ich gebe zu, dass da eine extrem minimale fiktive Möglichkeit besteht, dass du gewinnst. Trotzdem gehe ich auf die Wette ein. Ich glaube nicht, dass das Schicksal mir gegenüber ein so übler Verräter ist.
„Aber der Wagen muss zu einem kompletten Halt kommen, damit es gültig ist“, besteht Sven. „Wenn er sich auch nur ein wenig bewegt, dann gilt das nicht.“

Sven zeigt auf den Tachometer.
„Und du musst dich an die Geschwindigkeitsbegrenzung von siebzig hier halten.“
„Na gut!“ sage ich.
Ich bin ein wenig schneller als siebzig und nehme etwas Gas weg. Die erste Ampel kommt nun in Sicht. Natürlich zeigt sie Rot. Ich bremse und schalte herunter. Sven lächelt. Der Verkehr vor mir stockt. Gleich hat Sven seine Wette verloren.

Shit! Die Ampel wird gelb und dann grün. Die Kolonne vor mir setzt sich langsam wieder in Bewegung. Ich muss ihnen langsam folgen. Aber ich bin guten Mutes. da ist ja noch die zweite Ampel, und die wird rot sein, so sicher, wie das Amen in der Kirche.

Trotzdem denke ich unversehens über eine Nacht mit Sven nach. Zuerst ist es nur Neugier, aber dann muss ich die Gedanken mit Gewalt abwürgen. Ich weiß wirklich nicht, was ich dabei fühlen und was ich erleben würde. Ich habe jetzt Schmetterlinge im Bauch. Wild flatternde Schmetterlinge.

„Ich kann es nicht glauben“, stottere ich. „Ich musste hier doch sonst immer anhalten.“
„Vielleicht hättest du die siebzig einhalten sollen“, kommentiert Sven.
„Klugscheißer!“ grinse ich.
„Du fährst wie ein Verrückter und nennst mich Klugscheißer? Hast du keinen Gerechtigkeitssinn? Aber egal. Noch eine Ampel auf Grün und du gehörst mir.“

Ich sehe ihn befremdet an. Gerade jetzt kommt die nächste Ampel in unser Blickfeld. Noch ist sie weit entfernt.
„Ha!“ griene ich. „Jetzt wirst du sehen...“
„Mag sein“, sagt Sven zurückhaltend.

Wir nähern uns. Das rote Licht glüht immer noch. Der Tachometer zeigt noch vierzig, aber er fällt rapide. Vor uns stauen sich bereits mehrere Wagen. Gleich muss ich anhalten.
„Du verlierst, Sven. Der Stopp ist unvermeidlich.“

Der Wagen vor uns bewegt sich noch, wenn auch im Schneckentempo. Seine Bremslichter leuchten auf. Ich lächle innerlich. In einer Sekunde gewinne ich. Der Tacho zeigt Schrittgeschwindigkeit.

Oh, Mann! Die Ampel wird gelb und dann grün. Die ersten Wagen beschleunigen erstaunlich schnell, so dass ich nicht zum kompletten Halt komme. Ich fühle, wie die Hitze in meinen Kopf steigt. Prüfend sehe ich Sven an. Er hat sich nach vorn gelehnt. Seine Ellbogen sind auf seinen Knien und sein Kinn auf seine Hände gestützt.
„Sieht so aus, als ob du diese Nacht mir gehörst, kleiner Sexprotz.“

Ich werde schamrot.
„Du hast eine Fernbedienung für die Ampeln, nicht?“
„Gute Idee“, grinst er. „Aber was ist jetzt mit uns beiden?“
„Eine Wette ist eine Wette“, seufze ich.
Sven kichert finster.
„Ich denke, ich bestehe auf meinem Wettgewinn, und du begleichst gefälligst deine Wettschulden...“, zwinkert er mir zu.

Mein Gesicht wird rot wie eine Tomate.
„Mache ich dich echt so nervös?“ fragt mich Sven.
„Ab und zu machst du Dinge mit mir, die mich rot werden lassen“, seufze ich.
„Oh“, lächelt er. „Mach’ dir keinen Kopf. Ich kümmere mich ganz besonders gern und extra zart und einfühlsam um große, blonde Jungs mit denen ich mich im Bett wälze.“

Meine Augen werden groß vor plötzlicher Besorgnis. Sven beginnt laut zu lachen.
„Das war Schicksal“, höre ich ihn
„...und es kann sehr grausam sein“. füge ich hinzu.
„Aber ich bin nicht sauer, wohin du heute Nacht fällst, Rolf. In meinem Bett ist es richtig kuschelig.“

Wir sind wieder da, wo die Fahrt begonnen hatte. Sven steigt aus und beugt sich dann zu mir an das offene Seitenfenster.
„Du weißt ja, wo ich wohne, Rolf.“
Ich nicke.
„Gut. Ruf’ mich kurz an, bevor du heute Abend losfährst.“
„Warum? Damit du Handtücher und perverse, sexuelle Spielsachen bereit legen kannst?“ frage ich sarkastisch.
„Du kennst wohl alle meine Geheimnisse. Natürlich auch Gleitgel und Dildos“, seufzt Sven gespielt.
„Mach’ mir keine Angst!“
„Okay“, winkt er mir. „Kein Gleitgel also, dann trocken. Bis gleich dann..,“
Nachdenklich starte ich den Motor und fahre nach Hause.

Zu Hause erledige ich noch etwas Kleinkram, dann dusche ich mich und ziehe mir etwas Frisches an. Fast im Unterbewusstsein suche ich enge Jeans und darunter einen superknappen, knallroten Minislip aus. Am Oberkörper trage ich nur ein strahlend weißes, weit aufgeknöpftes Hemd. Dann rufe ich Sven an. Seine Stimme klingt suggestiv.
„Ich warte auf dich“, sagt er.

Bevor ich einen klaren Gedanken fassen kann, bin ich schon auf dem Weg. Es ist seltsam, wie leer mein Bewusstsein ist. Ich weiß nicht, was ich zu erwarten habe. Mein Bauchgefühl warnt mich. Also denke ich darüber lieber nicht nach.

Ich drücke den Klingelknopf. Der Türöffner summt. Ich steige die Treppe zu seiner Bude hinauf. Sven wartet draußen im Flur.
„Ich habe ein paar Videos bei iTunes herunter geladen. Also können wir anfangs nur sitzen und schauen.“
„Ach, echt?“ töne ich sarkastisch. „Gewöhnliche Filme oder was für eine einsame Handarbeits-Nacht?“

Sven scheint einen Moment verwirrt zu sein. Dann lacht er.
„Nein, nicht diese Art Filme. Das hier ist nur eine Verabredung. Nicht das, was du denkst, Rolf.“
„Okay.“
Ich fühle mich ein wenig blöd. Ich habe Sven nach einigen der Dinge beurteilt, die er gesagt hatte. Sagt er nur solche Sachen, damit er sich zufrieden mit sich selbst fühlt? Oder will er mich weich klopfen damit? Ich bin kurz davor wegen meines Kommentars meinen Kopf an die Wand zu schlagen.

Ich gehe durch die Tür. Sven steht in der Kochnische und scheuert den Herd.
„Der Weg zum Herzen eines Jungen beginnt mit einer sauberen Küche“, sagt er. „Ich mache gerne auch bei dir zu Hause in deinem Zimmer das Bett. Nachdem es benutzt wurde...“
„Nur, wenn ich die nächste Wette gewinne“, lache ich.

Ein paar Minuten später ist er bei mir in seinem Zimmer und streamt mit seinem Tablet einen Film in Richtung Apple TV. Dazu setzt er sich direkt neben mich auf die Couch und lehnt sich hinten an. Eine Komödie beginnt zu spielen.

Wir beide scheinen einen ähnlichen Sinn für Humor zu haben. Wir lachen beide über einige lustige Szenen im Film. Nach einigen Minuten legt Sven seine Hand auf meine Schulter. Sie bewegt sich von dort langsam meinen Rücken hinunter, dann legt sich sein Arme um meine Taille. Ich weiß nicht, wie ich reagieren soll. Ich sehe Sven von der Seite an, doch der scheint nur Augen für den Bildschirm zu haben.

Mit dem Arm um meine Taille scheint sich wohl zu fühlen. Er versucht nicht, mich irgendwo anzugrabschen. In meinem Hirn streiten sich zwei Geister, ob ich ihm irgendeine Erwiderung zeigen soll oder nicht. Was wäre jetzt richtig und was nicht?

Meine Unschlüssigkeit gewinnt. Oder verliert, da bin ich mir unsicher. Ganz allmählich lehne ich mich in seien Richtung. Sven legt seine Arme um meine Brust und zieht mich zu ihm. Ich ruhe nun irgendwie quer über seine Brust, meinen Kopf halb auf seiner Schulter und halb an der Rückenlehne. Seine Brust fühlt sich an meinem Rücken fest, warm und gut entwickelt an. Es ist nicht unbequem oder peinlich, sondern sehr wohlig so in den Armen von jemand zu ruhen. Schon merkwürdig, dass es mir jetzt nichts mehr ausmacht, dass es ein junger Mann ist, der mich umarmt. Ich fühle mich geborgen und in Sicherheit.

So bleiben wir während des ganzen restlichen Films. Hin und wieder gibt er mir einen leichten Druck mit der Hand oder eine zarte Liebkosung an meiner Brust. Als es zu Ende ist und er Nachspann läuft, fühle ich eine leichte Bewegung von ihm. Er legt wohl die Fernbedienung weg. Wir starren auf das Menue der Apple TV. Dann fühle ich einen Finger, der eine Linie an der Seite meines Halses zieht. Ich schließe die Augen. Ein leiser, genüsslicher Seufzer verlässt meinen Mund. In einer Welle breitet sich eine Gänsehaut auf meinem Rücken und meinen Armen aus, bis Sven seine warmen, weichen Lippen an meinen Hals legt.

Ich sehe ihn von unten an.
„Ich habe gedacht, dass du nervös bist“, sagt Sven.
Ich schüttele den Kopf.
„Irgendwie fühlt es sich richtig an, irgendwie...“
Sven lächelt. Dann, bevor ich es verhindern kann, pflanzt er einen schnellen Kuss auf meine Lippen. Er zieht seinen Kopf gerade langsam genug zurück, dass wir uns wissend in die Augen starren können. Ich weiß genau, was mit uns diese Nacht passieren wird, aber jetzt tangiert es mich nicht mehr. In mir hat sich ein Schalter umgelegt. Jetzt fühlt es sich richtig und gut an. Mit einem jungen Mann? Wie kommt das?

Wir küssen uns. Unsere Lippen berühren sich den Bruchteil einer Sekunde, bevor sie sich trennen und dann erneut sich wieder vereinigen. Svens linke Hand streichelt über meinen Oberkörper, langsam und zart. Seine Rechte krault sanft in meinem Haar. Das hat noch nie jemand mit mir getan. Ein Schauer läuft durch meinen Körper.

Dann plötzlich hebt er mich von ihm, steht auf und läuft in Richtung Tür zu seinem Schlafzimmer. Dort stoppt er und blickt zurück in meine Richtung.
„Wohin gehst du?“ frage ich, ein wenig aus meinem zärtlichen Traum gerissen.
Sven zieht sich sein T-Shirt über den Kopf und enthüllt eine fein gemeißelte Brust. Er winkt mich mit dem Zeigefinger herbei und lädt mich so ein, ihm zu folgen, während er die Tür öffnet und sein Shirt auf den Boden des Schlafzimmers wirft.
„Ohne dich gehe ich nirgendwo hin“, beantwortet er meine Frage und geht durch die Tür.
Ich denke einen Augenblick nach. Dann zucke ich die Achseln und schalte den Fernseher aus. Dann folge ich Sven in sein Schlafzimmer.

Da liegt er auf den Bauch in seinem Bett. Er ist nackt. Sein Kopf ruht auf seinen Armen, die verschränkt quer über dem Kissen liegen. Sven hat seinen Kopf zu mir gewendet und sieht mich verführerisch an.

Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich hatte Jungs schon unter der Dusche nach dem Sport nackt gesehen , aber so nah, so einladend und so erregend schön habe ich noch nie den nackten Körper eines jungen Manns betrachtet. Meine Augen folgen den sinnlichen Rundungen, alles scheint am rechten Platz. Ich starre bewegungslos seine Hinterbacken und seine Hüften an. Schon der Anblick seiner von Kopf bis Fuß nackten Seite scheint fast meine Vorstellungskraft zu sprengen.
„Komm‘ her“, flüstert Sven ermutigend. „Ich beiße nicht. Oder nur, wenn du mich darum bittest.“

Mit etwas zittrigen Knien trete ich an die Seite des Betts. Sven rollt sich auf den Rücken und entblößt die Vorderseite seines Körpers. Sein Schwanz ist noch nicht hart, aber er liegt schon leicht aufgerichtet an meinem Bauch.
„Kommst du zu mir, Rolf?“

Wie automatisch beginne ich fickrig mein Hemd aufzuknöpfen, dann meine Jeans und meine Schuhe. Die Socken folgen, und ich will gerade meine Hand unter den Gummibund meines Minislips schieben. Jetzt kann Sven nicht mehr abwarten und greift durch den dünnen Stoff nach meinem Schwanz.
„Das reicht“, flüstert er mir zu, und zieht mich einladend vorsichtig nach unten zu ihm.

Ich krieche zu ihm ins Bett, lege mich neben ihn auf die Seite und stütze mich auf den Ellbogen. Sven drückt meinen Schwanz durch den Stoff der Boxershorts. Ich folge einem plötzlichen Impuls, dasselbe mit ihm zu machen. Deshalb strecke ich meine Hand aus, greife nach seinem dicken, noch halb schlaffen Glied und seinen Eiern. Er ist wunderbar, seine Männlichkeit in der Hand zu fühlen. Ich massiere und drücke sie, und in kaum einer Minute habe ich geschafft, dass sein Penis aufgerichtet und hart ist. Verdammt! Ich habe die Erektion eines jungen Mannes in der Hand und es fühlt sich gut an. Das ist nicht normal, aber Scheiß der Hund drauf!

Svens Hand gleitet an meiner Seite nach oben bis zu meiner Schulter, wo er mit einem beharrlich geschickten Druck meinen Rücken flach aufs Bett bringt. Er ist stark und kraftvoll, ohne jedoch allzu dominierend zu sein. Ich vertraue ihm jetzt und bin entspannt. Sven presst seine Lippen gegen meine. Seine Zunge schlüpft in meinen Mund. Dadurch aus der Fassung gebracht, versuche ich seiner Führung zu folgen und bemühe mich mit seiner Zunge an meiner in der gleichen Art zu spielen, wie er es mir vormacht. ‚Du tauschst eklige Zungenküsse mit einem Mann aus’, meldet sich meine Kleinstadterziehung. Aber wer hört noch mit achtzehn auf seine Eltern?

Sven unterbricht den Kuss, rollt sich herum und zieht mich auf sich. Wir küssen uns wieder, und er versucht, mir meine Jeans mitsamt meinem Minislip von den Hüften zu ziehen, um meinen fühlbar hart gewordenen Schwanz zu entblößen. Jetzt frage ich mich, warum ich dieses knappe Teil angezogen habe. Um ihn zu reizen? Was will ich eigentlich? Jetzt hebe ich mich sogar etwas, um ihn zu unterstützen, mich nackt zu machen. Als mein letztes Kleidungsstück abgestreift wird, rollt mich Sven wieder auf den Rücken und pflanzt Küsse meinen Körper herunter. Er liebkost meine Nippel mit seiner Zunge, was elektrisierende Gefühle durch meinen Körper sendet, wie er und ich an meinem leisen Stöhnen hören können. Verdammt! Ein Mann törnt mich an. Mehr als jemals ein Mädchen vor ihm.

Nun hat er meinen Schwanz erreicht und streicht mit seiner Zunge entlang der Unterseite meines Schafts. Dann nimmt er meine Eichel zwischen seine Lippen und saugt in einem plötzlichen Impuls mein Glied in voller Länge in seinen Mund. Ich zucke zusammen und seufze überrascht auf. Ich habe noch nie etwas so Erregendes gefühlt. Äußerst gefühlvoll gleiten seine Lippen immer wieder meinen Schaft auf und ab. Seine Zunge glättet jede Vene, jede Furche und umkreist dann schlüpfrig meine Eichel. Mein Körper erbebt bei jeder warm-feuchten Berührung.

Ich bin enttäuscht, als er mein Glied aus seinem Mund entlässt und sich nach oben bewegt, um mich zu küssen. Lange Zeit bleiben wir so mit den Lippen verbunden. Dann rollt Sven mich wieder auf den Rücken und packt meine aufragende Latte erneut. Er quetscht sie und zieht an ihr. Ich stöhne. Er sieht mir in die Augen. Ich erkenne den Wunsch in seinen, dasselbe mit ihm zu machen. Ich soll auch aktiv werden, nicht nur seine Bemühungen genießen. Jetzt wird die ‚heiße’ Nacht auch mein Wunsch, nicht nur seiner.

Deshalb beginne ich seine Brust zu küssen, seine schon spitzen Nippel, seinen Nabel und dann seinen Bauch. Der Duft aus seinen Lenden steigt mir in die Nase. Mit einem tiefen Atemzug nehme ich ihn in mich auf. Die maskulinen Pheromone dringen mir ohne kognitive Kontrolle direkt ins Hirn. Versuchsweise strecke ich meine Zunge aus und streiche über die Länge seines Schafts. Der Geschmack scheint für mich ebenso verführerisch zu sein, wie der Duft.

Das bringt mich wohl endgültig dazu, mich bei ihm revanchieren zu wollen. Ich bekomme mehr von Sven ohne zu würgen in meinen Mund, als ich vorher gedacht habe. Ich fühle mich nun fast verpflichtet, ihn zu lutschen und zu blasen. Ich will nun alles wissen. Etwas in mir nimmt mir die Entscheidung ab. Ich werde erst wieder von ihm ablassen, nachdem er sein Sperma von sich gespritzt hat. Doch zu meiner Überraschung schiebt Sven meinen Kopf zur Seite. Er presst mich auf die Matratze, spreizt meine Beine und verschlingt meinen steifen Schwanz hodentief.

Die ganze Angelegenheit, seine Entschlossenheit und seine Dominanz lädt mich gewaltig auf. Kaum eine Minute später beginnen meine Muskeln sich anzuspannen und mein Körper zuckt. Mein Atmen wird schneller und tiefer, wird am Ende zu einem lauten Stöhnen. ‚Ein junger Mann bringt dich zum Orgasmus’, ist die letzte Abwehr meines Kleinstadthirns. Vergeblich!

Ein wahrer Strom meines Samens bricht aus meinem Schwanz. Sven verschluckt sich fast daran, so fülle ich seinen Mund, bis er meinen Lebenssaft schließlich den Hals hin unter laufen lässt. Ich schreie auf, als ich meine Säfte in seinen Mund pumpe, seinen Schlund hinunter stoßend und meine Eier gegen sein Kinn klatschend. Ich halte seinen Kopf fest gegen meinen explodierenden Schwanz, grunze bei jeder neuen Welle meines heißen Samens. Wie nie zuvor fühle ich die enorme Befreiung von meinen Vorurteilen, die Freude, einen Höhepunkt mit einem Mann erreicht zu haben. Das hätte ich vorher nicht mal zu träumen gewagt. Endlich, nach einem letzten Aufbäumen, habe ich mich völlig leer gepumpt, und Sven hat alles genossen. Er hat meinen Liebessaft bis zum letzten Tropfen geschluckt.

Mit blitzenden Augen sieht er mich an. Seine Hände halten immer noch meine prallen Arschbacken im eisernen Griff. Seine Lippen saugen immer noch an meinem weiterhin steifen Glied. Sven will mehr, als ich ihm im Augenblick geben kann. Er will den Schatz nicht loslassen, der immer noch samenfeucht tief in seinem Hals steckt.

Ich sehe herunter auf seinen jetzt erregend nackten Körper und fühle überrascht, wie die Säfte tief in mir sich wieder sammeln. Sven ist schön. Seine Haut ist so sonnenbraun und fühlt sich so weich an, so bereit, von mir leidenschaftlich benutzt zu werden. Unsere Körper scheinen zu einem zu verschmelzen. Ich schiebe seinen Kopf von meinem Schwanz. Nur widerwillig gibt Sven ihn frei, während mein Sperma über seine roten, vollen Lippen läuft.

Sven streckt sich auf dem Bett aus und sieht mir immer noch in die Augen. Ich muss mich jetzt einfach auf ihn legen. Ich bringe meine Lippen an seine und lecke die Reste meines Samens. Meine Zunge dringt tief in seinen Mund und genießt das Aroma meines Lebenssaftes gemischt mit Svens männlicher Salzig-Süße.

Nun fühle ich die Härte seines Schwanzes an meinem Bauch. Langsam arbeiten sich meine Lippen seine Brust hinab und saugen an den harten, spitz aufragenden Nippeln. Ich quetsche jeden zwischen Daumen und Zeigefinger, um ihn zugänglicher für meinen Mund zu machen. Sven wimmert und keucht. Ich lecke meinen Weg weiter nach unten, nehme endlich seine Erektion in meinen Mund. Gierig verschlinge sie in voller Länge, bis sich mein Gesicht in seine weichen Schamhaare vergräbt.

Was passiert mit mir? Diese Frage stellt sich mir nicht mehr. Es ist so, und so ist es gut. Sven ist mein, und hergeben will ich ihn nicht mehr. Unser Körper verschlingen sich ineinander. Ich gebe mich meiner Sexualität vorbehaltlos hin und verlange unbändig danach, Svens Lebenssäfte zu schmecken.

Ich muss nicht lange warten. Sein Körper biegt sich gegen mich. Sein Stöhnen wird zu einem Ringen nach Luft. Sein Schwanz nimmt an Größe und Härte zu, füllt, streckt meinen Mund und dringt meinen Schlund. Ich muss würgen. Dann beginnen die Säfte seiner Liebe zu mir in mich zu fließen, fast unaufhörlich, so dass ich nicht alles schlucken kann und mir etwas aus dem Mundwinkel heraus läuft. Sein Samen füllt mich. Ich bin außer mir, schwebe mit Svens Lebenskraft in mir.

Wir liegen ausgepumpt für längere Zeit ruhig da. Mein Gesicht ist bedeckt mit Svens Samen. Der rollt sich zu mir herum, um mich anzusehen, und unsere Lippen treffen sich erneut. Seine Zunge erforscht die Tiefen meines Mundes. Sein Sperma ist nun auf beiden Gesichtern. Das spielt keine Rolle mehr. Wir schmiegen uns an den erhitzen Körper des Partners, angefüllt mit der Essenz aus den Hoden des anderen.

Ich muss eingenickt sein, denn ich erwache mit dem Gefühl von Svens Lippen an meinem Schwanz und seiner Zunge an meinen Eiern. Von dort wandert sie tief zwischen meine gespreizten Beine und erforscht die gekräuselte Öffnung meines Hinterausgangs. Etwas zerbricht in meinem Inneren. Analsex, das ist etwas, was ich mir nie in meinem Leben vorgestellt habe. Das ist etwas, das ich tief in die schwule Schublade gesteckt hatte. Aber nun bin ich nah davor. Ich habe keine Vorbehalte mehr, sehne es sogar mit Sven herbei. Trotz meiner leichten Bedenken wegen der Schmerzen beim Eindringen, stelle ich erleichtert fest, dass ich mich Sven jetzt völlig hingeben kann.

„Willst du?“ fragt Sven.
Ich nicke. Er nimmt jetzt eine kleine Tube mit Gleitcreme aus dem Nachtschrank neben dem Bett und legt sie bereit. Dann schmiegt er sich wieder von hinten mich. Ich fühle, wie seine Hände meine Hinterbacken teilen. Dann beugt er sich herunter und betrachtet meine rosige, noch jungfräuliche Öffnung.
„Weißt du, dass du da schön bist, Rolf. Deine Rosette macht mich echt weich in den Knien. Und wie du schmeckst und duftest…“

Svens Nase verschwindet in meinen Achselhöhlen, dann zwischen meinen Arschbacken. Er genießt meinen jungmännlichen Duft. Dann fühle ich, wie sich seine Zunge in mein Loch bohrt. Das magische Gefühl lässt mich aufstöhnen. Meine Nerven sind elektrisiert. Welle um Welle der Lust schwappt über mir zusammen, als Svens Zunge mein Rosette sanft weitet und weich lutscht. Als seine magische Zunge ihr Werk beendet hat, fühle ich kühle Gleitcreme an meinem Loch und erkenne blitzartig, nun bin ich für ihn bereit. Bereit, von Sven genommen und entjungfert zu werden.

Svens langer, beharrlicher Mittelfinger dringt in meinen engen Schacht und erzeugt leichtes Unbehagen in mir, aber bald hat das Schmiermittel seine Aufgabe erfüllt und lässt den Finger einfach durch meinen Schließmuskel ein- und ausgleiten.

Sven zieht seinen Finger aus meinem Loch und nimmt sich einige Sekunden Zeit, die schlüpfrigen, engen Liebeslippen zu betrachten und zu betasten, die im schwachen Licht der Nachttischlampe glänzen. Ich höre plötzlich mein Herz schlagen, und mein Leben hat sich niemals so real und lebendig angefühlt wie jetzt in diesem Augenblick.

Sven zieht sich die Vorhaut zurück und reibt sich etwas von dem Schmiermittel auf seine überraschend schlanke Eichel. Ich betrachte sie und bin in diesem Augenblick froh, dass sie nicht einen so großen Durchmesser hat. Nun fühle ich sie an meinem zitternden, fickrigen Loch. Mit einem langsamen, langen und gefühlvollen Gleiten dringt Sven ein. Ich beiße die Zähne zusammen und unterdrücke einen Protestschrei, als das lange Glied tief in mich taucht, mich dehnt, und ich mich fühle, als wollte ein Speer tief in mich dringen. Es ist schlimmer, als ich kurz vorher befürchtet habe. Aber jetzt nuckelt Sven an meinen Ohrläppchen, und dieses neue Gefühl gekoppelt mit der Tatsache, diesen erregenden schönen jungen Mann lebendig bei mir und seinen Schwanz in mir zu haben, lässt mich wünschen, dass es weiter geht und noch intensiver wird.

Je mehr Sven meinen Hals küsst und leckte, meine Ohrläppchen lutscht und Zärtlichkeiten in mein Ohr flüstert, umso einfacher geht es. ich kann mich hingebend entspannen. Bald bewegt er sich sanft in meinem Inneren, gleitet langsam durch den engen Schacht, und der durchdringende Schmerz, den ich bei ersten Eindringen gefühlt habe, wird allmählich durch ein Gefühl der Enge, danach aber plötzlich durch ein erstaunlich sinnliches Gefühl ersetzt. Plötzlich verstehe ich, warum schwule Jungs sich ficken. Nicht nur, um dem Partner Lust zu bereiten, sondern um auch ihr eigenes Vergnügen zu finden.

Ich presse meinen prallen Arsch zurück gegen die eindringende Macht von Svens langem, schlüpfrigen Speer, spanne den engen Ring meines Schließmuskels noch intensiver um ihn und ergötze mich an dem Stöhnen, das tief aus Svens Hals klingt. Schlagartig wird mir klar, was ich tue. Wie eine männliche Nutte melke ich Sven mit meinen inneren Muskeln. Ich quetsche den Schwanz dieses sexy schwulen Jungen mit meinem heißen Hintern und lasse ihn stöhnen als wäre er in der Brunft.

Wir sind nun eine gut geschmierte Maschinerie und arbeiten Hand in Hand, um uns gegenseitig Lust zu bereiten. Eine Hitze ist in unsere Körper gestiegen. Sie bringt die Pheromone heraus auf unsere Haut. Sie ziehen uns wie magisch an und verwandelt uns zu a****lischen Wesen, die einander lecken und die Düfte des andern tief in unsere Lungen saugen.

Svens Hand liegt sinnlich auf meinem Bauch. Ich liebe dieses Gefühl, wie er mich stützt, während er mich fickt. Ich kann mich nun noch mehr entspannen, und es fühlt sich ungeahnt gut an, wenn der feste Schwanz tief in mich gestoßen wird. Ich hätte nie gedacht, dass ich irgendwelche Lust-Rezeptoren tief in mir habe, wohl erschaffen für das Gefühl, das Svens stahlhartes Glied beim Gleiten über sie erzeugt. Seine glatte, heiße, verschwitzte Brust legt sich an meinen Rücken, verklebt förmlich mit meiner Haut, und sein magischer Duft wirbelt direkt in mein Hirn. Das ist mein erster, aber sicher auch der beste Fick des Jahrhunderts, und ich werde nie wieder einen so guten Analverkehr erleben.

Wir schwitzen. Wir plappern. Wir zittern, und Schauder laufen über unsere Rücken, während Svens fetter, harter Schwanz mich unermüdlich fickt. Von Zeit zu Zeit zieht er ihn vollständig aus mir heraus, um dann wieder genüsslich einzudringen. Jedes Mal, wenn er zurück in die schlüpfrige Wärme gleitet, war es als ob ich einen kleinen Orgasmus hätte. Ich betaste forschend seine Eier, die sich immer näher an seinen Körper ziehen.

Svens Hand ist nun an meinem steifen Teil und beginnt langsam, den blutwarmen und mit weicher Haut bedeckten Schaft zu wichsen. Instinktiv ahne ich, dass mein Liebhaber nah an der Schwelle ist und will, dass wir zusammen spritzen. Sven scheint mir in diesem Augenblick kurz davor zu sein. Deshalb quetsche ich seinen Schwanz mit meinem Schließmuskel und lasse ihn laut aufstöhnen. Nun fliegt seine Faust geradezu meinen Schwanz auf und ab. Sie erzeugt so viel Reibung, dass sich die weiche Haut meines Schaftes spürbar erwärmt. Er hört mich keuchen und die Gefühle, die sein Schwanz in mir erzeugt, intensivieren meinen Orgasmus.
Bitte, spritz’ für mich!” bettelt Sven.

Ich fühle nun ganz deutlich meinen Orgasmus herannahen. Die Gefühle rasen aus meinen Lenden in mein Hirn, von wo sie mein Nervensystem überlasten. Svens Schwanz schwillt noch mehr an. Seine kräftigen Bein- und Gesäßmuskeln stoßen nun noch härter zu und treiben seine Zuneigung mit heftigen Bewegungen noch tiefer in mein hungriges Loch.

Der Schweiß tropft von unseren Körpers. Wir verlieren uns in Stöhnen, Plappern und Murmeln. Ein Strom der Lust trägt uns mit sich in seine Stromschnellen. Sven streichelt zärtlich meine Eier mit seiner freien Hand. Seine Berührungen sind federleicht. Sie bilden nur den kleinen Ansporn, der mich über die Schwelle bringt und mir einen Orgasmus beschert, an den ich mich lange erinnern werde. Ich röhre, als meine Muskeln sich anspannen. Mein Körper zittert, und eine gewaltige Ladung meines Spermas schießt aus meinem überhitzten Glied. Sie landet neben dem Bett auf dem Boden, gefolgt von einem weiteren mächtigen Strahl, der mich lustvoll wimmern lässt. Meine Laute, die ekstatischen Geräusche, die ich von mir gebe, üb ertragen sich auf Sven. Er kann das Unausweichliche nicht mehr bekämpfen. Sein Schwanz explodiert tief in meinem Innern, tränkt mein weich geficktes Loch mit dem besänftigenden Balsam seiner potenten Manneskraft.

Langsam beruhigen wir uns, und unser Atem wird wieder normal. Sven zieht seinen Schwanz aus meinem geweiteten und etwas wunden Loch und legt seine Arme um mich.
„Konntest du es auszuhalten?” fragt er mich nun doch etwas besorgt.
„Es war besser, als ich es mir vorgestellt habe“, antworte ich stolz lächelnd.

Svens Selbstbewusstsein ist deutlich in seinem frechen Grinsen zu erkennen, das er im Gesicht hat. Er küsst mich zärtlich. Ich gebe mich dem Kuss hin. Was ganz zärtlich begonnen hat, flackert jetzt recht schnell zu erneuter sexueller Lust auf. Mein Schwanz ist plötzlich wieder hart. Ungläubig fasst Sven ihn an. Er kann kaum glauben, dass ich mich so schnell erholt habe, und er scheint genau zu wissen, was er diesmal von mir will.

Er greift nach der Tube Gleitcreme und schmiert sich vor meinen Augen sein Loch überreichlich ein. Danach zieht er mir die Vorhaut weit zurück und verteilt eine Portion der Creme auf meine rote, noch etwas sensible Eichel. Ich stöhnt auf, als ich Svens magische Finger aufs Neue spüre. Irgendwie fühle ich immer noch die Präsenz seines Männlichkeit in meinem Darm. Seine Sahne quillt in einem kleinen Tropfen aus meinem Loch. Sven beugt sich vor mir nach vorn und zieht seine knackig runden Arschbacken auseinander. Ohne Worte lädt er mich so ein, in ihn zu dringen. Schlagartig ist mein sexuelles Interesse wieder geweckt.

„Revanche? Fickst du mich jetzt?“
Svens muskulöser Arsch sah mit dem Gleitmittel, das auf seiner Öffnung so verführerisch glänzte, verführerisch aus. Ich bin fast versucht, mir einen runterzuholen und die Öffnung nur anzuschauen, aber Sven wiederholt seine Einladung, diesmal mit mehr Dringlichkeit in der Stimme.

Natürlich will ich jetzt auch wissen, wie einen Jungen ficken sich anfühlt. Ich reibe meine sensible Eichel über Svens Rosette, presse dann ein wenig in der Mitte und dringe dann überraschend leicht ein. Ich halte den Druck aufrecht, bis ich mit voller Länge in ihn gedrungen bin, so, wie es Sven vorher mit mir gemacht hat. Jetzt küsse ich seinen Nacken und fühle die erregende Hitze, die aus seinem weichen, feuchten und samtigen Inneren über meinen Schwanz in meinen Körper geleitet wird.

Nur kurze Zeit zuvor war ich der Passive und wurde abgefüllt mit Svens Samen. Nun bin ich überrascht, wie schnell sich die Lage verändern kann. Meine Augen wandern seinen sonnengebräunten Rücken hinunter bis zu der Stelle, wo die Bräune sich vermindert und seine prallen Arschbacken sich wölben und teilte. Ich sehe und fühle, wie mein harter Schwanz in den festen, maskulinen Arsch gleitet.

Kurz nach dem ersten Eindringen fühle ich schon meine Eier. Sven ist eng und die Reibung intensiv. Das sendet Signale zu meiner Sahnefabrik. Meine Nüsse verlangen prallvoll nach Erleichterung . Ich fühle zum ersten Mal die Hitze und die sich um meinen Schwanz zusammen ziehenden Muskeln im Lustkanal eines Jungen. Ich dringe immer tiefer in ihn und höre sein Stöhnen, als ich in einen schnelleren Takt gerate.

Ich ficke schneller und schneller, nur noch darauf bedacht, mir Erleichterung zu verschaffen. Ich will unbedingt spritzen und mich dabei völlig leer pumpen. ich will Sven alles geben, was ich habe. Die schmatzenden Geräusche des heißen, schlüpfrigen Tunnels um meinen Schwanz nähren meine erregte Lust.
„Gib’s mir”, heult Sven auf. „Gib mir deine Sahne!”
Seine dicken Eier und sein halbsteifer Schwanz schwingen zwischen seinen gespreizten Schenkeln herum, als ich ihn hart und tief stoße. Meine Leidenschaft und meine Kraft scheinen unerschöpflich zu sein.
„Stoss mich. Fester…und dann spritz in mich.”
Der erfahrene Sven verengt seinen Schließmuskel, der meinen Schwanz nun eindringlich massiert. Selbst, wenn ich gewollt hätte, hätte ich es nicht mehr bremsen können. Fast endlos pumpe ich meinen Samen in meinen ersten Geliebten.
“Oh, jaaaa!” stöhne ich and Sven weiß, dass er die Schlacht gewonnen hat.

Nach einem letzten Kuss strecken wir uns nebeneinander auf dem Bett aus. Ich scheine in der Luft zu schweben, so sehr beschäftigt die Erinnerung meines ersten Ficks mit einem Jungen mein Hirn.
„Zufrieden? Glücklich?“ fragt mich Sven, als er das Lächeln auf meinem Gesicht sieht.
„Mehr als du ahnst“, antworte ich.
Sven denkt einen Moment nach.
„Ich hoffe, dass du deinen ersten Fick und mich nie vergisst.“
„Keine Chance, Sven. Du bist mein erster Kuss eines Jungen, der erste Schwanz in meinem Mund und meinem Arsch, der erste, den ich gefickt habe. Ich werde dich sicher nicht vergessen.“

Eng umschlungen schlafen wir ein, nackt und verschmiert, wie wir waren. Einer meiner letzten Gedanken vor dem euphorischen Schlaf sind, dass diese Nacht wahrscheinlich nie passiert wäre, wenn ich mich an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten hätte.
Umgehungsstraße? Geschwindigkeitsbegrenzung? Scheiß der Hund drauf!

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Calvinboy

Kommentare

Roger s.: Heißer fick, nett dargestellt. R.S.
Roman: Danke !
Hauke Folkerts: Gut, der Einstieg in die Dtory hätte an ein paar Stellen eine Spur besser sein können. Anyway, die Geschichte hat eine Rahmenhandlung und ein sehr gut gelungenes Ende. Die "Äußerlichkeiten" wie Orthografie, Interpunktion und Formatierung sind tipp-topp, nicht immer für Geschichten dieses Genre. Alles in allem war mir die Storx 5 Sterne wert.
Ingo Mann: Nachdem Rolf bei Sven ist, bleibt immer noch etwas Ungewissheit ob sie es machen oder nicht. Und wenn ja ist es nur animalischer Sex oder spielen die Gefühle auch eine Rolle. Diese Schilderung ist Dir gut gelungen. Den Einstieg in die Geschichte fand ich etwas holperig. Ich hätte es schöner gefunden, wenn Du etwas darüber geschrieben hättest, wie Deine Beziehung zu Sven in der Vergangenheit war.

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