Justin Bieber zu Besuch

Hotel mit Servicemanager

Kapitel 2:
Justin Bieber zu Besuch

Sechs Monate später.

„Mein Gott Fabs! Du bist ja das reinste Nervenbündel. Lass mal, ich mach das schon.“ Sven stand auf holte einen Wischlappen und wischte den Kaffee auf, den Sven unglücklicherweise verschüttet hatte. „Pass auf das nichts auf deine Hose tropft.“ Geschickt wischte Sven den Tisch ab und goss Fabian erneut Kaffee ein.

„Ich glaube ich sterbe vor Aufregung“, jammerte Fabian.

„Aber zuerst wird anständig gefrühstückt. Mit vollen Magen stirbt es sich leichter. Wir gehen heute zu Fuß ins Hotel. Die frische Luft und die Bewegung werden Dir guttun.“ Sven strich Fabian zärtlich durch das Haar und gab ihm einen Kuss. „Es besteht gar kein Grund aufgeregt zu sein.“

Fabian war aufgestanden und nahm seinen Freund in den Arm. „Ach Sven, wenn Du nicht wärst, hätte ich das alles nicht geschafft. Danke dafür.“

„Das ist doch das mindeste was ich tun kann. Du bist ja auch immer für mich da und hast mir so manches Mal aus der Patsche geholfen. Besonders als mein Alter mich rausgeschmissen hat.“

Sven hatte sich kurz nachdem er seinen Ausbildungsplatz im Feelgood angetreten hatte, zu Hause als Schwuler geoutet. Sein Vater war daraufhin so ausgeflippt, dass er ihn verboten hatte, sein Haus wieder zu betreten. Wie ein Häufchen Elend hatte Sven im Hotel gesessen und nicht gewusst, wo er hin sollte. „Du kannst erst mal bei mir bleiben, bis Du was Neues gefunden hast.“, hatte Fabian ihm angeboten. Das war vor einem ¾ Jahr gewesen und Sven hatte mittlerweile ein neues zu Hause gefunden. Fabians Wohnung war auch zu seiner Wohnung geworden. Aus der anfänglichen Sympathie war leidenschaftliche Liebe geworden.

Nun stand er hier und half seinen Freund die Aufregung zu gut wie er konnte zu nehmen. Fabian hatte heute seinen ersten Arbeitstag als Servicemanager. In den letzten 6 Monate hatte Fabian ständig irgendwelche Seminare besucht, die vor- und nachbereitet werden müssten. Sven hatte ihn vorbildlich den Rücken freigehalten und unterstützt wo er nur konnte. Acht neue Kollegen waren zu Servicemanagern geschult worden. 3 arbeiten ständig als Servicemanager. Die restlichen 5 waren Springer, die bei Krankheit oder Urlaub einsprangen. Fabian war zum Chef des Service-Management-Teams ernannt worden. Das hatte anfänglich zu etwas Unfrieden geführt, da Fabian der Jüngste im Team war. Da Fabian sich aber besonders engagierte, waren bald alle davon überzeugt, dass Fabian der richtige Mann am richtigen Platz war.

Sven und Fabian standen jetzt vor der Pinnwand, an der Sven fein säuberlich alle Anzeigen angepinnt hatte, die die Feelgood-Kette geschaltet hatte, um das neue Konzept des Servicemanagers gekannt zu machen. Sven las einige der Anzeigen laut vor. „Wir erfüllen Ihnen jeden Wunsch. Auch Wünsche, von denen Ihre Frau nichts wissen darf.“ Oder „Uns ist kein menschliches Bedürfnis fremd. Und wenn wir kein sagen dann meinen wir auch kein.“

Fabian musste lachen. „Irgendwie ganz schön doof, diese ganzen Werbesprüche. Bin mal gespannt, ob damit wirklich neue Kunden gewonnen werden können.“ Er schaute Sven an. „Auf alle Fälle bist Du mein ganz persönlicher Servicemanager. Meine Bedürfnisse sind Dir ja bestens bekannt.“ Er wollte Sven einen Kuss geben.

„Komm es ist schon spät. Kuscheln können wir heute Abend. Wenn wir zu Fuß gehen wollen, müssen wir jetzt losgehen.

***

Im Hotel wurde der neue Servicemanager schon von den Kollegen erwartet. Konrad Müller, der Hauptgeschäftsführer hatte zu einem kleinen Sektempfang geladen. Feierlich überreichte er den Schlüssel zum neu eingerichteten Büro, welches gegenüber der Rezeption lag.

Die Einrichtung des Büros war so etwas wir zum Steckenpferd des Hauptgeschäftsführers geworden. Jede erdenkliche technische Spielerei, die auf dem Markt war, ließ sich im Büro wiederfinden. So konnte zum Beispiel die Tür auf Knopfdruck geschlossen und die Fenster verdunkelten werden, so das von außen nicht ins Büro geschaut werden konnte.

Im Büro waren zwei Schreibtische, sodass zwei Servicemanager zur gleichen Zeit arbeiten konnten. Im hinteren Bereich befand sich, versteckt hinter Regalwänden, eine kleine Besprechungseinheit. Hier hatte man die Möglichkeit mit dem Hotelgast vertrauliche Gespräche zu führen. Die Besprechungseinheit war sehr wohnlich eingerichtet, mit vielen Grünpflanzen und einer bequemen Sitzecke. Eine kleine Bar, mit den am häufigsten gewünschten Getränken, gehörte ebenfalls zur Ausstattung. Obwohl die Besprechungseinheit kein separater Raum war, bildete sie doch eine abgeschlossene Einheit. Sehr viel Mühe hatte man sich bei der Gestaltung der akustischen Eigenschaften gegeben. Durch Anordnung von Stellwänden und schallschluckenden Elementen war es gelungen, eine Anordnung zu finden, die es erlaubte, dass so gut wie keine Geräusche aus der Besprechungseinheit in das übrige Büro gelangten konnten und umgekehrt. Diese Eigenschaft war sehr wichtig. So konnte zum Beispiel ein Servicemanager sich mit dem Gast in die Besprechungseinheit zurückziehen, während der andere Servicemanager ungestört an seinem Schreibtisch weiter arbeiten konnte. Außerhalb dieser Besprechungseinheit befand sich noch eine kleine Sitzecke, bestehend aus einem Tisch und drei Sesseln.

Stolz und zufrieden saß Fabian am Schreibtisch seines neuen Reiches. Gott sei Dank war das Lampenfieber, das er heute Morgen noch hatte, so gut wie verschwunden. Sven steckte kurz den Kopf zur Tür hinein. „Na geht’s, oder muss ich noch Händchen halten?“

Fabian kam nicht dazu zu antworten. Melanie, die heute die Rezeption leitete, stand im Büro. „Unser erster Gast ist da. Ich hab gedacht, den ersten Gast kündige ich mal persönlich an.“

Zu den Aufgaben des Servicesmanagers gehörte es den Gast gleich nach dem Einchecken in seinem Zimmer aufzusuchen, ihn mit einer kleinen Flasche Sekt herzlich willkommen zu heißen, um diskret auf das Servicenagebot hinzuweisen.

„Dann viel Glück“, sagte Sven und machte sich an seine Arbeit.

„Danke Sven. Wir sehen uns später.“ An Melanie gewandt. „Was ist das den für Typ?“

Melanie grinste. „Justin Bieber und Vater haben gerade eingecheckt.“

Die Ruhe und Gelassenheit, die Fabian gerade erlangt hatte, waren wie weggeblasen. Melanie bemerkte das und beruhigte Fabian mit einem Lächeln. „Also Justin Bieber nicht direkt, besser gesagt sein Doppelgänger. Also der Typ hat verdammt viel Ähnlichkeit mit Justin Bieber. Zimmer 216. Viel Glück.“

Melanie ging zurück an ihren Arbeitsplatz und Fabian machte sich auf den Weg ins Zimmer 216. Was Justin Bieber anbetraf, hatte Melanie durchaus Recht. Die Ähnlichkeit mit dem Popstar war verblüffend. Der ältere Herr, der den Doppelgänger von Justin Bieber begleitete, hätte allerdings eher sein Großvater sein können.

Fabian stellte sich vor und hieß die beiden im Feelgood recht herzlich willkommen. „Für das Willkommen“ gab es keinen Standardtext. Jedes Mal musste sich der Servicemanager genau überlegen, wie er dem Gast am besten ansprach. In diesen Fall beließ es Fabian beim Verlassen des Zimmers mit dem kurzen Hinweis, dass das Feelgood auch für die ausgefallensten Wünsche zur Verfügung stehen würde.

Am Nachmittag meldete sich der ältere Gast aus Zimmer 216 telefonisch bei Fabian und bat um ein persönliches Gespräch. Mit gespannter Erwartung suchte Fabian die beiden Gäste in ihrem Zimmer auf. Als er das Zimmer betrat, bemerkte er sofort, dass die Atmosphäre knisterte. Sowohl der ältere Herr als auch der Bieber-Doppelgänger saßen nur im Bademantel bekleidet im Sessel.

„Sir, womit kann ich Ihn behilflich sein?“ Fabian schaute erst den älteren Herrn dann den Doppelgänger von Justin Bieber an, der in Wirklichkeit Lorenz Schulz hieß.

„Sie sagten ja heute Morgen, dass ihr Haus auch für die ausgefallensten Wünsche zur Verfügung steht.“ Der ältere Herr machte eine kurze Pause.

„So ist es.“, bestätigte Fabian.

„Mein Wunsch ist etwas ungewöhnlich. Schauen Sie in meinen Alter kann ich gewisse Wünsche meines jugendlichen Begleiters nicht immer ganz erfüllen.“ Der ältere Herr hatte langsam und mit Bedacht gesprochen.

Fabian atmete auf. Er wusste, was der Wunsch des älteren Herrn war. „Sir, ich verstehe. Aber da brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen. Während Ihres Aufenthalts im Feelgood würden wir Ihnen auf Kosten des Hauses eine Tagesration Viagra, Cealis oder Levitra zur Verfügung stellen. Ich berate Sie da gerne.“

„Das ist sehr nett von Ihnen. Nur ich befürchte das ist nicht die Lösung meines Problems. Ich bin herzkrank und darf diese Glücklichmacher leider nicht zu mir nehmen. Ich befürchte, die Befriedigung der analen Bedürfnisse meines jugendlichen Begleiters musste jemand anderes übernehmen. Mein Vergnügen würde ausschließlich darin bestehen zuschauen zu dürfen. Besonders viel Spaß würde es mir machen, wenn mein junger Freund ausschließlich anal beglückt würde. Keine Zärtlichkeiten, kein Oralverkehr einfach nur animalischer Analverkehr. Denken Sie, dass so etwas möglich wäre?“

Die letzte Frage hatte Fabian nur noch halb wahrgenommen, den der Bademantel von Lorenz Schulz hatte sich geöffnet und einen wohlgeformten steifen Penis zum Vorschein gebracht. Mit der einen Hand fuhr Lorenz zwischen seine Beine und fing an sich zu fingern.

„Ich denke schon, das wir diesen Wunsch erfüllen können. Fabian war mit seinen Blick mehr bei dem Bieber Doppelgänger als bei den älteren Herren. Was hatte Konrad Müller noch gesagt. „Es ist nicht Aufgabe des Services-Managers jeden Wunsch selber zu erfüllen, es sei denn, er möchte es.“ Und diesen Wunsch wollte Fabian nur zu gerne selber erfüllen. Er überlegte noch wie er es am besten anstellen sollte, es dem geilen Bengel gleich hier und jetzt zu besorgen. Noch während er so überlegte, stand Lorenz Schulz auf, ging Richtung Bett wo er die Hundestellung einnahm und Fabian sein Hinterteil einladend entgegenhielt.

Wie in Trance öffnete Fabian seine Hose, holte seinen steifen Penis heraus und streifte sich ein Gummi, den er immer dabei hatte, über. „Wenn ich kurz mal demonstrieren dürfte wie ich mir das vorstelle.“ Mit diesen Worten stellte er sich hinter Lorenz und strich über dessen Arsch. Fabian stellte sofort fest, dass Lorenz eingecremt war. Sein Loch war geweitet. Wahrscheinlich hatte er kurz vorher mit einem Dildo gespielt. Ohne weitere Ankündigungen, führte er sein Glied ein und fing an den Bieber Doppelgänger hemmungslos zu ficken, was dieser mit einem genüsslichen Stöhnen quittierte. Fabian wusste nicht was die beiden Hotelgäste verband. Er wusste nur eins. Dieser Junge liebte es über alles, gefickt zu werden. Und Fabian genoss es auch, ließ sich Zeit, viel Zeit. Den älteren Herren hatte er ganz vergessen. Mal waren seinen Bewegungen schnell und heftig dann wieder langsam und zärtlich. Fabian wusste nicht, wann er das letzte Mal jemand genommen hatte der sich so leidenschaftlich analen Freuden hingab.

Das Vibrieren seines Smartphones holte Fabian in die Realität zurück. Das Smartphone musste warten. Fabian umklammerte mit beiden Händen die Hüften seines Partners und steigerte seine Bewegungen.

„Ja, fick die kleine Sau“, feuerte der ältere Herr Fabian an.

Der Bieber Doppelgänger stöhnte auf und fing an sich selber zu befriedigen. Die Klatschgeräusche und das Stöhnen wurden immer lauter und endeten mit einem heftigen Orgasmus der beiden Männer.

Immer noch leicht benommen stand Fabian mit steifen Schwanz und benutzen Kondom hinter Lorenz und war sich unschlüssig wo er mit dem Kondom hin sollte. „Ich darf mal kurz ihr Bad benutzen?“, fragte Fabian den älteren Herren.

„Aber selbstverständlich.“, antworte der ältere Herr mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck.

Im Bad machte sich Fabian erst einmal frisch und las die SMS. Ein neuer Gast war zu begrüßen. Das war nicht so eilig und so hatte Fabian genügend Zeit, sich wieder seinen beiden Gästen zu widmen. Ist es das, was Sie sich vorstellen?“ Fabian war aus dem Bad zurück und hatte auf einem der Polstermöbel Platz genommen.

„Genau so, junger Mann. Das war ganz fabelhaft.“ Die Begeisterung des älteren Herren wollte gar kein Ende nehmen.

„Und Ihnen hat es auch gefallen?“, fragte Fabian den jüngeren Gast.

Dieser grinste nur. „Hast Du das nicht gemerkt?“ Offensichtlich war er der Meinung, dass er den Typen der ihn eben gefickt hatte, ruhig duzen konnte.

Fabian war nicht unzufrieden und wandte sich den älteren Herren wieder zu. „Die kleine Demonstration war kostenlos, weiter Serviceleisten müssten wir ihn allerdings in Rechnung stellen.“

„Aber selbstverständlich. Was würde mich das Vergnügen den kosten?“

„Wir würden jede weitere Serviceleistung mit 50 Euro in Rechnung stellen.“

„Und die zahle ich direkt bei ihnen?“

Fabian lächelte freundlich. „Der Servicemitarbeiter wird Ihnen eine persönliche Serviceorder vorlegen, die Sie dann abzeichnen müssen. Die Serviceleistung begleichen Sie dann zusammen mit der Hotelrechnung. Das hat den Vorteil, dass Sie alles von der Steuer absetzen können.“

„Sie haben wirklich an alles gedacht.“

„Wir bemühen uns. Für wann darf ich die nächste Serviceleistung notieren?“

Der ältere Herr schaute zu seinem jugendlichen Begleiter hinüber, überlegte einen kurzen Augenblick und sagte dann „Morgen noch vor dem Aufstehen so zwischen 7 und 8 Uhr.“

„Ich denke das wird sich machen lassen. Haben Sie bestimmte Ansprüche an den Servicemitarbeiter. Ich meine was Alter und Aussehen betrifft?“

„Darf ich einen Wunsch äußern?“, fragte Lorenz.

„Selbstverständlich.“

„Ich möchte, dass Du wieder kommst.“

„Das wird leider nicht möglich sein, aber ich verspreche Ihnen dass der Kollege seinen Job genauso gut versteht wie ich. Eine Frage habe ich allerdings noch, Sir.“ Fabian machte eine kurze Pause. „Bitte verstehen Sie das nicht falsch, aber...“

„Keine Sorge ich werde Ihren Servicemitarbeiter nicht begrabbeln. Im Gegenzug verlange ich aber auch, dass mein jugendlicher Begleiter nur anal verwöhnt wird. Kein Küssen und kein Oralverkehr, nur hemmungsloses Ficken.“

„Das ist die Abmachung“, bestätige Fabian. An der Tür drehte er sich noch mal um und sagte: „Es war mir ein Vergnügen.“

Nachdem Fabian den neuen Gast begrüßt hatte, rief er im Restaurant an. Der Leiter des Restaurants war selber am Telefon. „Hey Herbs. Na, habt ihr den Mittagsansturm gut überstanden?“ Fabian machte noch etwas Smalltalk bevor er seine Bitte vorbrachte. „Wenn Du Sven für 5 Minuten entbehren kannst, schick ihn doch bitte mal zu mir.“

Es dauerte nicht lange, bis Sven das Büro des Servicemanagers betrat. „Sir, Sie wollten mich sprechen?“

Fabian grinste. „Diese devote Haltung steht Dir nicht schlecht. Kannst Du gerne für zu Hause beibehalten.“ Fabian gab seinem Freund einen Stubs auf die Nase und einen flüchtigen Kuss.

„Sir, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, wird es von der Geschäftsleitung nicht gerne gesehen, wenn zwischen den Mitarbeiten während der Arbeitszeit Intimitäten ausgetauscht werden.“ Sven sagte das nur, um Fabian etwas zu necken.

„Ok, dann kommen wir eben zum Geschäftlichen. Lust Justin Bieber zu ficken?“

„Du machst Witze. Hat der gerade eingecheckt?“ Sven drehte sich um und schaute in Richtung Rezeption, so als ob es dort irgendwelche Beweise für die Anwesenheit des Popstars gab.

„Nicht ganz, aber ein Gast, der ihm verdammt ähnlichsieht. "Fabian erzählte in aller Ausführlichkeit über die Wünsche seiner Gäste.

„Und ich muss mich von dem Opa nicht angrabbeln lassen?“, fragte Sven, nachdem Fabian seinen Bericht abgeschlossen hatte.

„Sven“, Fabians Ton hatte etwas Tadelndes. „Unsere Gäste sind bestenfalls ältere Herren aber keine Opas.“

„Ja, ja ich weiß.“, wehrte Sven ab. „Wenn wir beide alleine sind, kann ich mich doch mal so ausdrücken?“

„Im Hotel sind wir beide aber nie alleine und da hast Du Dich korrekt auszudrücken.“

„Mein Gott bist Du pingelig.“

Fabian ging nicht weiter drauf ein. „Du kannst ihn richtig hart drannehmen. Er mag das. Und Gleitmittel brauchst Du auch keins zu verwenden. Außerdem bekommst Du 50 Euro für diese Serviceleistung.“

„50 Euro“, rief Sven erstaunt. „Du weißt schon das wir ein Hotel der Spitzenklasse sind und keine billige Absteige am Bahnhofsstrich.“

„Woher kennst Du den die Preise auf dem Bahnhofsstrich?“

„Die kann ich ja mal für Dich herausfinden. Sag mal könnte ich nicht jetzt mal kurz rauf und die Details mit unseren Gästen besprechen.“

„Fabian schüttelte den Kopf. „Ich will keinen Ärger mit Herbert bekommen. Du gehst jetzt schön brav an Deine Arbeit. Herbert wartet bestimmt schon auf Dich. Und nach Feierabend gehst Du mit mir nach Hause.“

„Jawohl Sir, wenn es sein muss Sir.“ Sven schob beleidigt ab. „50 Euro“ murmelte er und schüttelte verständnislos den Kopf.

Das war der erste Arbeitstag des Servicemanagers Fabian Weissregen

***
Am anderen Morgen in Fabians Büro
Der junge Mann der Fabian gegenüber saß, redete frei ohne irgendwelche Hemmungen. „Wissen Sie, wir sind jetzt drei Jahre zusammen. Der Sex ist soweit ok aber nicht besonders aufregend. Ein bisschen Abwechslung könnte da nicht schaden.“ Der junge Mann nahm einen Schluck von seinem Getränk und wartete auf eine Reaktion.

Fabian hatte aufmerksam zugehört und lächelte den jungen Mann aufmunternd zu. „Und an was hatten Sie gedacht? Ein bisschen Abwechslung zu dritt oder doch lieber alleine.“

„Nein, nein nicht zu Dritt. Wissen Sie meine Frau darf davon nichts wissen.“

„Verstehe“ nickte Fabian. „Was wäre denn für Sie ein idealer Zeitpunkt?“

„Meine Frau ist morgen Nachmittag zu Besuch bei einer alten Schulfreundin. Sie kommt so gegen 20:00 Uhr ins Hotel zurück. Ich meine diese Zeit könnte man doch gut nutzen. Oder?

„Selbstverständlich. Und Sie sind sicher, dass Ihre Frau nicht früher zurückkommt?“

„Ich erwarte Sie eher später als früher.“

„Das heißt, das Treffen könnte in Ihrem Zimmer stattfinden?“

„Ohne Probleme“

„Wir können das auch in einem anderen Zimmer arrangieren. Die Kosten für das Zimmer müssten Sie allerdings übernehmen.“

„Ich denke das Geld können wir uns sparen?“

Fabian nickte zustimmend. „Ich würde dann 16:00 vorschlagen. Irgendwelche Wünsche bezüglich Ihres Besuches?“

„Männlich und aktiv.“

„Das lässt sich machen.“ Fabian erklärte noch das weitere Prozedere und verabschiedete sich von dem Gast. Ein Blick auf dem Dienstplan zeigte Fabian, dass Marcel, ein Jungkoch, morgen ab 17:00 für die Abendschicht eingeteilt war. Über Handy fragte er Marcel, ob er Lust auf ein wenig Spaß und auf 50 Euro hätte? Und Marcel hatte Lust. Anschließend informierte er noch den Gast darüber dass er um 16:00 Besuch von einem Servicemitarbeiter bekommen würde.

Fabian hatte gerade den Hörer aufgelegt, als der Doppelgänger von Justin Bieber, alias Lorenz Schulz, das Büro betrat. Gut gelaunt berichtete er, dass er eine Beschwerde hätte.

„Sven“, schoss es Fabian durch den Kopf. Sven hatte sich in seiner jugendlichen Art sicherlich daneben benommen. Fabian begrüßte den Gast mit Handschlag, bat ihn Platz zu nehmen und fragte nach dem Getränkewunsch.

„Ich hätte gerne ein Gin Tonic.“

Fabian stellte fest, dass kein Tonicwater mehr in der kleinen Bar war, entschuldigte sich und machte sich auf den Weg ins Restaurant, um dort das Fehlende zu holen. Er hoffte, dort mit Sven ein kurzes Gespräch führen zu können. Er hatte Glück, Sven war im noch leeren Restaurant alleine und damit beschäftigt die Tische einzudecken. Halbleise sagte Fabian zu Sven: “Was hast Du Penner da wieder angestellt. Dein Weckservice von heute Morgen sitzt bei mir im Büro und will sich beschweren.“

„Ich kann auch nicht dafür“, sagte Sven genau so leise, „dass mein Schwanz für ihn zu groß ist.“

„Wie zu groß? Hat er was gesagt?“

„Na, ja Du hast ja gesagt ich soll ihn ordentlich rannehmen und Gleitmittel brauche er auch keins zu benutzen.“

„Ja und?“, bohrte Fabian weiter.

„Der hat ganz schön gequiekt.“

„Also wenn ich gleich einen Anschiss bekomme, dann bist Du es, der heute Abend quiekt. Das verspreche ich Dir.“

Sven blieb unbeeindruckt, griff in seine Jackentasche und holte einen grünen Schein hervor. „Also so unzufrieden kann er gar nicht gewesen sein. Das hab ich nämlich von dem Opa, äh ich meine älteren Herren als Trinkgeld bekommen. Bisschen was anders als Deine läppischen 50 Euro“ Triumphierend steckte Sven den Schein in die Tasche zurück und ging weiter seiner Arbeit nach. Fabian machte sich mit einer Flasche Tonicwater auf den Weg ins Büro.

„Ich bedaure außerordentlich, dass Sie mit unserem Service nicht einverstanden sind“, sagte Fabian, während er das Getränk zubereitete.

„Ich bin mit dem Service sehr zufrieden. Besonders mit dem Weckservice. Der junge Mann, wie heißt er noch. Sven glaube ich, war hervorragend, zwar ein bisschen temperamentvoll, besonders beim zweiten Mal. Wenn ihm jemand den Gebrauch von Gleitmittel nahe legen könnte, wäre das optimal. Aber alles im allem darf der junge Mann gerne wieder kommen.

„Beim zweiten Mal“, fragte Fabian leicht verwirrt.

„Ja, er klopfte gestern so gegen 22:00 Uhr, stellte sich als Servicemitarbeiter vor und sagte er würde “gerne den Ablauf für Morgen besprechen.“

„Kleine, geile Sau“ dachte Fabian, dem einiges klar wurde. Sven hatte gestern Abend, unter dem Vorwand sich die Beine zu vertreten, das Haus verlassen. Dabei hatte er wohl einen kleinen Abstecher ins Hotel gemacht. „Na warte, Heute Abend bist Du fällig.“

„Ja, aber, wenn Sie mit dem Service einverstanden sind, was ist denn der Grund Ihrer Beschwerde?“

„Ihr versaut die Preise.“

„Wie bitte?“, fragte Fabian verständnislos.

„Na, ja „, sagte der Bieber Doppelgänger, „wenn ihr für diesen exzellenten Service nur 50 Euro nehmt, habe ich Schwierigkeiten zu erklären, warum ich für eine Nacht 1.000 Euro haben möchte.“

„Dann sind Sie ein Callboy?“

Lorenz lächelte. „Ich studiere Germanistik und verdiene mir etwas dazu.“

„1.000 Euro ist aber schon ein stolzer Preis.“, bemerkte Fabian.

„Dafür muss ich mir auch ein ganzes Wochenende Dildos in jeder Form und Größe in den Arsch stecken lassen.“

„Sie sind aber…“

„Willst Du nicht mal das alberne Sie ablegen. Du hast mich immerhin gefickt. Und das nicht mal so schlecht. Ja ich bin schwul, falls Du das fragen wolltest.“

Fabian lächelte freundlich. „Du bist immerhin unser Gast und hast ein Recht auf eine korrekte Anrede. Aber reden wir mal Klartext. Kann es sein, dass Du gekommen bist, um zu fragen, ob Du für uns arbeiten könntest?“

„Da merkt man doch gleich, dass man einem geschulten Mitarbeiter gegenüber sitzt. Ja wir können uns gerne über eine Zusammenarbeit unterhalten, aber nicht für 50 Euro.“

Fabian holte tief Luft, nahm Blickkontakt auf, lehnte sich entspannt zurück, so wie er es auf zahlreichen Seminaren gelernt hatte und begann zu referieren: „Der Gast kauft ja die Katze im Sack. Er hat keine Möglichkeit auszuwählen, wer von unseren Servicemitarbeitern ihn besucht.
Die 50 Euro, die wir nehmen, dürfte wohl so der marktübliche Durchschnitt und unter diesen Aspekt ein durchaus angemessener Preis sein. Unsere Gäste haben aber auch die Möglichkeit aus einer Kartei eine Serviceleistung auszuwählen. Ich könnte Dich in unsere Kartei aufnehmen. Den Preis für Deine Leistung bestimmt Du dann selber.“

„Klingt gut“ sagte Lorenz.

Fabian stand auf ging an seinem Schreibtisch und holte die notwendigen Unterlagen. Als alle Formalitäten geklärt waren, stand Sven im Büro um Fabian zum Essen abzuholen. „Oh, ich habe nicht gewusst, dass Du Besuch hast“, entschuldigte er sich und wollte das Büro wieder verlassen.

„Du kannst ruhig bleiben. Wir sind gerade fertig geworden.“

Fabian überreichte Lorenz noch seine Visitenkarte. Beide standen auf und verabschiedeten sich voneinander. Im Vorbeigehen knuffte Lorenz Sven sanft in die Seite und sagte: “Danke für das Wecken heute Morgen.“

„Oh, gerne geschehen. Immer wieder.“

Lorenz gab Sven einen Kuss und steckte ihn seine Telefonnummer zu.

„Ach“, bemerkte Fabian. „Bei ihm protestierst Du nicht und bei mir zickst Du rum, wenn ich Dich hier im Hotel anfasse.“

„Er ist Gast. Und wir erfüllen doch jeden Wunsch oder?

Sven hatte sich in der Zwischenzeit an Fabians Schreibtisch gesetzt und schaute in die Empfangshalle, während dieser die leeren Gläser wegräumte.

„Man, hier hat man ja eine prima Aussicht“, stellte Sven fest. Die Empfangshalle wurde gerade von mehreren Kindern verschiedenen Alters betreten „Sag mal, hat er Kindergarten gerade Ausgang? Was wollen die hier?“

„Die wollen bestimmt ins Fotostudio.“

Zu den Einrichtungen des Feelgoods gehörte auch ein Fotostudio, das meist von Werbeagenturen gemietet wurde. Das Fotostudio wurde fast immer zusammen mit den Zimmern für die Model gebucht, das hatte den Vorteil, dass der Arbeitsweg für die Models sehr kurz war.

„Was werden den dort für Aufnahmen gemacht?“, wollte Sven wissen.

„Keine Ahnung.“, gestand Fabian.

Das Thema war für Sven schnell vergessen, denn etwas anders hatte seine Aufmerksamkeit erregt. „Die würde ich auch nicht von der Bettkante schubsen.“, sagte er mehr zu sich selber als zu Fabian.

An der Rezeption checkten gerade zwei gut aussehende Männer ein.

„Das sind wirklich zwei Sahneschnitten.“ Fabian hatte sich hinter Sven gestellt und beobachtete die zwei Männer, die von der Rezeption standen. Beide waren Anfang bis Mitte 30, durchtrainierte Körper, teure Designerklamotten und so allem Überfluss auch noch sehr gut aussehend. Fabian wusste, dass diese Männer alles hatten, was sich Sven unter einem richtigen Mann vorstellte. Er wusste auch, dass Sven alles tun würde, um die Beiden anzubaggern.

„Meinst Du, die sind schwul?“, fragte Sven.

„Hundert pro“, antwortete Fabian. „Die sind aber nichts für Dich“, stellte Fabian sachlich fest.

„Warum?“

„Die sind bestimmt beide aktiv. Und unser Svenyboy sucht ja was Passives.“, sagte Fabian und griff dabei nach Svens Brustwarzen.

„Fabs, bitte.“ Sven war ungehalten. „Du weißt genau, dass ich das hier im Hotel nicht mag. Musst Du jetzt nicht los und Deinen Begrüßungsspruch aufsagen?“

„Ich muss mit Dir jetzt Essen gehen. Um die neuen Gäste kümmert sich Christian.“

Christian, der zweite Servicemanager, hatte heute die Nachmittagsschicht und betrat gerade das Büro. „Ihr wollt bestimmt jetzt Essen gehen.“, begrüßte er seine beiden Kollegen. „Dann haut mal ab. Ich bin jetzt ja da.“

Fortsetzung folgt.

Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare.

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Ingo Mann

Kommentare

Kral: nicht so ganz glaubwürdig.
Kral: nicht so ganz glaubwürdig.
Roman: Geil
Markus: schöner 2 teil bitte schnell eine fortsetzung

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