Doppelbelegung

Hotel mit Servicemanager

Nach dem Mittagessen begleitete Sven Fabian ins Büro und setzte sich lässig auf Christians Schreibtisch. Christian hatte ja die zwei neuen Gäste begrüßt, und so hoffte Sven von ihm mehr über diese beiden Männer zu erfahren. „Und?“, fragte er.

„Was und?“, fragte Christian zurück, der genau wusste, was Sven wollte.

„Na, sind sie es oder sind sie es nicht?“, fragte Sven ungeduldig.

„Wenn Du mich fragst, sie sind es. Und die sind verdammt arrogant. Halten sich irgendwie für etwas Besseres.“

„Und was wollen die hier? Ich meine sind die beruflich hier oder eher privat?“

„Das ist wohl eher ein privater Aufenthalt.“

„Dann haben die also jede Menge Zeit“, stellte Sven erfreut fest „Aua!“.

Sven hatte von Fabian einen leichten Schlag auf den Hinterkopf erhalten. „So mein Schatz, Du gehst jetzt schön brav zurück an Deinen Arbeitsplatz, wirst Christians Rat befolgen und die Finger von den Jungs lassen und heute Abend wirst Du genauso brav auf mich warten.“

„Ich glaube da wird einer eifersüchtig.“ Christian zwinkerte Sven zu.

Sven sagte nichts, streckte Fabian aber, als Zeichen seines Missfallens, die Zunge aus und ging.

„Ach ja, schwul müsste man sein.“, seufzte Christian.

„Warum?“, fragte Fabian verwundert.

„Na, so wie ich das mit bekomme, habt ihr keine Probleme, wenn ihr mal ein bisschen Abwechslung haben wollt. Ich sollte mal in Gegenwart meiner Frau so viel Interesse für eine andere Frau zeigen, da wäre aber der Teufel los.“

***
Ein paar Stunden später.

„Sag mal, irgendwie wirkst du die letzte halbe Stunde etwas angespannt. Es vergehen ja keine 5 Minuten wo Du nicht auf die Uhr schaust. Man könnte fast meinen, du hast noch ein Date.“ Fabian schaute belustigt zu Christian hinüber.

„So ungefähr“, lächelte Christian schelmenhaft zurück.

„Komm erzähl.“

Das Grinsen auf Christians Gesicht würde noch breiter. „Ich weiß nicht, ob Du das junge Pärchen auf Zimmer 308 wahrgenommen hast? Beide, so Anfang 20. Der Sex zwischen den beiden ist wohl ein bisschen langweilig geworden. Da der Göttergatte heute nachmittag alte Freunde besucht, will sich die Frau Gemahlin etwas vergnügen.“

„Lass mich raten“, unterbrach Fabian. „Du hast keine Mühe gescheut und wirst selber etwas Schwung in das triste Liebesleben bringen.“

„So ist es.“ Christians Augen leuchteten vor Begeisterung.

„Wenn Du mir jetzt sagst, dass ihr Euch um 16 : 00 auf Zimmer 308 treffen wollt, haben wir ein Problem?“

„Warum?“ Christians Lächeln war einem verwunderten Gesichtsausdruck gewichen.

„Weil, besagter Göttergatte heute Morgen bei mir war und mir genau das Gleiche erzählt hat. Sex langweilig, Frau heute Nachmittag nicht da, gute Gelegenheit für ein kleines Abenteuer.“

„Und Du hast um 16 : 00 für ihn ein bisschen Abwechslung auf Zimmer 308 arrangiert.“

„Genauso ist es. Marcel wird den Service übernehmen.“

„Mist“, stellte Christian fest. „Für die Zukunft müssen wir uns überlegen, wie wir so etwas verhindern. Was machen wir denn jetzt?“

Fabian zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Wir könnten vorsichtshalber schon mal die Notfallambulanz anrufen.“ Fabian versuchte der Sache eine gewisse heitere Note zu verleihen.

Beide schauten auf Ihren Bildschirm und überlegten, wie sie am besten diese Angelegenheit aus der Welt schaffen sollten. „Vielleicht haben die kalte Füße bekommen und jeder hat, wie geplant seine Freunde besucht. Wäre ja nicht das erste Mal, dass jemand Angst vor der eigenen Courage bekommt.“ Christian rief das Programm Zimmercheck auf. Da der Strom auf den Zimmern mit einer Checkkarte eingeschaltet wird, kann mit dem Programm Zimmercheck festgestellt werden, ob der Stromkreislauf gerade aktiviert ist. War der Stromkreislauf aktiviert musste sich jemand im Zimmer befinden.

„Und?“, fragte Fabian.

„Auf Zimmer 308 ist der Strom eingeschaltet.“, stellte Christian fest. Ist jetzt nur die Frage ob sich beide oder nur er oder nur sie im Zimmer aufhalten?“

„Ich ruf einfach mal an., beschloss Fabian, griff zum Hörer und wählte 308. Schon nach dem zweiten Rufzeichen meldete sich eine männliche Stimme. „Fabian Weissregen hier, Ihr Servicemanager. Wir haben hier ein kleines Terminproblem. Könnten Sie vielleicht für einen kurzen Moment herunterkommen? ... Ah ja. ... Verstehe ... Selbstverständlich.“ Fabian legte den Hörer auf.

„Er kann im Moment nicht herunterkommen, da er nicht angezogen ist“, erklärte Fabian. „Wenn es was zu klären gibt, sollen wir hochkommen.“ Fabian machte eine kleine Pause. „Ich glaube der hat sich ordentlich einen hinter die Binde gegossen. Gehen wir zusammen hoch?“

Christian nickte. Zusammen machten sie sich auf den Weg ins Zimmer 308. Aus dem Fahrstuhl stiegen gerade einige Kinder aus. „Unsere jungen Fotomodel haben auch schon Feierabend“, grinste Christian. „Was machen die eigentlich für Fotos?“

Fabian zuckte mit den Schultern. „Das habe ich mich auch schon gefragt.

Gespannt was Ihnen auf Zimmer 308 erwarten würde, fuhren sie in den 3. Stock, gingen den mit geschmackvollen Bildern dekorierten Flur entlang und klingelten. Mental hatten sie sich auf wild schimpfende Gäste eingestellt, die sich über die „Doppelbelegung“ beschweren würden. Doch es sollte anders kommen.

Die Tür wurde von dem Mann geöffnet. Er war nur mit einem Bademantel bekleidet. Ohne große Umstände bat er beiden herein. Auf dem Doppelbett lag seine Frau, splitterfasernackt. Die Frau war Anfang 20, blond, hatte eine zierliche Figur und einen kleinen festen Busen. Eine Frau die man durchaus attraktive nennen konnte. Ihr Mann war etwas jünger, ein bulliger Typ mit kräftig ausgeprägten Muskeln.

Die Alkoholfahne, der etwas unsichere Gang und die deutlich verlangsamte Art zu sprechen ließen darauf schließen, dass er schon einige alkoholische Getränke zu sich genommen hatte. Auch seine Frau schien nicht mehr ganz nüchtern zu sein.

Die ganze Situation hatte etwas Groteskes an sich. Fabian wusste nicht so recht, was er tun oder sagen sollte und schaute zu seinem Kollegen hinüber. Christian deute mit einer Geste an, dass sie das Zimmer am besten wieder verlassen sollten.

Gerade als Fabian sich umdrehen wollte, sprang die Frau von ihrem Bett auf, lief auf Fabian zu, packte ihn an der Krawatte und lallte: „Auf disch mein Schmuckel bin isch schon seit langen scharf.“Sie zog Fabian in Richtung Bett und ließ sich rückwärts fallen. Immer noch hatte sie Fabians Krawatte in der Hand. Bestimmt, so als würde sie keinen Widerspruch dulden, zog sie Fabians Kopf zwischen ihre Beine. „Duu wierst miehr jetzt geil die Muhschi leken.“

Fabian spürte wie die Schamhaare seine Nase kitzelten. Er hatte auf vielen Seminaren gelernt, sich in den unterschiedlichsten Situationen zu behaupten. So eine Situation hatten sie allerdings nicht geübt. Da er keine körperliche Gewalt anwenden wollte, fühlte er sich ziemlich wehrlos.

Gott sei Dank kam Christian ihm zur Hilfe. „Mein Schatz ich lecke Dich viel besser als dieser Jungspund.“

„Wiehlich“, lallte die Frau und gab Fabian frei.

Dankbar über die Befreiung wollte Fabian gleich das Zimmer verlassen. Die Rechnung hatte er aber ohne den Mann gemacht, der sich neben seiner Frau aufs Bett gelegt hatte und nach Christians Krawatte griff. „Dann können wir ja etwas Spaß zusammen haben.“ Er zog Christian ganz nah an sein Gesicht heran und nötigte ihn einen Kuss auf.

Das war für Fabian schon etwas angenehmer als der Überfall seiner Frau. Küssen war aber, was nicht mit jedem Mann ging. Von daher war er froh, als ihn die kräftigen Arme mit den Worten „blas ihn steif“, nach unten drückten. So als ob der Mann befürchtete Fabian könnte entfliehen, umklammerte er Fabian mit beiden Beinen. So in die Schere genommen hatte er keine Möglichkeit zu entkommen.

Fabian hasste es halbsteife Schwänze lutschen zu müssen. Er wunderte sich über die Geschicklichkeit dieses Muskelpakets und machte sich daran, da ihn nichts anders übrig blieb, dem Muskelpaket den Schwanz steif zu blasen.

„Weissregen! An Deinen Arsch wollte ich immer schon mal ran. Mal gucken ob Du Dich beim gefickt werden wirklich so blöd anstellst, wie Sven immer behauptet.“

Diese Stimme gehörte nicht dem Muskelpaket, sondern war die Stimme von Marcel, der eigentlich mit der Serviceleistung beauftragt war. Das Muskelpaket hatte wohl vergessen die Tür zu schließen und Marcel hatte, nachdem er das Zimmer betreten hatte, keinen Moment gezögert und Fabian sofort die Hose heruntergezogen. Jetzt stand er hinter Fabian und schlug mit seinen steifen Schwanz auf dessen nackten Arsch.

Fabian wusste genau, dass ihn Marcel gleich ziemlich unsanft seinen steifen Prügel reinstecken würde. Er hoffte nur, dass er wenigstens Gleitmittel benutze. So gut wie es ging, versuchte er sich zu entspannen. Fabian schrie auf. Der Schmerz war stärker als erwartet. Beide Hände krallten sich im Bettlacken fest. Dass er dem Muskelpaket den Schwanz steif blasen sollte, hatte er vergessen. Das blieb nicht ohne Konsequenzen. Fabian wurde an der Krawatte hochgezogen und bekam zwei Ohrfeigen. „Du kleine Serviceschlampe sollst mir den Schwanz steif blasen.“, empörte sich das Muskelpaket.

Hinter sich hörte er ein hämisches Lachen. „Herzlichen Glückwunsch Weissregen. Du stehst mit Abstand auf Platz Eins der ungeilsten Ärsche, die ich bislang gefickt habe. Wie ich sehe, bist Du zum Blasen auch zu blöd. Möchte bloß wissen, was der kleine Sven so toll an Dir findet?“

Von Marcel bekam er einen kräftigen Schlag auf den Arsch und von dem Muskelpaket noch zwei kräftige Ohrfeigen. „Blas ihn endlich steif.“ Mit einem kräftigen Rück drückte ihn das Muskelpaket wieder nach unten. Der Rück war so kräftig, das er sich auf Marcel übertrug, der zu Boden fiel. Diese Gelegenheit benutzte Fabian, zog seine Hose hoch und verließ so schnell wie er konnte das Zimmer.

Fabian war froh, dass kein anderer Gast auf dem Flur anwesend war. Ohne unnötige Eile richtete er erst einmal seine Kleider. „Der Penner hat mich gefickt“, ging es Fabian immer und immer wieder durch den Kopf.

Nach diesen Schreck müsste Fabian erst einmal etwas trinken. Er freute sich, dass er Fynn hinter dem Tresen stand.

Fynn und Fabian waren vor 4 Jahren gemeinsam im Feelgood angefangen. Für Fabian war es seine erste Stelle nach der Lehre und Fynn fing als Auszubildender im Feelgood an. Für Fabian war Fynn der schönste Mann im ganzen Feelgood. Obwohl Fynn ein Hetero war, hatte sich in den Jahren eine innige Freundschaft zwischen den beiden entwickelt.

Um diese Uhrzeit war in der Bar noch wenig Betrieb und so war die Aussicht auf einen kleinen Plausch mit Fynn nicht schlecht. Fynn musste herzhaft lachen als Fabian die leere Bar betrat. „Man Fabs, hast Du mal in den Spiegel geschaut? Haare verwuschelt, Krawatte verrutscht, total rote Wangen. Man könnte fast meinen, du seist vergewaltigt worden.“

Den letzten Satz hatte Fynn mit gedämpfter Lautstärke gesprochen. Fabian schloss daraus, dass sich im hinteren Teil, der vom Eingang nicht einsehbar war, Gäste befanden.

„Du weißt gar nicht wie recht Du hast“, antwortete Fabian, der froh war, jemanden gefunden zu haben, dem er sich anvertrauen konnte.

„Das ist jetzt nicht Dein Ernst oder? Auf alle Fälle bekommst Du erst mal einen Drink auf Kosten des Hauses.“ Fynn stellte Fabian ein Glas hin, welches er mit einer brauen Flüssigkeit füllte. „Da Du ja schon Feierabend haben dürftest, darf es ja etwas Hochprozentiges sein. Das ist der beste Whisky, den wir im Feelgood haben. Ich kann Dir die Unsitte nicht abgewöhnen einen guten Whisky mit Eis zu trinken. Dieser Whisky ist allerdings so gut, dass ich mich weigere ihn Dir mit Eis zu servieren. Wenn Du ihn mit Eis trinken möchtest, musst Du deinen schwulen Arsch schon mal hierher bewegen und Dir das Eis selber holen.“

In diesem Moment verließen zwei Männer die sich im hinteren Bereich aufgehalten hatten, die Bar. „Schönen Abend noch“, verabschiedete Fynn die beiden Gäste freundlich.

„Die kleine Schwuchtel könnte sich auch mal was Neues einfallen lassen“, sagte der Mann zu seinem Begleiter. Obwohl er seinen Begleiter angesprochen hatte, war der Satz für Fynn bestimmt, in der Absicht ihn zu kränken. Die zwei Männer waren die zwei Sahneschnitten, auf die Sven so abfuhr.

„Wie sind die den drauf?“, fragte Fabian.

Fynn grinste. „Der hat versucht mich anzubaggern.“

„Und Du hast ich abblitzen lassen.“

„Ziemlich deutlich.“

„Ja, du kleine Schwuchtel, dann musst Du Dich jetzt nicht wundern, dass die Gäste schlecht auf Dich zu sprechen sind.“ Beide grinsten.

„Ach übrigens. Sven fährt total auf die beiden Typen ab. Wie ich Sven kenne, lässt der keine Gelegenheit ungenutzt, es mit den beiden zu treiben. Ich hab Sven schon geraten, er soll besser die Finger von den beiden lassen.“

„Ja, ich weiß“, antwortete Fabian. „Sven war bei uns im Büro als sie gerade eincheckten und hat Christian ein Loch in den Bauch gefragt. Christian findet übrigens auch, dass das zwei ziemlich arrogante Arschlöcher sind.“

„Arschlöcher?“, Fynn zog die Augenbrauen hoch. „Arschlöcher ist für die beiden wohl eher als Kompliment zu verstehen.“ Fynn hob sein Wasserglas hoch und prostete Fabian zu. „Im Moment sind keine weiteren Gäste anwesend. Jetzt erzähl mal, warum Du so zerzaust bist.“

Fabian erzählte die Geschichte in aller Ausführlichkeit und Fynn konnte sich, obwohl die Geschichte einen ernsten Hintergrund hatte ein Schmunzeln nicht verkneifen. Fabian hatte die Geschichte abgeschlossen und nahm ein Schluck aus seinem Glas. „Sag mal, erzählt Sven wirklich so einen Scheiß über mich?“

„Du meinst, dass Du im Bett so schlecht bist?“

Fabian nickte.

„Sven ist ja gern und oft hier und er erzählt viel über Dich. Fabs hat dies gemacht, Fabs will das tun, Fabs hier und Fabs da. Ich weiß was Du zum Frühstück gegessen hast, wie viel Tassen Kaffee du getrunken hast, ob Du Dein Hemd wechseln musstest weil Du Dich mal wieder bekleckert hast und so weiter. Nur über eins redet er nicht, was bei Euch im Bett abläuft. Ich weiß noch nicht mal, ob Du der wilde Hengst oder die willige Stute bist., wenn ihr so eine festgelegte Rollenverteilung überhaupt habt. So gerne Sven mit seinen sexuellen Erfolgen rumprallt, verliert er über euer Liebesleben kein Sterbenswörtchen. Und wen er schon mit mir nicht darüber redet, wird er mit anderen erst recht nicht darüber sprechen.“

„Und warum erzählt Marcel den so ein Scheiß“, wunderte sich Fabian.

„Marcel ist ein Großmaul. In der Küche ist er nicht sehr beliebt. Es gibt keinen, mit dem er nicht schon mal einen richtigen Streit gehabt hat. Er liebt es, ganz einfach Unfrieden zu stiften. Mal davon abgesehen würde es ihm gefallen, wenn Sven und Du euch trennen würdet.“

Fabian schaute Fynn ungläubig an. „Du meinst?“

„Ja das meine ich. Der Macho ist scharf auf unseren Sven. Marcel weiß genau, solange Du mit Sven zusammen bist, solange hat er nicht die geringste Chance. Also wird es alles tun um Zwietracht zwischen Euch zu säen.“

„Was Du alles weist.“, sagte Fabian anerkennend.

„Weißt Du, das ist das Geile an den Job hier an der Bar. Du kommst mit vielen Leuten in Kontakt, bekommst viel mit und bist immer bestens informiert. Apropos gut informiert. Einige Gäste haben sich über den Kindergarten, naja ich will nicht sagen beschwert, aber über das laute Kommen und Gehen unserer jungen Fotomodels gewundert.“

„Komm hör auf.“, beschwichtige Fabian. „Die laufen doch nicht den ganzen Tag hier im Hotel hin und her. Und wenn die beim Verlassen des Hotels mal etwas lauter sind, als Erwachsene, sollte das ja kein Problem sein. Im Moment sehe ich keinen Grund da zu intervenieren.“

„Ich sag’s ja nur, was ich so gehört habe. Sag mal, was machen die eigentlich für Fotos.“, wollte Fynn wissen.

Fabian war diese Frage in letzter Zeit unendliche Male gestellt worden. Seine Antwort war immer die gleiche. „Keine Ahnung. Hat uns auch nicht zu interessieren.“

Es entstand eine kurze Pause, dann sagte Fynn: „Finde ich gut, dass Du die Kinder so verteidigst. Dann haben Sabine und ich doch die richtige Entscheidung getroffen.“

Fynn grinste über das ganze Gesicht und Fabian hatte keine Ahnung, worüber der junge Barkeeper sprach. Er genoss Fabians verwunderten Gesichtsausdruck. Lange ließ er seinen Kollegen aber nicht schmoren und fügte erklärend hinzu: Du sollst Pate von unserem Kind werden.“

„Nein, ich glaub es nicht!“ Fabian war aufgesprungen. „Wie lange weißt Du es schon?“

Fynn schaute auf die Uhr „Seit 3 Tagen, 4 Stunden, 5 Minuten und 6 Sekunden.

Fabian war hinter den Tresen gekommen, umarmte Fynn und gab ihn in seiner überschwänglichen Freude einen Kuss auf die Wange.

„Na, da stören wir die beiden Schwuchteln wohl. Oder können wir trotzdem ein Bier bekommen?“ Die beiden Gäste die gerade die Bar verlassen hatten, waren zurückgekommen und setzen sich an einem kleinen Tisch.

„Selbstverständlich, ein großes oder ein kleines Bier?“, fragte Fynn mit professioneller Höflichkeit.

„In erster Linie ein kaltes Bier, wenn das bei so einem warmen Barkeeper überhaupt möglich ist.“

„Ich schmeiß die raus“, flüsterte Fabian Fynn zu.

„Lass gut sein, da stehe ich drüber.“ Fynn war die Gelassenheit in Person.

Als Fabian ging, sagte er: „Übrigens kein Wort zu Sven über das, was mir heute passiert ist. Ich habe keine Lust mir 14 Tage lang seine dummen Sprüche anzuhören.“

„Von mir erfährt er kein Wort.“ Und Fabian wusste, dass er Fynn vertrauen konnte.

**********************************************

Zu Hause wurde Fabian von Sven überschwänglich begrüßt: „Du rätst nie was für eine Neuigkeit ich habe.“

„Doch. Fynn wird Papa.“

„Das weißt Du schon?“ Sven war enttäuscht. „Dann weist Du aber nicht, wer Pate werden soll?“

„Doch, weiß ich auch.“

„Wer denn?“

„Ich“

„Und wer noch?“

„Du etwas?“

Sven nickte stolz. „Fynn meinte, er hätte gerne das seine Lieblingskollegen die Paten von seinen Sohn werden.“

„Sohn?“, fragte Fabian verwundert. „Davon hat Fynn nichts gesagt, dass es ein Junge wird.“

„Mir auch nicht“, sagte Sven.

„Und woher weißt Du, dass es ein Junge wird?“

„Das ist ja wohl klar, wenn wir beide Pate sind, dann muss es doch ein Junge werden.“

Dieser Logik hatte Fabian nichts entgegen zusetzen.

Der Rest des Abends verlief leider nicht ganz so harmonisch. Sven hatte große Lust auf Sex. Nach dem unglückseligen Zwischenfall in Zimmer 308 hatte Fabian heute überhaupt keine Lust auf Sex und wies alle Annäherungen seines Freundes sanft zurück.

Im Bett machte Sven einen letzten Versuch. „Du Fabs, bist Du Dir wirklich sicher, dass Dein Arsch heute keinen Besuch haben möchte?“

Fabian umarmte Sven und gab ihn einen zärtlichen Kuss. „Sveni, ich hatte heute einen verdammt harten Tag und habe total keine Lust. Morgen bumse ich Dich. Versprochen.“

„Ich will aber nicht gebumst werden. Ich will Dich ficken. Du brauchst auch nichts zu machen. Du legst Dich einfach auf deinen Rücken, legst die Beine über meine Schultern und genießt es, mich ganz tief in Dir zu spüren.“

„Sven, bitte. Ich mag nicht.“

„Na, gut.“ Sven war enttäuscht, kuschelte sich aber ganz eng an seinen Fabs.

Das war der zweite Arbeitstag des Servicemanagers Fabian Weissregen.

Fortsetzung folgt

Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare

Mehr von
Ingo Mann

Kommentare

Waldi: Geil solche Möglichkeiten zu haben und nutzen zu können. Würde gerne den Assistenten machen und nach Möglichkeit meinen Arsch hinhalten. Schreib bitte schnell weiter.

Derzeit können wir keine neuen Kommentare aufnehmen. Wir arbeiten daran, diese Funktion in Kürze wieder zur Verfügung stellen zu können.

Leser mochten auch...

Fickopfer - Teil 2

Nach einer kurzen Nacht wache ich im Sexkeller auf und werde zur Einführung nochmal von den beiden Entführern durchgenommen, in einer neuen Position festgebunden und erneut von mehreren Männern ordentlich durchgefickt - auch mein Mund soll sich an Schwänze gewöhnen.

Justin Bieber zu Besuch

Fabian hat heute seinen ersten Arbeitstag als Servicemanager in der Feelgood-Hotelkette und kümmert sich gleich persönlich um die Bedürfnisse eines älteren Herren und dessen jugendlichen Begleiter.

Freistunden

Abenteuer Schultoilette Was anfänglich als Beobachtungsposten geplant war, läuft irgendwie aus dem Ruder...

Gut eingeritten - Teil 1

Sven wohnt in einem kleinen Dorf, doch als er Nils kennen lernt kann er von diesem die Finger nicht mehr lassen. Während der Zeit, in der seine Eltern nicht zu Hause sind ficken die beiden sich mit ihren großen Schwänzen durch.